Filderstadt (ots) -
Pünktlich zu Beginn der Outdoor- und der bevorstehenden Badesaison gehört die luftgestützte Wasserrettung mittels Winde fest zum Leistungsspektrum der Dortmunder Station der DRF Luftrettung. Möglich wird dies durch den gestrigen erfolgreichen Abschluss des Frühjahr-Windentrainings der Station Dortmund. Bestandteil dieses Trainings war eine Wasserrettungsübung am Silbersee II bei Haltern am See, bei der die Dortmunder Besatzung gemeinsam mit Einsatzkräften der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Dortmund und mit Unterstützung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) realistische Einsatzszenarien über Wasser trainierte.
Geübt wurde das Auffinden einer in Not geratenen Person im Wasser, der Anflug des Hubschraubers, das Absetzen eines Rettungsschwimmers im Wasser mit Hilfe der Winde, das Herausziehen der Person aus dem Wasser mit der Rettungsschlinge sowie das Absetzen des Ertrinkungsopfers am Ufer. Für die Logistik des Trainings war die Unterstützung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) zentral, die mit zwei Booten ihre Rettungsschwimmer-Komparsen positionierte und das Gelände absicherte.
Ergänzend zu den Windenverfahren wurde auch der Einsatz des sogenannten "Restube" trainiert. Die aufblasbare Schwimmhilfe, die seit 2025 zur Ausrüstung auf allen Hubschraubern der DRF Luftrettung gehört, kann aus dem Hubschrauber gezielt zu einer ertrinkenden Person abgeworfen werden und verschafft dieser sofort Auftrieb. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Trainings ist die Besatzung von Christoph Dortmund nun für Einsätze über Wasser wie Kanälen, Flüssen und Seen in Nordrhein-Westfalen einsatzbereit. Gerade bei Notfällen fernab des Ufers, beispielsweise bei Wassersportunfällen, sowie bei Katastrophenlagen ermöglicht die luftgestützte Rettung schnelle Hilfe - ein großer Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung.
Teil eines umfassenden Winden-Trainings
Der Wasserrettungstag bildete den Abschluss des mehrtägigen Frühjahr-Windentrainings der Besatzung des Dortmunder Hubschraubers. Bereits am Freitag und Samstag hatte die Dortmunder Crew rund um den Flugplatz Borkenberge Rettungsverfahren mit der Winde im Gelände und im Siedlungsbereich trainiert - etwa die Rettung aus bewaldeten Gebieten oder schwer zugänglichen Unfallstellen, wie zum Beispiel von Gebäuden.
"Neben Notfalleinsätzen und Intensivtransporten ergänzt die Windenrettung das Leistungsspektrum von Christoph Dortmund optimal. Gerade weil Christoph Dortmund in Nordrhein-Westfalen zentral stationiert und der einzige windenfähige notarztbesetzte Hubschrauber in Nordrhein-Westfalen ist, kommt diesem Verfahren eine enorme Bedeutung für die Bevölkerung zu. Es muss regelmäßig trainiert werden - denn Windenarbeit ist immer Teamarbeit", erklärt Georg Hein, Pilot an der Dortmunder Station der DRF Luftrettung.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit starken Partnern
"Unser Frühjahr-Windentrainings konnte nur deshalb so erfolgreich und reibungslos durchgeführt werden, weil alle Partner, unter anderen die Feuerwehr Dortmund, die Bergwachten, die Polizei Nordrhein-Westfalen, mit uns Hand in Hand gearbeitet haben", so Hein. "Unser Dank gilt zudem dem Flugplatz Borkenberge, dem LSV Dülmen, der DLRG in Haltern am See sowie dem THW, die mit ihrer Logistik und Infrastruktur die Durchführung des Trainings unterstützt haben".
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Frühjahr-Windentrainings und der Wasserrettungsübung ist die Dortmunder DRF-Besatzung bestens vorbereitet - für schnelle, professionelle Hilfe aus der Luft, genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Christoph Dortmund
Der hochmoderne Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Der Hubschrauber ist am Flughafen Dortmund stationiert und steht rund um die Uhr für Einsätze bereit. Tagsüber besteht die Crew aus einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter. Nachts sind zwei Piloten im Einsatz. Die Besatzung führt regelmäßig medizinisch hochanspruchsvolle Transporte durch, beispielsweise mit dem Inkubator oder der mobilen Herz-Lungen-Maschine ECMO. Weitere Informationen zur Station: www.drf-luftrettung.de/station-dortmund
Informationen unter www.drf-luftrettung.de
Über die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 34 Stationen an 32 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An 13 der Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten einsatzbereit. An fünf Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 35.850 Einsätze im Jahr 2024. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Unterstützen Sie uns und werden auch Sie Mitglied. Weitere Informationen finden Sie unter www.foerderverein-drf-luftrettung.de.
