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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Mit sorgenvollen Blicken haben die Anleger zuletzt auf SAP geschaut. Die Aktie hat dieses Jahr bereits etwa 25 Prozent verloren. Investoren fürchten, dass KI im Softwaregeschäft für eine starke Disruption sorgt und das Geschäftsmodell etablierter Anbieter gefährdet. Das wiederum halten einige Analysten im Fall von SAP für übertrieben, zumal die Walldorfer selbst bei KI kräftig mitmischen. Bei der Präsentation der Erstquartalszahlen am Donnerstag nach US-Börsenschluss werden neben den KI-Ambitionen vor allem die Aufträge im angestammten Cloud-Geschäft im Vordergrund stehen - auch angesichts des schwierigen konjunkturellen Umfelds.

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26  ggVj Zahl   1Q25 
Operative Marge        28,5   --  19   27,2 
Umsatzerlöse         9.526  +5,7%  19   9.013 
Cloud- und Softwareerlöse   8.481  +6,8%  18   7.938 
Softwarelizenzen        128 -30,0%  17    183 
Softwaresupport        2.481 -10,2%  18   2.761 
Clouderlöse          5.873  +18%  18   4.993 
Operatives Ergebnis      2.713 +10,5%  19   2.455 
Ergebnis nach Steuern     1.834  +9,1%   3   1.681 
Ergebnis je Aktie       1,59 +10,6%   6   1,44 
Current Cloud Backlog    21.739 +19,4%  10  18.202 
Freier Cashflow        3.828  +6,8%   7   3.583 
 

Die Zahlen werden um 22:05 Uhr veröffentlicht - die Analystenkonferenz folgt um 23:00 Uhr.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Weitere Termine:

07:00 DE/Volkswagen AG (VW), Investor Update für China

07:00 DE/Hella GmbH & Co KGaA, vorläufiges Ergebnis 1Q

07:00 FI/Nokia Corp, Ergebnis 1Q

07:00 CH/STMicroelectronics NV, Ergebnis 1Q

07:00 FR/Renault SA, Umsatz 1Q

07:00 KR/Hyundai Motor Co, Ergebnis 1Q

07:00 NL/Heineken NV, Trading Update 1Q

07:30 FR/Sanofi SA, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Vossloh AG, Ergebnis 1Q

07:30 FR/Orange SA, Ergebnis 1Q

08:00 GB/London Stock Exchange Group plc (LSE), Trading Statement 1Q

10:00 DE/Eon SE, HV

10:00 DE/Flatexdegiro AG, Analystenkonferenz 1Q

10:00 DE/Schaeffler AG, HV

10:30 DE/Beiersdorf AG, HV

12:30 US/Honeywell International Inc, Ergebnis 1Q

13:00 US/American Airlines Group Inc, Ergebnis 1Q

13:00 US/American Express Co, Ergebnis 1Q

13:30 US/Lockheed Martin Corp, Ergebnis 1Q

17:45 FR/Vinci SA, Umsatz 1Q

18:05 FR/Saint-Gobain SA, Umsatz 1Q

22:00 US/Intel Corp, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Rolls-Royce        0,05 GBP 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 48,7 
     zuvor:  48,8 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 48,6 
     zuvor:  48,8 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 49,4 
     zuvor:  50,0 
- DE 
  09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 50,1 
     zuvor:  50,9 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 51.0 
     zuvor:  51,9 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 51,0 
     zuvor:  52,2 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 49,5 
     zuvor:  50,2 
 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 50,7 
     zuvor:  51,6 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 50,0 
     zuvor:  50,7 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 50,0 
     zuvor:  50,5 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 50,5 
     zuvor:  51,0 
- US 
  14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) März 
 
     Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 210.000 
     zuvor:  207.000 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 51,0 
     zuvor:  49,8 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE: 52,5 
     zuvor:  52,3 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.113,00  -1,0 
E-Mini-Future S&P-500   7.133,00  -0,5 
E-Mini-Future Nasdaq-100 26.950,25  -0,5 
Topix (Tokio)       3.714,45  -0,8 
Hang-Seng (Hongk.)    25.882,02  -1,1 
Shanghai-Comp.       4.082,60  -0,6 
 
