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Mittwoch, 22.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Präsident Trump hat angekündigt, dass die USA ihre Waffenruhe mit dem Iran verlängern und die Blockade der Häfen des Landes fortsetzen werden, bis dessen Führung "einen einheitlichen Vorschlag" vorlegen könne. "Weil die Regierung des Iran ernsthaft zersplittert ist - was nicht unerwartet ist - und auf Bitten von Feldmarschall Asim Munir und Premierminister Shehbaz Sharif aus Pakistan, wurden wir gebeten, unseren Angriff auf das Land Iran so lange zurückzuhalten, bis deren Führung und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen können. Ich habe daher unser Militär angewiesen, die Blockade fortzusetzen und in jeder anderen Hinsicht einsatzbereit zu bleiben. Daher werde ich die Waffenruhe verlängern, bis deren Vorschlag eingereicht und die Gespräche - wie auch immer - abgeschlossen sind", schrieb Trump auf TruthSocial. Die Ankündigung erfolgte, nachdem Vizepräsident Vance eine geplante Reise nach Pakistan aussetzte, um direkt in Islamabad mit den Iranern zu verhandeln.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:30 US/AT&T Inc, Ergebnis 1Q

12:30 US/Boeing Co, Ergebnis 1Q

13:00 US/Philip Morris International Inc, Ergebnis 1Q

17:50 FR/Carrefour SA, Ergebnis 1Q

18:00 FR/Essilorluxottica SA, Umsatz 1Q

18:00 FR/L'Oreal SA, Umsatz 1Q

22:01 US/Texas Instruments Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/International Business Machines Corp (IBM), Ergebnis 1Q

22:05 US/Tesla Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Termine angekündigt

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.143,00  +0,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100  26.835,00  +0,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.860,90  -1,0 
Topix-500 (Tokio)      3.743,28  -0,7 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +0,3 
Shanghai-Composite      4.095,12  +0,3 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.138,85  -1,3 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Zur Wochenmitte dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien negative Vorzeichen. Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg dämpfen die Kauflaune: Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran verzögern sich. Derweil hat US-Präsident Donald Trump den Waffenstillstand mit dem Iran - anders als ursprünglich angekündigt - nun doch auf unbestimmte Zeit verlängert, die Blockade iranischer Häfen soll aber fortbestehen. Die Kursverluste an den ostasiatischen Börsen halten sich indessen meist in Grenzen, was darauf schließen lässt, dass Anleger die Hoffnung auf eine Einigung der Kriegsparteien nicht ganz aufgegeben haben. Unter den Einzelwerten brechen die Aktien von Cochlear in Sydney um 40 Prozent ein. Der Hersteller von Hörimplantaten hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt und dies mit der schwachen Verbraucherstimmung in den USA und dem Iran-Krieg begründet. Dagegen legen die Aktien von BHP um 1,2 Prozent zu, nachdem der Bergbaukonzern überzeugende Produktionszahlen vorgelegt und die Prognose für die Kupferproduktion erhöht hat.

WALL STREET

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.149,38  -0,6  -293,18    49.442,56 
S&P-500     7.064,01  -0,6   -45,13    7.109,14 
NASDAQ Comp  24.259,96  -0,6  -144,43    24.404,39 
NASDAQ 100   26.479,47  -0,4  -110,87    26.590,34 
 
           Dienstag  Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,13 Mrd  1,08 Mrd 
Gewinner        775   1.474 
Verlierer      1.987   1.273 
Unverändert       77     94 
 