Pressekontakt:
DRF Luftrettung
Rita-Maiburg-Straße 2
D-70794 Filderstadt
presse@drf-luftrettung.de
Eva Baumann
Tel. +49 711 70072205
presse@drf-luftrettung.de
Original-Content von: DRF Luftrettung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/60539/6258969
Pünktlich zu Beginn der Outdoor- und der bevorstehenden Badesaison gehört die luftgestützte Wasserrettung mittels Winde fest zum Leistungsspektrum der Dortmunder Station der DRF Luftrettung. Möglich wird dies durch den gestrigen erfolgreichen Abschluss des Frühjahr-Windentrainings der Station Dortmund. Bestandteil dieses Trainings war eine Wasserrettungsübung am Silbersee II bei Haltern am See, bei der die Dortmunder Besatzung gemeinsam mit Einsatzkräften der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Dortmund und mit Unterstützung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) realistische Einsatzszenarien über Wasser trainierte.
Geübt wurde das Auffinden einer in Not geratenen Person im Wasser, der Anflug des Hubschraubers, das Absetzen eines Rettungsschwimmers im Wasser mit Hilfe der Winde, das Herausziehen der Person aus dem Wasser mit der Rettungsschlinge sowie das Absetzen des Ertrinkungsopfers am Ufer. Für die Logistik des Trainings war die Unterstützung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) zentral, die mit zwei Booten ihre Rettungsschwimmer-Komparsen positionierte und das Gelände absicherte.
Ergänzend zu den Windenverfahren wurde auch der Einsatz des sogenannten "Restube" trainiert. Die aufblasbare Schwimmhilfe, die seit 2025 zur Ausrüstung auf allen Hubschraubern der DRF Luftrettung gehört, kann aus dem Hubschrauber gezielt zu einer ertrinkenden Person abgeworfen werden und verschafft dieser sofort Auftrieb. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Trainings ist die Besatzung von Christoph Dortmund nun für Einsätze über Wasser wie Kanälen, Flüssen und Seen in Nordrhein-Westfalen einsatzbereit. Gerade bei Notfällen fernab des Ufers, beispielsweise bei Wassersportunfällen, sowie bei Katastrophenlagen ermöglicht die luftgestützte Rettung schnelle Hilfe - ein großer Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung.
Teil eines umfassenden Winden-Trainings
Der Wasserrettungstag bildete den Abschluss des mehrtägigen Frühjahr-Windentrainings der Besatzung des Dortmunder Hubschraubers. Bereits am Freitag und Samstag hatte die Dortmunder Crew rund um den Flugplatz Borkenberge Rettungsverfahren mit der Winde im Gelände und im Siedlungsbereich trainiert - etwa die Rettung aus bewaldeten Gebieten oder schwer zugänglichen Unfallstellen, wie zum Beispiel von Gebäuden.
"Neben Notfalleinsätzen und Intensivtransporten ergänzt die Windenrettung das Leistungsspektrum von Christoph Dortmund optimal. Gerade weil Christoph Dortmund in Nordrhein-Westfalen zentral stationiert und der einzige windenfähige notarztbesetzte Hubschrauber in Nordrhein-Westfalen ist, kommt diesem Verfahren eine enorme Bedeutung für die Bevölkerung zu. Es muss regelmäßig trainiert werden - denn Windenarbeit ist immer Teamarbeit", erklärt Georg Hein, Pilot an der Dortmunder Station der DRF Luftrettung.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit starken Partnern
"Unser Frühjahr-Windentrainings konnte nur deshalb so erfolgreich und reibungslos durchgeführt werden, weil alle Partner, unter anderen die Feuerwehr Dortmund, die Bergwachten, die Polizei Nordrhein-Westfalen, mit uns Hand in Hand gearbeitet haben", so Hein. "Unser Dank gilt zudem dem Flugplatz Borkenberge, dem LSV Dülmen, der DLRG in Haltern am See sowie dem THW, die mit ihrer Logistik und Infrastruktur die Durchführung des Trainings unterstützt haben".
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Frühjahr-Windentrainings und der Wasserrettungsübung ist die Dortmunder DRF-Besatzung bestens vorbereitet - für schnelle, professionelle Hilfe aus der Luft, genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Christoph Dortmund
Der hochmoderne Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Der Hubschrauber ist am Flughafen Dortmund stationiert und steht rund um die Uhr für Einsätze bereit. Tagsüber besteht die Crew aus einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter. Nachts sind zwei Piloten im Einsatz. Die Besatzung führt regelmäßig medizinisch hochanspruchsvolle Transporte durch, beispielsweise mit dem Inkubator oder der mobilen Herz-Lungen-Maschine ECMO. Weitere Informationen zur Station: www.drf-luftrettung.de/station-dortmund
Informationen unter www.drf-luftrettung.de
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Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 34 Stationen an 32 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An 13 der Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten einsatzbereit. An fünf Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 35.850 Einsätze im Jahr 2024. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Unterstützen Sie uns und werden auch Sie Mitglied. Weitere Informationen finden Sie unter www.foerderverein-drf-luftrettung.de.
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