Mittwoch: 
          zuletzt +/- % 
DAX        24.194,90  -0,3 
DAX-Future    24.348,00  -0,4 
XDAX       24.198,73  +0,0 
MDAX       31.176,64  -0,6 
TecDAX       3.670,77  -0,8 
SDAX       18.041,73  -0,5 
Euro-Stoxx-50   5.906,22  -0,4 
Stoxx-50      5.060,00  -0,3 
Dow-Jones     49.490,03  +0,7 
S&P-500      7.137,90  +1,1 
Nasdaq Composite 24.657,57  +1,6 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Börsen dürften mit stärkeren Abgaben in den Handel starten. Anleger verlässt zunehmend die Hoffnung, dass es eine rasche Lösung im Irankrieg geben wird. US-Präsident Donald Trump hat zwar den Waffenstillstand auf unbegrenzte Zeit verlängert. Die Straße von Hormus bleibt aber weiter geschlossen. Zugleich sind die Bemühungen für eine diplomatischen Lösung des Konflikts ins Stocken geraten, eine baldige Lösung zeichnet sich nicht, und damit steigen die Risiken für die Weltwirtschaft. Die Ölpreise ziehen am Morgen weiter an. Die Spuren des Irankriegs dürften sich zunehmend in den Wirtschaftsdaten widerspiegeln, das sollten auch die am Vortag europäischen Einkaufsmanagerindizes zeigen.

Rückblick: Leichter - Nach den Verlusten der Vortage blieb eine Gegenbewegung aus, obwohl US-Präsident Trump den Waffenstillstand mit dem Iran verlängert hatte. Bremsend wirkte der wieder auf über 100 Dollar gestiegene Brent-Ölpreis vor dem Hintergrund der weiter nicht passierbaren Straße von Hormus. Aus Deutschland kam als weiterer Bremser eine gesenkte Wachstumsprognose. Positiv kamen Geschäftszahlen von ABB an, die Aktie legte um 3,4 Prozent auf Rekordhoch zu. Besonders der klar höher als erwartet ausgefallene Auftragseingang beeindruckte - dazu kam eine Prognoseerhöhung. Die Kurse der Wettbewerber Siemens (unverändert) und Schneider (+0,7%) hielten sich im Sog von ABB besser als der breite Markt. Auf positive Kursresonanz stießen die Quartalszahlen von Akzo Nobel (+2,6%). Das bereinigte Betriebsergebnis übertraf die Konsensschätzung um 7 Prozent. ASMI schossen um 7,1 Prozent nach oben. Ergebnisse und kurzfristiger Ausblick dürften eine Anhebung der Konsensschätzungen nach sich ziehen, hieß es bei Citi. Im Gefolge ging es für Infineon um 3,5 Prozent nach oben, für ASML um 1,0 Prozent. Vor dem Hintergrund der Kerosin-Thematik schlossen Branchenwerte wie IAG (-3,4%) oder Air France-KLM (-1,7%) sehr schwach.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Angebliche Fusionspläne zwischen Deutsche Telekom und der Tochter T-Mobile US durch Zusammenlegung in einer Holding kamen nicht gut an. Die T-Aktie sackte um 4,8 Prozent ab. Der Plan ziele offenbar darauf ab, das höhere Bewertungsniveau der US-Tochter anzuzapfen, hieß es. Die Hürden dafür seien aber hoch und in T-Mobile US engagierte US-Investoren dafür wohl eher schwer zu begeistern. DAX-Tagesgewinner waren Siemens Energy mit einem Plus von 6,9 Prozent. Starke Geschäftszahlen des US-Wettbewerbers GE Vernova trieben. Erneut sehr schwach zeigten sich nachrichtenlos MTU. Das Papier des Triebwerkeherstellers verbilligte sich um weitere 3,8 Prozent. Seit Freitag büßte der Kurs damit 14 Prozent ein. Nach unerwartet starken Geschäftszahlen ging für K+S um 8,7 Prozent nach oben. Tui gaben um weitere 3,5 Prozent nach - belastet von einer Prognosesenkung. Für Lufthansa ging es um 2,9 Prozent nach unten. Die Fluglinie nimmt bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm, um Kerosin einzusparen. Dazu wird die mittelfristige Streckenplanung für die kommenden Monate überarbeitet.

