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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA I

Präsident Trump hat angekündigt, dass die USA ihre Waffenruhe mit dem Iran verlängern und die Blockade der Häfen des Landes fortsetzen werden, bis dessen Führung "einen einheitlichen Vorschlag" vorlegen könne. "Weil die Regierung des Iran ernsthaft zersplittert ist - was nicht unerwartet ist - und auf Bitten von Feldmarschall Asim Munir und Premierminister Shehbaz Sharif aus Pakistan, wurden wir gebeten, unseren Angriff auf das Land Iran so lange zurückzuhalten, bis deren Führung und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen können. Ich habe daher unser Militär angewiesen, die Blockade fortzusetzen und in jeder anderen Hinsicht einsatzbereit zu bleiben. Daher werde ich die Waffenruhe verlängern, bis deren Vorschlag eingereicht und die Gespräche - wie auch immer - abgeschlossen sind", teilte Trump auf TruthSocial mit.

US-Vizepräsident J.D. Vance hat seine Reise nach Islamabad laut einem Vertreter des Weißen Hauses auf unbestimmte Zeit abgesagt und dabei auf die Ankündigung von US-Präsident Trump verwiesen, den Waffenstillstand zu verlängern. Zudem hatte Trump den Iran aufgefordert, einen einheitlichen Vorschlag vorzulegen. Die für Dienstag geplante Reise sei abgesagt worden, so der Vertreter, ohne dass ein neuer Termin festgelegt worden sei.

TAGESTHEMA II

Die Deutsche Telekom erwägt Berichten zufolge einen vollständigen Zusammenschluss mit ihrer US-Sparte T-Mobile US. Der Telekommunikationskonzern habe die Idee diskutiert, eine neue Holdinggesellschaft zu gründen, heißt es. Diese solle ein Übernahmeangebot auf Aktienbasis sowohl für Anteile der Deutschen Telekom als auch von T-Mobile abgeben. Es entstünde ein multinationaler Telekommunikationskonzern. Die Deutsche Telekom ist mit einer Beteiligung von rund 53 Prozent bereits der größte Aktionär von T-Mobile. Ein Sprecher der Deutschen Telekom lehnte auf Anfrage von Dow Jones Newswires eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Der mögliche Deal würde eine einzige, vereinfachte Unternehmensgruppe schaffen. Die Gruppe würde die Geschäftstätigkeiten der Deutschen Telekom und von T-Mobile kontrollieren. Zudem befände sie sich im gemeinsamen Besitz der derzeitigen Investoren beider Unternehmen, so Bloomberg. Das kombinierte Unternehmen könnte anschließend eine Börsennotierung in den USA und an einer großen europäischen Börse anstreben.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

FLATEXDEGIRO (18:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL 2026   1Q26  ggVj Zahl 1Q25 
Umsatz        166  +13%   9  146 
Provisionserträge  115  +17%   9  98 
Zinserträge      46  +6,5%   9  43 
EBITDA        84  +21%   9  69 
Konzernergebnis    52  +25%   9  42 
Ergebnis je Aktie  k.A.   --  -- 0,38 
 

Weitere Termine:

06:30 SE/Nordea Bank Abp, Ergebnis 1Q

06:45 CH/ABB Ltd, Ergebnis 1Q

07:00 DE/Hamborner Reit AG, Geschäftsbericht

07:00 NL/Akzo Nobel NV, Ergebnis 1Q

07:30 FR/Danone SA, Trading Update 1Q

08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Trading Update 1Q

12:30 US/AT&T Inc, Ergebnis 1Q

12:30 US/Boeing Co, Ergebnis 1Q

13:00 US/Philip Morris International Inc, Ergebnis 1Q

17:50 FR/Carrefour SA, Ergebnis 1Q

18:00 FR/Essilorluxottica SA, Umsatz 1Q

18:00 FR/L'Oreal SA, Umsatz 1Q

22:01 US/Texas Instruments Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/International Business Machines Corp (IBM), Ergebnis 1Q

22:05 US/Tesla Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 Erzeugerpreise März 
 
     Verbraucherpreise März 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vm/+3,3% gg Vj 
     zuvor:  +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,3% gg Vj 
     zuvor:  +0,6% gg Vm/+3,2% gg Vj 
- EU 
  16:00 Index Verbrauchervertrauen Eurozone (Vorabschätzung) April 
     PROGNOSE: -17,1 
     zuvor:  -16,3 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.450,00  +0,0 
E-Mini-Future S&P-500   7.140,75  +0,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100 26.828,50  +0,7 
Topix (Tokio)       3.739,35  -0,8 
Hang-Seng (Hongk.)    26.102,81  -1,5 
Shanghai-Comp.       4.093,35  +0,2 
 
