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MÄRKTE EUROPA/Kurse geben wieder nach - Dämpfer für Friedenshoffnungen

DJ MÄRKTE EUROPA/Kurse geben wieder nach - Dämpfer für Friedenshoffnungen

DOW JONES--Nach der kräftigen Aufwärtsbewegung zum Vorwochenschluss ist es mit den Kursen am Montag am deutschen Aktienmarkt wieder nach unten gegangen. Nachdem am Freitag noch die Nachricht über die Öffnung der Straße von Hormus bei Investoren für Risikobereitschaft und Käufe gesorgt hatte, bewirkte nun die erneute Schließung das Gegenteil. Am Wochenende hatte der Iran die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und dies mit der Weigerung der USA begründet, ihre Seeblockade gegen iranische Häfen aufzuheben.

Ob die Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA nun fortgesetzt werden, ist unklar. Am Mittwoch endet zudem die vereinbarte zweiwöchige Feuerpause.

Der DAX verlor 1,2 Prozent auf 24.418 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss 1,2 Prozent tiefer bei 5.983 Zählern. Seismograph für die Entwicklung im Nahen Osten bleibt der Ölpreis. Der Preis der Ölsorte Brent zog mit der neuen Entwicklung zwar an, der Anstieg fiel mit zuletzt knapp 6 Prozent auf 95,50 Dollar aber relativ moderat aus. Zudem lag er zuletzt wieder klar unter dem Tageshoch von über 97 Dollar und auch klar unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Dass auch die Reaktion an den Aktienmärkten nicht schärfer ausfielen lässt vermuten, dass die Märkte mehrheitlich weiter auf eine Einigung in den kommenden Tagen setzen. An den Anleihemärkten zogen die Renditen nach der jüngsten Entspannung wieder etwas an.

Aktien aus den Sektoren Energie (+1,7%) sowie Versorgung (+0,7%) waren mit den wieder höheren Energiepreisen gesucht. Am, Ende rangierten mit Sorgen um die Konjunktur und steigende Preise Papiere aus dem Bereich zyklischer Konsum (-1,7%) und Industrie (-1,5%).

In Deutschland legten Commerzbank gegen den schwachen breiten Markt um 1,2 Prozent zu. Hier stützte wieder etwas Übernahmefantasie. Die an der Übernahme der Commerzbank interessierte italienische Unicredit ist der Ansicht, dass das Frankfurter Kreditinstitut "auf zukünftige Herausforderungen unzureichend vorbereitet ist und sich zu sehr auf kurzfristigen Erfolg konzentriert". Nötig sei stattdessen eine Repositionierung, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Das ging aus Aussagen von Unicredit-Chef Andrea Orcel dazu hervor, wie die Commerzbank mehr Wert generieren könne. Unicredit gaben um 3 Prozent nach.

SAP verloren nach der jüngsten Erholung 3,9 Prozent. Die Walldorfer legen am Donnerstag ihre Geschäftszahlen zum ersten Quartal vor. Die Aktie hat dieses Jahr bereits etwa 25 Prozent verloren. Investoren fürchten, dass SAP wie auch andere Softwareunternehmen unter KI-Disruptionen leiden könnte. Im MDAX verloren Atoss Software 1,6 und Nemetschek 4,0 Prozent. In Paris verbilligten sich Dassault Systemes um 2,4 Prozent, in Madrid Amadeus IT um 3,2 Prozent.

Für die Aktie der Lufthansa ging es mit dem wieder anziehenden Ölpreis und politischen Diskussionen um eine mögliche Kerosin-Knappheit um 3,4 Prozent nach unten. Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat das Thema Kerosinversorgung zur Chefsache erkoren und zu einem Branchengipfel geladen. Wie die Analysten von Jefferies anmerkten, warnte die Internationale Energieagentur in der Vorwoche bereits, dass bestimmten europäischen Ländern innerhalb der nächsten sechs Wochen physische Engpässe bei Flugzeugkraftstoff drohen könnten. . Ryanair verloren 2,8 Prozent oder Air France-KLM 2,6 Prozent. Für Tui ging es um 2,8 Prozent nach unten. Der Kurs des Reisekonzerns Tui gab um 3,1 Prozent nach

Positiv wurden Geschäftszahlen von Wacker Chemie interpretiert, die Aktie schloss 2 Prozent fester. Beim Wachstum erwartet das Unternehmen nun ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich, nachdem man zuvor mit einem niedrigen einstelligen Wert kalkuliert hatte. Das dürfte höhere Konsensschätzungen zur Folge haben.

Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.983     -1,2     4,60 
Stoxx-50       5.131     -0,9     5,27 
Stoxx-600        621     -0,8     5,81 
DAX         24.418     -1,2     0,86 
FTSE-100 London   10.668     -0,6     7,41 
CAC-40 Paris     8.425     -1,1     3,38 
AEX Amsterdam     1.024     -0,2     7,61 
ATHEX-20 Athen    5.886     -2,3     9,99 
BEL-20 Br ssel    5.572     -1,1     9,72 
BUX Budapest    138.818     -1,8    25,03 
OMXH-25 Helsinki   6.292     0,1    10,31 
OMXC-20 Kopenhagen  1.495     -0,8    -7,05 
PSI 20 Lissabon    9.185     -0,1    11,15 
IBEX-35 Madrid    18.485     -1,2     6,80 
FTSE-MIB Mailand   48.869     -1,4     8,73 
OBX Oslo       1.916     0,6    19,91 
PX Prag        2.700     -1,0     0,52 
OMXS-30 Stockholm   3.182     -0,9    10,38 
WIG-20 Warschau   134.072     -0,8    15,32 
ATX Wien       5.958     -1,5    11,85 
SMI Zürich      13.427     -1,1     1,20 
 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:20 Uhr 
EUR/USD     1,1785  +0,2  0,0023     1,1762     1,1807 
EUR/JPY     187,01  +0,3  0,4600     186,55    186,4700 
EUR/CHF     0,9168  -0,3  -0,0027     0,9195     0,9200 
EUR/GBP     0,8703  +0,0  0,0002     0,8701     0,8704 
USD/JPY     158,66  +0,0  0,0500     158,61    157,9300 
GBP/USD     1,3539  +0,2  0,0025     1,3514     1,3561 
USD/CNY     6,8172  0,0  0,0003     6,8169     6,8169 
USD/CNH     6,8152  +0,0  0,0017     6,8135     6,8159 
AUS/USD     0,7173  +0,1  0,0007     0,7166     0,7187 
Bitcoin/USD 75.494,68  +1,1  833,43    74.661,25   77.956,03 
 
 
ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    88,89  +6,0   5,04      83,85 
Brent/ICE    95,63  +5,8   5,25      90,38 
 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.798,43  -0,6  -29,87    4.828,30 
Silber      79,78  -1,2   -1,01      80,79 
Platin    2.072,02  -1,5  -31,26    2.103,28 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

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April 20, 2026 12:16 ET (16:16 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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