XETRA-NACHBÖRSE

Flatexdegiro wurden auf Tradegate rund 1 Prozent höher gehandelt, nachdem der Online-Broker im ersten Quartal Umsatz und Gewinn stärker als erwartet gesteigert hatte. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen. RTL stiegen um fast 4 Prozent. Am Abend war grünes Licht aus Brüssel gekommen für die im Juni 2025 vereinbarte Übernahme von Sky Deutschland - ohne Auflagen. Stabilus wurden rund 1 Prozent höher gestellt. Das Unternehmen hatte einen Rückgang des operativen Gewinns und des Umsatzes berichtet, damit aber dennoch besser abgeschnitten als erwartet. Den Ausblick bestätigte Stabilus aber lediglich.

USA - AKTIEN

Fest - Nachdem US-Präsident Trump eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündet hatte, machte sich wieder Risikobereitschaft breit. Dazu trugen auch vielfach gute Unternehmensergebnisse bei. Dass die Ölpreise mit der weiter nicht passierbaren Straße von Hormus und Berichten über vom Iran beschlagnahmten Schiffen stiegen, tat der Kauflaune - vor allem bei Technologieaktien - keinen Abbruch. Auf ein positives Echo stießen die Erstquartalszahlen von Boeing (+5,5%). GE Vernova schossen um 13,7 Prozent nach oben. Der Stromerzeuger hatte seinen Ausblick angehoben, nachdem er im ersten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet hatte. United Airlines kamen um 5,6 Prozent zurück. Die Fluggesellschaft übertraf zwar die Gewinnerwartungen, senkte aber den Ausblick mit Verweis auf steigende Kerosinkosten. Adobe gewannen 3,5 Prozent - getrieben von einem Aktienrückkaufprogramm. Avis beendeten mit einem Absturz um gut 37 Prozent ihren jüngst spektakulären Höhenflug. Der Aktienkurs des Autovermieters hatte sich im vergangenen Monat mehr als versechsfacht - angetrieben von einem massiven sogenannten "Short Squeeze".

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre     3,80 +0,02    3,81      3,75 
5 Jahre     3,93 +0,02    3,93      3,88 
10 Jahre    4,31 +0,01    4,31      4,26 
 

Es tat sich wenig, die Renditen blieben auf dem jüngst erhöhten Niveau.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:22 
EUR/USD     1,1699  -0,0  -0,0004     1,1703   1,1711 
EUR/JPY     186,69  +0,0  0,0700    186,6200  186,8000 
EUR/CHF     0,9188  +0,1  0,0005     0,9183   0,9175 
EUR/GBP     0,8671  +0,0  0,0003     0,8668   0,8674 
USD/JPY     159,56  +0,1  0,0800    159,4800  159,5000 
GBP/USD     1,3489  -0,1  -0,0012     1,3501   1,3497 
USD/CNY     6,8317  +0,1  0,0042     6,8275   6,8275 
USD/CNH     6,8347  +0,0  0,0029     6,8318   6,8312 
AUS/USD     0,7147  -0,2  -0,0011     0,7158   0,7156 
Bitcoin/USD 77.891,47  -0,7  -561,94    78.453,41 79.167,01 
 

Der Dollar zog im US-Handel etwas an, der Euro kam auf 1,1704 Dollar zurück.

Mit dem Ausbleiben diplomatischer Erfolge bleibt der Dollar als Krisenwährung gefragt - der Dollar-Index zieht am Morgen um 0,1 Prozent an. Analysten verweisen auf die hohen Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die die Risikobereitschaft schmälerten. Die iranische Marine habe über Nacht zwei Containerschiffe in der Straße von Hormus beschlagnahmt, merken die UOB-Analysten an. Dies unterstreiche "anhaltende Spannungen in der strategisch wichtigen Wasserstraße, die nun praktisch geschlossen ist."

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.703,04  -0,7  -34,74    4.737,78 
Silber      76,14  -2,0   -1,55      77,70 
Platin    2.038,40  -1,7  -36,04    2.074,44 
 

Der Goldpreis erholte sich leicht vom Rücksetzer am Vortag, die Feinunze verteuerte sich um 26 Dollar auf 4.738 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    94,31  +1,5   1,35      92,96 
Brent/ICE    103,29  +1,4   1,38     101,91 
 

Die Ölpreise stiegen weiter, weil die Straße von Hormus ungeachtet der verlängerten Waffenruhe gesperrt blieb. Dazu sorgte die Beschlagnahme zweier Schiffe durch den Iran für erhöhte Nervosität. Brent-Öl verteuerte sich um 3,0 Prozent auf 101,44 Dollar.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

IRAN-KRIEG

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat Teheran als weiterhin offen für Dialog bezeichnet, Washington aber zugleich vorgeworfen, die Aussichten auf sinnvolle Verhandlungen durch Vertragsbrüche, eine anhaltende Blockade und fortwährende Drohungen zu untergraben. In einem Beitrag in den sozialen Medien kritisierte Pezeshkian die USA für ihre "endlosen heuchlerischen" Botschaften, während die Spannungen angesichts stockender diplomatischer Bemühungen hoch blieben.

