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MÄRKTE USA/Freundlich - Anleger mit verlängerter Waffenruhe wieder risikobereiter

DJ MÄRKTE USA/Freundlich - Anleger mit verlängerter Waffenruhe wieder risikobereiter

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Nachdem US-Präsident Trump eine Verlängerung der eigentlich am Mittwoch endenden Waffenruhe mit dem Iran verkündet hat, macht sich an den US-Börsen wieder mehr Risikobereitschaft breit. Am Vortag hatte sich die Stimmung noch eingetrübt, nachdem US-Vizepräsident Vance seine Pläne für eine Reise nach Pakistan zu Friedensgesprächen auf Eis gelegt hatte und auch seitens des Iran keine Bereitschaft zu erkennen war, die Gespräche wieder aufzunehmen.

"Die Verlängerung des derzeitigen Waffenstillstands durch Präsident Trump hat das Risiko einer unmittelbaren Eskalation verringert, aber die allgemeinen Aussichten unsicher gelassen", kommentiert DHF-Analyst Bas Kooijman die neue Lage. Die fortgesetzte Schließung der Straße von Hormus lasse die Störungen der Energieversorgung fortbestehen, was weiterhin Inflations- und Wachstumsrisiken bergen könnte, so Kooijman.

Der Dow-Jones-Index zeigt sich kurz nach dem Handelsbeginn 0,8 Prozent fester bei 49.5551 Punkten. Der S&P-500 und die Nasdaq-Indizes ziehen ähnlich stark an. Am Anleihemarkt geben die Renditen nach dem kräftigen Anstieg am Vortag wieder etwas nach. Die zehnjährige US-Rendite fällt um 2 Basispunkte auf 4,27 Prozent. Der Dollar-Index bewegt sich auf Tagessicht kaum. Der Goldpreis erholt sich etwas vom Rücksetzer am Vortag, die Feinunze legt um 45 Dollar auf 4.756 zu.

Wie fragil die Lage in Nahost ist, wird derweil am Ölmarkt deutlich. Die Rohölpreise steigen trotz der verlängerten Waffenruhe. Zum einen ist die Straße von Hormus weiter gesperrt, von den USA und von Iran, zum anderen werden Beschüsse von Schiffen gemeldet, die die Wasserstraße passieren wollten. Brent-Öl verteuert sich um 2,1 Prozent auf 100,57 Dollar.

Unter den Einzelaktien verlieren AT&T nach insgesamt positiven Erstquartalszahlen 2,9 Prozent. Allerdings ist der freie Cashflow des Telekommunikationskonzerns gesunken. Die Erstquartalszahlen von Boeing stoßen auf ein positives Echo - der Kurs des Flugzeugbauers zieht um 1,8 Prozent an. Das Geschäft mit Verkehrsflugzeugen hat sich verbessert, der Quartalsverlust verringerte sich. Philip Morris International hat einen höheren Umsatz verbucht, der von einem besonders starken Wachstum im rauchfreien Geschäft getragen wurde. Der Kurs des Tabakkonzerns legt um 5,0 Prozent zu.

GE Vernova schießen um 13,2 Prozent nach oben. Der Stromerzeuger und Netzexperte hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben, nachdem er im ersten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnete.

United Airlines verlieren 3,2 Prozent. Die Fluggesellschaft hat zwar die Gewinnerwartungen der Analysten für das erste Quartal übertroffen, kündigte aber auch an, die Kapazitäten aufgrund steigender Kerosinpreise zu reduzieren.

Nicht gut kommen Medienberichte über ein möglichen Zusammenlegen des Aktienkapitals von Deutsche Telekom und der Tochter T-Mobile US zu einem gemeinsamen Konzern an. T-Mobile US verlieren gut 3 Prozent, für Deutsche Telekom geht es in Deutschland um 5 Prozent abwärts. Bernstein Research spricht von erheblichen regulatorischen Hürden, JP Morgan betont, dass es offenbar vor allem darum gehe, den Bewertungsabschlag der T-Aktie zur US-Tochter zu beseitigen.

Adobe gewinnen 3,2 Prozent, der Softwarekonzern hat ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 25 Milliarden Dollar aufgelegt. Die Apple-Aktie erholt sich um 1 Prozent. Sie war am Vortag um rund 2,5 Prozent gefallen, in einer ersten Reaktion auf den am 1. September anstehenden Führungswechsel bei dem iPhone-Hersteller.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.551,17  +0,8  +401,79    49.149,38 
S&P-500     7.117,13  +0,8   +53,12    7.064,01 
NASDAQ Comp  24.484,22  +0,9  +224,25    24.259,96 
NASDAQ 100   26.731,18  +1,0  +251,71    26.479,47 
 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,78 +0,00    3,79      3,75 
5 Jahre       3,90 -0,01    3,91      3,88 
10 Jahre      4,28 -0,01    4,30      4,26 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 19:02 
EUR/USD      1,1737  -0,0  -0,0005     1,1742   1,1741 
EUR/JPY      186,86  -0,1  -0,2700     187,13  187,2400 
EUR/CHF      0,9182  +0,2   0,0014     0,9168   0,9168 
EUR/GBP      0,8684  -0,1  -0,0007     0,8691   0,8697 
USD/JPY      159,18  -0,1  -0,1900     159,37  159,4600 
GBP/USD      1,3513  +0,1   0,0007     1,3506   1,3494 
USD/CNY      6,8242  +0,1   0,0034     6,8208   6,8208 
USD/CNH      6,8284  +0,0   0,0006     6,8278   6,8272 
AUS/USD      0,7164  +0,2   0,0013     0,7151   0,7150 
Bitcoin/USD  78.909,60  +4,2  3.167,92    75.741,68 75.799,81 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     91,66  +2,2    1,99      89,67 
Brent/ICE     100,45  +2,0    1,97      98,48 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.744,12  +0,7   32,45    4.711,67 
Silber       78,05  +1,8    1,35      76,70 
Platin     2.083,79  +2,3   47,00    2.036,79 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 22, 2026 10:14 ET (14:14 GMT)

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