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MÄRKTE USA/Anspannung wächst: Aktien leichter - Brent-Öl wieder über 100 USD

DJ MÄRKTE USA/Anspannung wächst: Aktien leichter - Brent-Öl wieder über 100 USD

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die Kurse an der Wall Street haben am Dienstag nachgegeben. Weil das Ende der zehntägigen Frist für den Waffenstillstand am Mittwoch bevorsteht und es dennoch nichts Neues zur Fortsetzung der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan gab, nahm die Anspannung im Handelsverlauf zu, und damit die Neigung, Aktien zu verkaufen. Außerdem zogen die Ölpreise wieder merklich an. Der Iran weigert sich, eine Zusage für die Teilnahme zu geben, bevor die USA ihre Blockade iranischer Häfen aufheben. Derweil reiste US-Vizepräsident Vance nicht wie geplant nach Pakistan sondern ins Weiße Haus.

"Die Arbeitshypothese der meisten Marktteilnehmer ist, dass wir eine Verlängerung der aktuellen Waffenruhe sehen werden", erläuterte Marktstratege Michael Brown von Pepperstone. Es liege im Interesse beider Seiten, den Krieg zu beenden.

Am Ende des Tages stand beim Dow-Jones-Index ein Minus von 0,6 Prozent auf 49.149 Punkte. Der breitere S&P-500-Index und die Nasdaq-Indizes kamen ebenfalls um 0,6 Prozent zurück. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 739 (Montag: 1.454) Kursgewinner und 2.007 (1.300) Kursverlierer. Unverändert schlossen 71 (64) Titel.

Neben dem Nahostkonflikt sorgte die Anhörung des Trump-Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank vor dem Bankenausschuss des Senats für Gesprächsstoff. Beobachter sprachen von einem Drahtseilakt Warshs, die Finanzmärkte zu überzeugen, ohne den immer wieder Zinssenkungen fordernden und die Unabhängigkeit der Notenbank in Frage stellenden Trump zu verärgern. Warsh plädierte für eine Reform der US-Notenbank, weniger Kommunikation der Fed mit den Medien und eine kleinere Bilanzsumme, ebenso wie die Abschaffung von Zinsprognosen.

Am Anleihemarkt sorgte das für Verunsicherung, in der Folge stiegen die Renditen. Dazu trugen aber auch die höheren Ölpreise bei und höher als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze im März. Die Zehnjahresrendite legte um 6 Basispunkte auf 4,31 Prozent zu. Im Fahrwasser verteuerte sich der Dollar, der Euro kam auf 1,1725 Dollar zurück, auch belastet von eingetrübten ZEW-Erwartungen in Deutschland.

Die Ölpreise zogen mit der Unsicherheit über den Fortgang von Friedensgesprächen an. Brent verteuerte sich um 5,6 Prozent auf 100,82 Dollar. Der Goldpreis fiel mit den steigenden Renditen und dem festeren Dollar deutlich um 3,0 Prozent auf 4.678 Dollar.

Thema Nummer eins am Aktienmarkt war der Führungswechsel bei Apple. Tim Cook, der das Amt seit 2011 extrem erfolgreich innehatte, wird zum 1. September als CEO zurücktreten und in den Verwaltungsrat wechseln. Sein Nachfolger wird der langjährige Hardware-Entwicklungschef John Ternus. Die Apple-Aktie gab um 2,5 Prozent nach.

Amazon will als Teil einer Partnerschaft weitere 5 Milliarden Dollar in die KI-Gesellschaft Anthropic investieren. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich damit auf bis zu 25 Milliarden Dollar, sofern bestimmte kommerzielle Meilensteine erreicht werden. Der Kurs des Online-Riesen kletterte um 0,7 Prozent. Aktien von Chipherstellern mit Verbindungen zu Amazon legten mit der Ankündigung zu, Marvell Technology um 2,3 und Astera Labs um 9,2 Prozent.

Unitedhealth übertraf mit Erstquartalszahlen die Markterwartungen deutlich. Die Krankenversicherung hob zudem die Jahresprognose an. Die Aktie machte einen Satz um 7,0 Prozent nach oben.