AUTOMARKT

Der europäische Automarkt hat im März dank eines starken Absatzes von Elektroautos einen Satz nach vorn gemacht. Wie Acea mitteilte, stieg der Absatz in der EU, der Freihandelszone Efta und in Großbritannien um 11 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 1,58 Millionen Fahrzeuge. Für das erste Quartal stand wegen der schwachen Vormonate ein Plus von lediglich 4,1 Prozent zu Buche. Im März stieg allein der Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen um 42 Prozent, jener von Plugin-Hybriden um 32 Prozent. Dagegen schrumpften die Verkäufe von Benzinern um 10 Prozent und von Dieselfahrzeugen um 14 Prozent. Tesla und BYD wiesen kräftige Wachstumsraten auf. Der Absatz von Tesla kletterte um 84 Prozent. Der chinesische Konkurrent BYD steigerte seine Verkäufe um knapp 150 Prozent. Bei den deutschen Herstellern stieg der Absatz des Volkswagen-Konzerns um 4,8 Prozent. BMW verbuchte ein Plus von 15,4 Prozent. Bei Mercedes-Benz dagegen stiegen die Verkäufe nur um 0,3 Prozent.

Kurz vor der Automesse in Peking fallen die deutschen Hersteller auf dem größten Markt der Welt für Elektroautos auf ein historisches Tief. Der gemeinsame Marktanteil von Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche bei batterieelektrischen Fahrzeugen in China lag im ersten Quartal 2026 bei nur noch 1,6 Prozent - so wenig wie nie zuvor. Das zeigen Daten des Branchendiensts Marklines für das Handelsblatt. (Handelsblatt)

FLATEXDEGIRO

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro):

BERICHTET PROG  PROG 
1. QUARTAL 2026   1Q26 ggVj 1Q26  ggVj 1Q25 
Umsatz        174 +19%  166  +13%  146 
Provisionserträge   116 +18%  115  +17%  98 
Zinserträge      49 +15%  46 +6,5%  43 
EBITDA         87 +26%  84  +21%  69 
Konzernergebnis    54 +28%  52  +25%  42 
 

RTL

hat grünes Licht aus Brüssel für die im Juni 2025 vereinbarte Übernahme von Sky Deutschland erhalten - ohne Auflagen. RTL erwartet den Abschluss der Transaktion zum 1. Juni. Verkäufer ist der US-Konzern Comcast. Das Unternehmen geht davon aus, innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Transaktion jährliche Synergien von 250 Millionen Euro zu erzielen.

SARTORIUS

Der Labor- und Pharmazulieferer hat im ersten Quartal Umsatz und operativen Gewinn gesteigert, blieb damit aber leicht hinter den Analystenerwartungen zurück. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. Für die drei Monate von Januar bis März wies Sartorius einen Umsatz von 899,1 Millionen Euro aus, das waren nominal nur 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wechselkursbereinigt lag das Wachstum jedoch bei 7,5 Prozent und damit knapp unter dem mittelfristig erwarteten Umsatzwachstum von 8 bis 11 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 267,3 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge sank leicht von 29,8 auf 29,7 Prozent. Analysten hatten einen Anstieg erwartet.

STABILUS

hat im zweiten Geschäftsquartal einen Rückgang des operativen Gewinns und des Umsatzes verbucht, aber dennoch die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das EBIT sank auf 34,1 von 37,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit 31 Millionen gerechnet. Die Marge betrug 11,2 Prozent, die Erwartung hatte auf 10,5 Prozent gelautet. Der bereinigte freie Cashflow sank auf 4,1 von 18,1 Millionen, was Stabilus mit einem Aufbau des Nettoumlaufvermögens begründete. Der Umsatz sank um 9,8 Prozent auf 305 Millionen Euro, was einem organischen Rückgang um 6,6 Prozent entsprach. Der Konsens hatte auf 295 Millionen gelautet. Stabilus rechnet für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin mit Einnahmen von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro, einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 10 und 12 Prozent sowie einem bereinigten Free Cashflow von 80 bis 110 Millionen Euro.