Dienstag: 
          zuletzt +/- % 
DAX        24.270,87  -0,6 
DAX-Future    24.200,00  -1,6 
XDAX       24.049,80  -0,9 
MDAX       31.347,93  -0,5 
TecDAX       3.700,23  -0,3 
SDAX       18.131,02  +0,3 
Euro-Stoxx-50   5.930,25  -0,9 
Stoxx-50      5.074,48  -1,1 
Dow-Jones     49.149,38  -0,6 
S&P-500      7.064,01  -0,6 
Nasdaq Composite 24.259,96  -0,6 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

AUSBLICK: Die Aktienmärkte werden zum Handelsstart kaum verändert erwartet. Anleger werden im Hinblick auf die Entwicklung im Nahostkonflikt zurückhaltender. Denn die Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Islamabad haben letztendlich nicht stattgefunden. Die geopolitische Ungewissheit dämpft die Risikobereitschaft. Ein Großteil der Schwäche an der Wall Street kehrte sich kurz nach der Schlussglocke um. Als Grund nennt Analyst Michael Brown von Pepperstone den Post von US-Präsident Trump. Trump verkündete, was viele für unvermeidlich hielten - eine unbefristete Verlängerung des Waffenstillstands. Für Brown scheinen die meisten öffentlichen Kommentare beider Seiten derzeit darauf abzuzielen, Verhandlungsvorteile zu erlangen, statt eine tatsächliche Eskalation zu suchen. Solange die Richtung beibehalten werde, dass der Konflikt ende, sollte das Risiko abgesichert bleiben und Aktienrücksetzer weiterhin als Kaufgelegenheiten gesehen werden.

Rückblick: Leichter - Zunächst dominierte Hoffnung, dass der Iran ein Verhandlungsteam nach Pakistan entsenden werde. Als eine Bestätigung auf sich warten ließ, schwand der Optimismus und die Verkaufsneigung nahm zu. Zudem sagte US-Präsident Trump, der Waffenstillstand, der am Mittwochabend US-Zeit ausläuft, werde nicht verlängert. Die Ölpreise zogen darauf an. Sehr schwach im Markt lagen Rüstungsaktien. Marktteilnehmer sprachen von abgekühltem Interesse, zumal Gewinnmitnahmen und hohe Bewertungen auf eine zunehmende Unsicherheit über die Zukunft der Kriegsführung träfen. Der Iran-Konflikt zeige erneut die Effektivität kostengünstiger Drohnen. Thales rutschten um 5,9 Prozent ab, obwohl der Luft- und Raumfahrtkonzern die Erwartungen an das organische Umsatzwachstum übertroffen hatte. Rheinmetall verloren 3, Hensoldt 4 und Leonardo 4,9 Prozent. AB Foods verloren 2,7 Prozent, nachdem das operative Ergebnis die Marktschätzung verfehlt hatte. Für Royal Unibrew ging es um fast 25 Prozent steil abwärts mit der Nachricht, dass das Unternehmen die Pepsi-Lizenz verliert.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Für Impulse bei Einzelwerten sorgte die allmählich wieder fahrt aufnehmende Berichtssaison. Bei Beiersdorf fiel der organische Umsatzrückgang deutlicher aus als erwartet. Der Haushaltsgüterkonzern bestätigte zwar die Jahresziele, die Analysten von RBC merkten aber an, dass das Unternehmen weiterhin auf ein anhaltend herausforderndes Massenmarktgeschäft verweise. Beiersdorf gaben um 3,5 Prozent nach. DAX-Schlusslicht waren MTU Aero mit einem Abschlag von 5,8 Prozent. Außer einer Kurszielsenkung durch Jefferies gab es zu dem Unternehmen keine Nachrichten. Auch Airbus lagen mit minus 3,3 Prozent auffallend schwach. Salzgitter gingen 3,1 Prozent fester aus dem Tag. Nach einem unerwartet guten ersten Quartal ist der Stahlhersteller zuversichtlicher für das Gesamtjahr und hob kurz vor Handelsende seine Ergebnisprognose an.

XETRA-NACHBÖRSE

Ein wieder auf über 100 Dollar gestiegener Brent-Ölpreis sorgte in der Breite für etwas Abwärtsdruck. Die Aktie der Deutschen Telekom wurde auf Tradegate zuletzt bei 28,94 Euro gesehen, 15 Cent höher als zum Xetra-Handelsende. Bloomberg hatte am Abend berichtet, der Konzern erwäge eine Kombination mit der Tochter T-Mobile US über eine neue Holding. Lufthansa kündigte an, bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm nehmen zu wollen und dadurch 40.000 Tonnen Kerosin zu sparen. Die Aktie reagierte auf die Nachricht allenfalls minimal.