Merck & Co. reagierten mit einem Abschlag von 3,9 Prozent darauf, dass das Unternehmen und sein japanischer Partner Eisai in einer Phase-3-Studie mit einem Präparat gegen Nierenzellkarzinome die primären Endpunkte nicht erreichten.

Im Rüstungssektor fielen die Kurse trotz starker Zahlen. GE Aerospace verbilligten sich um 5,6 Prozent, obwohl das Luftfahrtunternehmen besser als erwartete Gewinne berichtet hatte. RTX kamen um 4,4 Prozent zurück. Auch hier halfen starke Zahlen nicht. Northrop Grumman sackten um 7,0 Prozent ab, trotz eines Gewinnsprungs und höheren Umsätzen. Boeing kamen um 2,6 Prozent zurück. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen und verwiesen auf hohe Bewertungen und zunehmende Unsicherheit über die Zukunft der Kriegsführung. Der Iran-Konflikt zeige erneut die Effektivität kostengünstiger Drohnen.

3M büßten 1,9 Prozent ein. Der Mischkonzern die Jahresprognose lediglich bestätigt, nachdem Umsatz und bereinigter Gewinn im Quartal die Prognosen übertroffen hatten.

D.R. Horton gewannen 5,8 Prozent, nachdem der Hausbauer Gewinne für das zweite Quartal berichtetet und sich auf Kurs sieht, 2026 Ergebnisse im Rahmen der ursprünglichen Prognose zu liefern. Uber tendierten gut behauptet mit der Nachricht, den Anteil am Elektroautohersteller Lucid erhöht zu haben. Ziel ist es, die Anzahl der Lucid Robo-Taxis im Uber-Netzwerk zu erhöhen. Lucid schnellten um 5,3 Prozent in die Höhe.

Axt geben um 4,8 Prozent nach. Der Hersteller von Halbleiter-Wafer-Substraten erhöht das Kapital durch Ausgabe neuer Aktien. Die Aktie war im vergangenen Jahr um 5.867 Prozent gestiegen, angetrieben durch den Boom beim Bau von Rechenzentren.

T-Mobile US schlossen nach einer Bloomberg-Meldung, wonach die Deutsche Telekom eine vollständige Übernahme erwägt und die Gründung einer Holding-Gesellschaft, 1,5 Prozent schwächer.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.149,38  -0,6  -293,18    49.442,56 
S&P-500     7.064,01  -0,6   -45,13    7.109,14 
NASDAQ Comp  24.259,96  -0,6  -144,43    24.404,39 
NASDAQ 100   26.479,47  -0,4  -110,87    26.590,34 
 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,80 +0,09    3,81      3,72 
5 Jahre       3,93 +0,08    3,94      3,85 
10 Jahre      4,31 +0,06    4,32      4,24 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:17 
EUR/USD      1,1724  -0,5  -0,0063     1,1787   1,1786 
EUR/JPY      187,16  -0,0  -0,0100     187,17  186,9900 
EUR/CHF      0,9172  +0,0   0,0001     0,9171   0,9169 
EUR/GBP      0,8698  -0,1  -0,0009     0,8707   0,8702 
USD/JPY      159,62  +0,5   0,8300     158,79  158,6500 
GBP/USD      1,3475  -0,4  -0,0057     1,3532   1,3542 
USD/CNY      6,8208  +0,1   0,0036     6,8172   6,8172 
USD/CNH      6,8329  +0,3   0,0171     6,8158   6,8153 
AUS/USD      0,7133  -0,6  -0,0044     0,7177   0,7173 
Bitcoin/USD  75.025,60  -1,7 -1.285,95    76.311,55 75.386,28 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     92,13  +2,4    2,19      89,61 
Brent/ICE     100,65  +5,4    5,17      95,48 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.669,97  -3,1  -149,67    4.819,64 
Silber       75,49  -5,5   -4,42      79,91 
Platin     2.010,97  -3,7   -78,04    2.089,01 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 21, 2026 16:09 ET (20:09 GMT)

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