Leichter - Weil das Ende der zehntägigen Frist für den Waffenstillstand am Mittwoch bevorstand und es dennoch nichts Neues zur Fortsetzung der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan gab, nahm die Anspannung im Handelsverlauf zu, und damit die Neigung, Aktien zu verkaufen. Außerdem zogen die Ölpreise wieder merklich an. Neben dem Nahostkonflikt sorgte die Anhörung des Trump-Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank vor dem Bankenausschuss des Senats für Gesprächsstoff. Warsh plädierte für weniger Kommunikation der Fed mit den Medien und eine kleinere Bilanzsumme, ebenso wie für die Abschaffung von Zinsprognosen. Thema Nummer eins am Aktienmarkt war der Führungswechsel bei Apple. Tim Cook, der das Amt seit 2011 extrem erfolgreich innehatte, wird zum 1. September als CEO zurücktreten und in den Verwaltungsrat wechseln. Sein Nachfolger wird der langjährige Hardware-Entwicklungschef John Ternus. Die Apple-Aktie gab um 2,5 Prozent nach. Unitedhealth übertraf mit Erstquartalszahlen die Markterwartungen deutlich. Die Krankenversicherung hob zudem die Jahresprognose an. Die Aktie machte einen Satz um 7,0 Prozent nach oben. Im Rüstungssektor fielen die Kurse trotz starker Zahlen. GE Aerospace verbilligten sich um 5,6 Prozent, obwohl das Luftfahrtunternehmen einen höheren Gewinn als erwartet gemeldet hatte. RTX kamen um 4,4 Prozent zurück. Auch hier halfen starke Zahlen nicht. Northrop Grumman sackten um 7,0 Prozent ab, trotz eines Gewinnsprungs und höheren Umsätzen. Boeing kamen um 2,6 Prozent zurück. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen und verwiesen auf hohe Bewertungen und zunehmende Unsicherheit über die Zukunft der Kriegsführung. Der Iran-Konflikt zeige erneut die Effektivität kostengünstiger Drohnen. T-Mobile US schlossen nach einer Bloomberg-Meldung, wonach die Deutsche Telekom eine vollständige Übernahme erwägt und die Gründung einer Holding-Gesellschaft, 1,5 Prozent schwächer.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre     3,80 +0,09    3,81      3,72 
5 Jahre     3,93 +0,08    3,94      3,85 
10 Jahre    4,31 +0,06    4,32      4,24 
 

Die Aussagen des Trump-Kandidaten Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank vor dem Bankenausschuss des Senats sorgte laut Teilnehmern für Verunsicherung. Dass die Renditen deutlicher stiegen, wurde aber eher den wieder deutlich höheren Ölpreisen zugeschrieben, auch höher als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsumsätze im März hätten den Anstieg der Marktzinsen begünstigt. Die Zehnjahresrendite legte um 6 Basispunkte auf 4,31 Prozent zu.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt +/- %   00:00  Di, 9:15 Uhr % YTD 
EUR/USD         1,1753  +0,1   1,1742     1,1774  +0,1 
EUR/JPY         187,08  -0,0   187,13     187,06  +1,7 
EUR/GBP         0,8688  -0,0   0,8691     0,8709  -0,3 
USD/JPY         159,14  -0,1   159,37     158,86  +1,6 
USD/KRW        1.475,57  -0,5  1.483,35    1.470,70  +2,4 
USD/CNY         6,8218  +0,0   6,8208     6,8144  -2,5 
USD/CNH         6,8226  -0,1   6,8278     6,8142  -2,2 
USD/HKD         7,8307  +0,0   7,8303     7,8309  +0,6 
AUD/USD         0,7169  +0,3   0,7151     0,7160  +7,5 
NZD/USD         0,5915  +0,4   0,5893     0,5909  +2,8 
BTC/USD       78.198,06  +3,2 75.741,68    75.970,38 -10,8 
 

Im Fahrwasser gestiegener US-Marktzinsen verteuerte sich der Dollar, der Euro kam auf 1,1725 Dollar zurück, auch belastet von eingetrübten ZEW-Erwartungen in Deutschland.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle        zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold         4.766,83  +1,2   55,16    4.711,67 
Silber          78,60  +2,5    1,90      76,70 
Platin        2.078,97  +2,1   42,18    2.036,79 
 

Der Goldpreis fiel mit den steigenden Renditen und dem festeren Dollar im US-Handel deutlich um 3,0 Prozent auf 4.678 Dollar.