USA - AKTIEN

Leichter - Weil das Ende der zehntägigen Frist für den Waffenstillstand bevorstand und es dennoch nichts Neues zur Fortsetzung der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan gab, nahm die Anspannung im Handelsverlauf zu, und damit die Neigung, Aktien zu verkaufen. Außerdem zogen die Ölpreise wieder merklich an. Neben dem Nahostkonflikt sorgte die Anhörung des Trump-Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der Fed für Gesprächsstoff. Warsh plädierte für weniger Kommunikation mit den Medien und eine kleinere Bilanzsumme, ebenso wie die Abschaffung von Zinsprognosen. Aufreger lieferte der Führungswechsel bei Apple. Tim Cook wird zum 1. September als CEO zurücktreten und in den Verwaltungsrat wechseln. Sein Nachfolger wird der langjährige Hardware-Entwicklungschef John Ternus. Apple gaben um 2,5 Prozent nach. Unitedhealth übertraf die Markterwartungen deutlich. Die Krankenversicherung hob zudem die Jahresprognose an. Die Aktie machte einen Satz um 7 Prozent nach oben. Im Rüstungssektor fielen die Kurse trotz starker geschäftszahlen. GE Aerospace verbilligten sich um 5,6 Prozent, obwohl das Luftfahrtunternehmen besser als erwartet

ausgefallene Gewinne berichtet hatte. RTX kamen um 4,4 Prozent zurück. Auch hier halfen starke Zahlen nicht. Northrop Grumman sackten um 7 Prozent ab, trotz eines Gewinnsprungs und höheren Umsätzen. Boeing kamen um 2,6 Prozent zurück. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen und verwiesen auf hohe Bewertungen und zunehmende Unsicherheit über die Zukunft der Kriegsführung.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre     3,80 +0,09    3,81      3,72 
5 Jahre     3,93 +0,08    3,94      3,85 
10 Jahre    4,31 +0,06    4,32      4,24 
 

Die Aussagen des Trump-Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank vor dem Bankenausschuss des Senats sorgte laut Teilnehmern für Verunsicherung. Dass die Renditen deutlicher stiegen wurde aber eher den wieder höheren Ölpreisen zugeschrieben, auch höher als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze im März hätten den Anstieg der Marktzinsen begünstigt.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 19:02 
EUR/USD     1,1751  +0,1  0,0009     1,1742   1,1741 
EUR/JPY     187,06  -0,0  -0,0700    187,1300  187,2400 
EUR/CHF     0,9161  -0,1  -0,0007     0,9168   0,9168 
EUR/GBP     0,8688  -0,0  -0,0003     0,8691   0,8697 
USD/JPY     159,18  -0,1  -0,1900    159,3700  159,4600 
GBP/USD     1,3521  +0,1  0,0015     1,3506   1,3494 
USD/CNY     6,8217  +0,0  0,0009     6,8208   6,8208 
USD/CNH     6,8232  -0,1  -0,0046     6,8278   6,8272 
AUS/USD     0,7168  +0,2  0,0017     0,7151   0,7150 
Bitcoin/USD 78.282,70  +3,4 2.541,02    75.741,68 75.799,81 
 

Im Fahrwasser gestiegener US-Marktzinsen verteuerte sich der Dollar, der Euro kam auf 1,1725 Dollar zurück, auch belastet von eingetrübten ZEW-Erwartungen in Deutschland.

Dollar und Euro bewegt sich am Morgen kaum. Händler sprechen mit Blick auf den Irankrieg von einem Patt in der Risikobeurteilung. Einerseits ist die Feuerpause verlängert worden, andererseits kommen die Friedensbemühungen offenbar nicht voran.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.763,68  +1,1   52,01    4.711,67 
Silber      78,47  +2,3   1,77      76,70 
Platin    2.075,00  +1,9   38,21    2.036,79 
 

Der Goldpreis fiel mit gestiegenen Renditen und dem festeren Dollar deutlich um 3 Prozent auf 4.678 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    88,29  -1,5   -1,38      89,67 
Brent/ICE    96,62  -1,9   -1,86      98,48 
 

Die Ölpreise zogen mit der Unsicherheit über den Fortgang von Friedensgesprächen im späten US-Geschäft kräftiger an. Brent verteuerte sich um 5,6 Prozent auf 100,82 Dollar.

Mit der von US-Präsident trump verlängerten Feuerpause kommen die Rohölpreise am Morgen leicht zurück.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

IRAN-KRIEG

US-Vizepräsident JD Vance nimmt laut einem Vertreter der Regierung an politischen Besprechungen im Weißen Haus teil - im Vorfeld seiner erwarteten Reise nach Islamabad zur Teilnahme an Gesprächen mit iranischen Unterhändlern. Ein Zeitplan für die Reise Vances wurde bislang nicht veröffentlicht. Auch der Zeitpunkt der Treffen in Pakistan ist noch nicht bekannt.

