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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Entwicklung im Iran-Krieg dämpft Kauflaune

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Entwicklung im Iran-Krieg dämpft Kauflaune

DOW JONES--Zur Wochenmitte hat sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg dämpften vielerorts die Kauflaune: Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran verzögern sich. Derweil hat US-Präsident Donald Trump den Waffenstillstand mit dem Iran - anders als ursprünglich angekündigt - nun doch auf unbestimmte Zeit verlängert, die Blockade iranischer Häfen soll aber fortbestehen. Von Panik war an den ostasiatischen Börsen jedoch nichts zu spüren, was darauf schließen lässt, dass Anleger die Hoffnung auf eine Einigung der Kriegsparteien nicht ganz aufgegeben haben. Außerdem notierten die Ölpreise ungeachtet der jüngsten Entwicklungen in dem Konflikt weiter unter der Marke von 100 Dollar je Barrel. Beim Übergang vom asiatisch dominierten zum europäischen Handel ermäßigte sich das Barrel Brentöl um 0,8 Prozent auf 97,74 Dollar.

In Tokio gab der Topix-Index um 0,6 Prozent nach. Der Nikkei-225-Index schloss jedoch 0,4 Prozent höher auf einem Rekordhoch. In Seoul setzte der Kospi seinen Anstieg fort; der südkoreanische Leitindex rückte um 0,5 Prozent vor und erreichte ebenfalls ein Rekordhoch, nachdem er schon am Dienstag kräftig gestiegen war. In Hongkong fiel der Hang-Seng-Index im späten Handel um 1,2 Prozent, belastet von sehr schwachen Technologiewerten. Dagegen ging der Composite-Index in Shanghai 0,5 Prozent höher aus dem Handel. An der Börse in Sydney fiel der S&P/ASX-200 um 1,2 Prozent.

Unter den Einzelwerten brachen die Aktien von Cochlear in Sydney um 41 Prozent ein. Der Hersteller von Hörimplantaten hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt und dies mit der schwachen Verbraucherstimmung in den USA und dem Iran-Krieg begründet. Dagegen legten die Aktien von BHP um 1,2 Prozent zu, nachdem der Bergbaukonzern überzeugende Produktionszahlen vorgelegt und die Prognose für die Kupferproduktion erhöht hatte.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.843,60  -1,2    +1,5      08:00 
Topix 500 (Tokio)     2.923,37  -0,6    +9,9      08:00 
Kospi (Seoul)       6.417,93  +0,5   +52,3      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   26.172,59  -1,2    +2,1      10:00 
Shanghai-Composite     4.106,26  +0,5    +3,5      09:00 
Straits-Times (Singapur)  4.998,33  -0,3    +7,6      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   7.525,65  -0,5   -13,0      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.710,58  -0,3    +1,8      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00  Di, 9:15 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1746  +0,0   1,1742     1,1774  +0,0 
EUR/JPY           187,06  -0,0   187,13     187,06  +1,7 
EUR/GBP           0,8693  +0,0   0,8691     0,8709  -0,3 
USD/JPY           159,24  -0,1   159,37     158,86  +1,7 
USD/KRW          1.478,70  -0,3  1.483,35    1.470,70  +2,7 
USD/CNY           6,8209  0,0   6,8208     6,8144  -2,5 
USD/CNH           6,8212  -0,1   6,8278     6,8142  -2,2 
USD/HKD           7,8307  +0,0   7,8303     7,8309  +0,6 
AUD/USD           0,7160  +0,1   0,7151     0,7160  +7,3 
NZD/USD           0,5911  +0,3   0,5893     0,5909  +2,7 
BTC/USD          77.866,28  +2,8 75.741,68    75.970,38 -11,2 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           89,20  -0,5   -0,47      89,67 
Brent/ICE           97,74  -0,8   -0,74      98,48 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.764,53  +1,1   52,86    4.711,67 
Silber            78,42  +2,2    1,72      76,70 
Platin           2.079,45  +2,1   42,66    2.036,79 
 
Angaben ohne Gewähr 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/hab

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April 22, 2026 03:30 ET (07:30 GMT)

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