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MÄRKTE USA/Börse mit Nahostschlagzeilen leicht im Minus gesehen

DJ MÄRKTE USA/Börse mit Nahostschlagzeilen leicht im Minus gesehen

DOW JONES--Die neue Eskalation im Nahen Osten treibt die Erdölpreise am Montag nach oben und dürfte die US-Börsen belasten. Gleichwohl fällt die Marktreaktion eher verhalten aus. Laut Händlern steckt in den aktuell höheren Ölpreisen noch immer eine Menge Optimismus, dass sich die USA und der Iran auf ein baldiges Kriegsende verständigen werden. Nach den Rekordständen der Wall Street in der Vorwoche sollten leichte Gewinnmitnahmen ohnehin nicht überraschen, heißt es weiter. Der Aktienterminmarkt lässt auf eine leichtere Eröffnung am Kassamarkt schließen.

Hintergrund für den leichten Stimmungsumschwung sind die Schlagzeilen über die Aufbringung eines iranischen Handelsschiffes durch die US-Marine im Golf von Oman. Dieses hatte versucht, die US-Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen. Die USA hatten zuvor bereits mehr als 20 Schiffe zurückgeschickt, die iranische Häfen verlassen hatten. Der Iran hat die Straße von Hormus wieder als geschlossen erklärt und außerdem die Teilnahme an der neuen Runde von Friedensgesprächen mit den USA in Pakistan in Frage gestellt.

"Obwohl die Märkte die vergangene Woche mit einer beträchtlichen Risiko-Rally beendet hatten, hat die Verwirrung über den Status der Straße von Hormus dazu geführt, dass ein Teil dieses Optimismus zu Beginn der neuen Woche wieder nachlässt", urteilt Analyst Michael Brown von Pepperstone. Während die steigenden Ölpreise erneut Inflationssorgen heraufbeschwören, legen in der Folge die US-Anleiherenditen zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen zieht um 2 Basispunkte auf 4,27 Prozent an.

Auch der Dollar verbucht Aufschläge. Einmal profitiert der Greenback angesichts der Lage im Nahen Osten von seinem Ruf als vermeintlich sicherer Anlegerhafen, andererseits dürfte es ein ölpreisbedingter Inflationsschub der US-Notenbank argumentativ sehr schwer machen, die Zinsen zu senken. Fed-Gouverneur Christopher Waller, der im vergangenen Jahr häufig für eine Senkung der Leitzinsen plädiert hatte, sieht es schwieriger, dafür einzutreten.

Die Ölpreise steigen um mehr als 5 Prozent, denn der Rohöltransport durch die Straße von Hormus ist weiterhin eingeschränkt. Erdöl hatte sich am Freitag stark verbilligt, nachdem der Iran die Meerenge für den kommerziellen Verkehr geöffnet hatte.

Gold ist weiterhin kein Profiteur der Krise. Der Preis der Feinunze sinkt um knapp 1 Prozent - belastet von Dollarschwäche und steigenden Marktzinsen. Die jüngste Schwäche sei auf die erneute Stärke des Greenbacks und neue Sorgen über eine energiebedingte Inflation zurückzuführen, sagen die Analysten der Saxo Bank.

Chevron (+1,3%) und Exxon Mobil (+1,5%) ziehen mit der angespannten Lage im Nahen Osten und den höheren Ölpreisen an. American Airlines sinken um 2,9 Prozent, die Fluggesellschaft führt keine Gespräche über eine Fusion mit Wettbewerber United Airlines, deren Papiere um 3,1 Prozent nachgeben. Allerdings belastet auch die Aussicht auf höhere Korosinkosten die Titel. Denn im Sektor fallen auch Delta Air Lines um 2,7 Prozent.

Unter den Einzelaktien springen Marvell Technology um 7 Prozent nach oben. Laut einem Bericht befindet sich Alphabet (-1%) in Gesprächen mit dem Unternehmen, um zwei maßgeschneiderte Chips für künstliche Intelligenz zu entwickeln. Die Aktien von Broadcom, die Anfang des Monats eine Partnerschaft zur Entwicklung von KI-Chips mit Google verlängert hatte, fallen um 1,5 Prozent.

AST SpaceMobile brechen um 14,9 Prozent ein, der Satellitenhersteller hat einen Rückschlag bei seinem Plan für satellitengestütztes Breitband erlitten. Ein Satellit, der mit einer Rakete von Blue Origin transportiert worden ist, wurde in eine falsche Umlaufbahn gebracht und muss nun aus dem Orbit entfernt werden. Fermi stürzen um knapp 20 Prozent ab, beim Entwickler von KI-Rechenzentren scheidet Mitbegründer und CEO Toby Neugebauer aus.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,73 +0,03    3,74      3,72 
5 Jahre       3,87 +0,03    3,88      3,86 
10 Jahre      4,27 +0,02    4,28      4,26 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:20 Uhr 
EUR/USD      1,1772  +0,1   0,0010     1,1762     1,1807 
EUR/JPY      187,03  +0,3   0,4800     186,55    186,4700 
EUR/CHF      0,9192  -0,0  -0,0003     0,9195     0,9200 
EUR/GBP      0,8704  +0,0   0,0003     0,8701     0,8704 
USD/JPY      158,86  +0,2   0,2500     158,61    157,9300 
GBP/USD      1,352  +0,0   0,0006     1,3514     1,3561 
USD/CNY      6,8174  +0,0   0,0005     6,8169     6,8169 
USD/CNH      6,8156  +0,0   0,0021     6,8135     6,8159 
AUS/USD      0,7157  -0,1  -0,0009     0,7166     0,7187 
Bitcoin/USD  75.224,03  +0,8   562,78    74.661,25   77.956,03 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     89,08  +6,2    5,23      83,85 
Brent/ICE     95,15  +5,3    4,77      90,38 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.789,69  -0,8   -38,61    4.828,30 
Silber       79,26  -1,9   -1,53      80,79 
Platin     2.073,24  -1,4   -30,03    2.103,28 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mpt

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April 20, 2026 07:41 ET (11:41 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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