USA - Geldpolitik

Kevin Warsh will nach eigenen Angaben die Tendenz der US-Notenbank abschaffen, Zinsentscheidungen im Voraus anzukündigen. Bei seiner Anhörung im Bankenausschuss des US-Senats argumentierte der Kandidat von US-Präsident Trump für den Fed-Vorsitz, dass die sogenannte Forward Guidance die Notenbanker träge machen könne. Sie würden dann bei veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu langsam umschwenken. Er sagte außerdem, dem US-Präsidenten keine Zinssenkungen habe versprechen müssen.

LUFTHANSA

nimmt bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm. Wie der Konzern mitteilte, spart er dadurch 40.000 Tonnen Kerosin ein. Die Lufthansa kündigte zudem an, die mittelfristige Streckenplanung für die kommenden Monate vor dem Hintergrund der Kapazitätsabsenkung zu überarbeiten und Ende April bzw. Anfang Mai zu veröffentlichen.

SALZGITTER

Nachfolgend die Erstquartaszahlen und die Konensschätzungen (in Millionen Euro):

BEKANNTGABE  PROG PROG  PROG 
1. QUARTAL 2026    1Q26  ggVj  1Q26 ggVj  Zahl   1Q25 
Umsatz        2.300*  -1% 2.408  +3%   7  2.330 
EBITDA         280 +256%  147 +87%   7    79 
Ergebnis vor Steuern  179   --   48  --   7   -27 
* gerundet 

Der Stahlkonzern hob seine Ergebnisprognose an, nachdem er in den ersten drei Monaten vor allem von der Beteiligung an dem Kupferkonzern Aurubis profitierte. Während Salzgitter für 2026 weiterhin mit einem Umsatz von rund 9,5 Milliarden Euro rechnet, wird das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA VX) nun bei 625 bis 725 statt bei 500 bis 600 Millionen Euro erwartet. Der bereinigte Vorsteuergewinn (EBT VX) soll nun 200 bis 300 statt 75 bis 175 Millionen erreichen.

ASM INTERNATIONAL

hat im ersten Quartal einen Umsatz von 862,5 Millionen Euro erzielt, währungsbereinigt ein Plus von 16 Prozent zum Vorjahreswert. Die Konsensschätzung lag bei 834,6 Millionen. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 238,5 Millionen Euro, nach einem Verlust von 28,9 Millionen. Der Bruttogewinn - eine vielbeachtete Kennzahl für Preissetzungsmacht und Rentabilität - belief sich auf 459,9 Millionen Euro, was einer Marge von 53,3 Prozent entspricht.

ASTRAZENECA

Neue Arzneien könnten 2027 nicht mehr auf den deutschen Markt gebracht werden, sagt der Konzernchef des britischen Pharmakonzerns Pascal Soriot im Interview mit dem Handelsblatt. Deutschland drohe die Pharmaindustrie zu verlieren, sagt er. Soriot kritisiert das geplante GKV-Sparpaket der Bundesregierung scharf. Der Topmanager warnt, dass dessen Implementierung in Deutschland den Zugang zu Innovationen einschränken, Arbeitsplätze gefährden und die Abhängigkeit von China und den USA vergrößern würde. (Handelsblatt)

MONCLER

hat in den ersten Monaten des Jahres ein robustes Umsatzwachstum verzeichnet und sich damit dem Trend schwacher Verkäufe in der Luxusmode widersetzt. Der Umsatz erreichte 880,6 Millionen Euro, währungsbereinigt ein Anstieg von 12 Prozent. Analysten hatten 832,7 Millionen prognostiziert.

GALERIA

Mit einer Überbrückungsfinanzierung hat sich das Warenhausunternehmen Galeria in seiner schwierigen Geschäftslage etwas Luft verschafft. Wie Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock dem Handelsblatt auf Nachfrage bestätigte, gewährt der Minderheitsgesellschafter Bain Capital dem Händler einen weiteren Kredit. Unternehmenskreisen zufolge beläuft sich dieser auf 10 Millionen Euro. Der Investor, der über mehrere Gesellschaften 6 Prozent der Anteile hält, hat Galeria bereits einen Kredit über 60 Millionen Euro gewährt. Der neue Puffer scheint dringend nötig. "Die Liquiditätslage zeigt harte Schwankungen", räumte Hellenbock ein. Er zeigte sich jedoch optimistisch, dass das Unternehmen die Kurve bekomme. (Handelsblatt)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 22, 2026 01:36 ET (05:36 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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