ÖL

ROHOEL         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex        88,26  -1,6   -1,41      89,67 
Brent/ICE        97,00  -1,5   -1,48      98,48 
 

Die Ölpreise zogen mit der Unsicherheit über den Fortgang von Friedensgesprächen im späten US-Geschäft kräftiger an. Brent verteuerte sich um 5,6 Prozent auf 100,82 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

- Die US-Regierung hat US-Dollar-Transfers an den Irak ausgesetzt und Kooperationsprogramme im Bereich Sicherheit mit dessen Militär auf Eis gelegt. Damit erhöht Washington den Druck auf Bagdad, einflussreiche, vom Iran unterstützte Milizen zu zerschlagen, wie irakische und US-amerikanische Beamte erklärten.

USA - Geldpolitik

Kevin Warsh will nach eigenen Angaben die Tendenz der US-Notenbank abschaffen, Zinsentscheidungen im Voraus anzukündigen. Bei seiner Anhörung im Bankenausschuss des US-Senats argumentierte der Kandidat von US-Präsident Trump für den Fed-Vorsitz, dass die sogenannte Forward Guidance die Notenbanker träge machen könne. Sie würden dann bei veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu langsam umschwenken. Er sagte außerdem, dem US-Präsidenten keine Zinssenkungen habe versprechen müssen.

RESERVE BANK OF AUSTRALIA

Australiens Notenbank ist zunehmend besorgt über die Risiken im Zusammenhang mit der rasanten Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und dem Potenzial für Cyberangriffe auf das Finanzsystem. Sie beobachte die Entwicklungen im Zusammenhang mit Anthropic und dessen zunehmenden Fähigkeiten, teilte die Reserve Bank of Australia (RBA) mit.

HANDELSBILANZ JAPAN

Japans Exporte und Importe sind im März weiter gestiegen, doch der Handelsausblick für die kommenden Monate bleibt durch den Krieg im Nahen Osten getrübt. Die Exporte kletterten im vergangenen Monat um 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und stiegen damit den siebten Monat in Folge. Damit wurden sowohl der Anstieg von 4,0 Prozent im Februar als auch der in einer Umfrage des Datenanbieters LSEG unter Ökonomen prognostizierte Zuwachs von 11,0 Prozent übertroffen. Die Importe legten um 10,9 Prozent zu und damit etwas stärker als im Februar mit 10,3 Prozent.

CAPITAL ONE FINANCIAL

hat im ersten Quartal einen Gewinn von 2,17 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Dollar erzielt. Je Aktie und bereinigt waren es 4,42 Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten mit 4,50 Dollar gerechnet. Der Umsatz erreichte 15,23 Milliarden Dollar, während Analysten auf 15,36 Milliarden getippt hatten. Die Risikovorsorge für Kreditausfälle fiel um 74 Millionen Dollar auf 4,1 Milliarden Dollar.

CHUBB

hat im ersten Quartal dank gestiegener Nettoprämien in der Schaden- und Unfallversicherung einen Gewinn von 2,32 (Vorjahr: 1,33) Milliarden Dollar erzielt. Das bereinigte operative Kernergebnis je Aktie lag bei 6,82 Dollar. Analysten hatten mit 6,60 Dollar gerechnet. Die Nettoprämien stiegen auf 14,01 Milliarden Dollar, nach 12,65 Milliarden im Vorjahr. Analysten hatten 13,56 Milliarden Dollar erwartet.

INTERACTIVE BROKERS

hat für das erste Quartal einen Gewinn von 267 (Vorjahr: 213) Millionen Dollar berichtet, bereinigt und je Aktie waren es 60 Cent, was exakt dem Konsens entsprach. Die Einnahmen stiegen von 1,43 auf 1,67 Milliarden Dollar und verfehlten damit die Analystenprognose von 1,68 Milliarden Dollar.

UNITED AIRLINES

hat den Gewinn im jüngsten Quartal gesteigert, wobei höhere Umsätze gestiegene Treibstoffkosten ausglichen. Die Fluggesellschaft wies einen Gewinn von 699 (Vorjahr: 387) Millionen Dollar aus, bereinigt waren es je Aktie 1,19 Dollar, verglichen mit einer Konsensschätzung von 1,08 Dollar. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 14,61 Milliarden Dollar, während Analysten 14,39 Milliarden erwartet hatten.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 22, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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