Zwar gehen auch die Anleger in Frankfurt weiterhin von einer Einigung zwischen den USA und dem Iran und einem nachhaltigen Waffenstillstand aus. Doch die Zeit wird immer knapper, um die komplexe Materie auch wegen der personell verworrenen Situation in der iranischen Führung durchdringen zu können. Den USA bleibt gute 30 Stunden vor Ablauf des Ultimatums damit gar nichts anderes übrig als die Androhung einer weiteren militärischen Eskalation, um die richtigen Personen an den Verhandlungstisch zu holen und ihre Forderungen durchzusetzen.
Doch genau das macht die Börse nervös. Das Ergebnis sind ein rückläufiges Handelsvolumen und lediglich selektive Käufe in den technologielastigen Branchen und Unternehmen. Auch defensive Sektoren wie Energie und Versicherungen standen heute im DAX auf der Kaufliste. Nicht gefragt waren die Aktien von Beiersdorf, nach eher mauen Quartalzahlen. Es zeigen sich eindeutig erkennbare Abkühlungstendenzen im Konsumverhalten. Bereits bei anderen Konsumartikelkonzernen war erkennbar, dass die Nachfrage nach Markenprodukten stark rückläufig und damit ein Opfer der Inflation geworden ist.
Auch die Aktien der Flugzeugbauer Airbus und MTU Aero Engines gehörten zu den Verlierern, da immer mehr Airlines ihre Flugzeuge wegen der hohen Kerosinpreise stilllegen und im Zweifel so schnell keine bestellen. Auf der anderen Seite wurde der DAX heute gestützt von der Nachfrage nach den Schwergewichten SAP und Allianz. Die starke globale Ausrichtung der Geschäftsmodelle beider Unternehmen macht die Aktien attraktiv für die Investoren.
Insgesamt aber schwingt bei den zaghaften Käufen viel Hoffnung auf einen Frieden in Nahost mit. Sollte sich diese nicht zeitnah erfüllen, kann sich das Blatt auch schnell wieder wenden. Beim ZEW-Index zeigte sich heute das pessimistische Stimmungsbild der befragten institutionellen Marktteilnehmer. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch der Aussichten blieben hinter den Erwartungen zurück.
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