CARREFOUR

hat im ersten Quartal einen Umsatz von 21,08 Milliarden Euro erzielt, auf flächenbereinigter Basis entsprechend einem Plus von 2,2 Prozent. Analysten hatten 21,88 Milliarden erwartet. Für das Gesamtjahr rechnet Carrefour weiterhin mit einem Wachstum des bereinigten operativen Ergebnisses, einem Wachstum der operativen Marge um mehr als 25 Basispunkte, einem Wachstum des Netto-Cashflows und einem Wachstum des bereinigten Ergebnisses im hohen einstelligen Bereich.

ESSILORLUXOTTICA

hat im ersten Quartal ein weiterhin zügiges Umsatzwachstum verzeichnet, angetrieben von der Nachfrage nach mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Brillen. Der Umsatz wuchs währungsbereinigt um 11 Prozent auf 7,13 Milliarden Euro, was den Erwartungen entsprach.

L'OREAL

hat im ersten Quartal seinen Umsatz gesteigert und ist trotz der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten optimistisch zu den Aussichten für den globalen Kosmetikmarkt. Der Umsatz stieg um 3,6 Prozent auf 12,15 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis um 7,6 Prozent. Analysten hatten 11,7 Milliarden Euro getippt.

NESTLE

hat für das erste Quartal einen Umsatzrückgang gemeldet. Der neue Vorstandsvorsitzende Philipp Navratil treibt unterdessen den Plan für einen tiefgreifenden Umbau der Unternehmensstruktur des Lebensmittelkonzerns weiter voran. Der Konzern meldete einen Umsatz von 21,32 Milliarden Schweizer Franken verglichen mit 22,6 Milliarden Franken im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit einem Umsatz von 21,27 Milliarden Franken gerechnet. Auf organischer Basis wuchs der Umsatz im ersten Quartal um 3,5 Prozent. Der Analystenkonsens war von einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent ausgegangen.

ROCHE

hat ihre Jahresprognose bestätigt, nachdem der Umsatz im ersten Quartal dank der hohen Nachfrage nach innovativen Medikamenten und Diagnostika gestiegen ist. Der Umsatz ist in den ersten drei Monaten des Jahres zu konstanten Wechselkursen um 6 Prozent auf 14,72 Milliarden Franken gestiegen. Analysten hatten mit einem Umsatz von 14,73 Milliarden Franken gerechnet.

SAFRAN

Der bereinigte Umsatz ist im ersten Quartal gestiegen, angetrieben durch einen starken Anstieg bei den Auslieferungen von LEAP-Flugzeugtriebwerken. Der bereinigte Umsatz für den Berichtszeitraum ist um 19 Prozent auf 8,62 Milliarden Euro gestiegen. Der konsolidierte Umsatz hat sich auf 8,49 Milliarden Euro belaufen, nach 7,38 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

IBM

hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen bereinigten Gewinn von 1,91 Dollar je Aktie berichtet, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Analystenschätzung lautete auf 1,81 Dollar. Der Bruttogewinn belief sich auf 8,95 Milliarden Dollar, netto verdiente Big Blue 1,22 Milliarden Dollar. Der Quartalsumsatz übertraf mit plus 9 Prozent auf 15,9 Milliarden Dollar ebenfalls die Wall-Street-Erwartung von 15,7 Milliarden.

TESLA

hat für das erste Quartal einen 16-prozentigen Umsatzanstieg auf 22,4 Milliarden Dollar gemeldet. Der Umsatz aus dem reinen Automobilgeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 16 Prozent. Der Umsatz im Energiebereich, der aus dem Verkauf von industriellen und privaten Batteriespeichern stammt, in den vorherigen Quartalsberichten ein Lichtblick für das Unternehmen, fiel im Berichtsquartal um 12 Prozent. Den Nettogewinn steigerte Tesla um 17 Prozent auf 477 Millionen Dollar.

WIRECARD

Eine einst wichtige Managerin des Konzerns sitzt in deutscher Untersuchungshaft - als Zeugin im Verfahren gegen ihren Ex-Chef Markus Braun will sie aber nicht auftreten. Seit einigen Wochen ist die frühere Wirecard-Managerin Brigitte Häuser-Axtner wieder in Deutschland, Ende März hatten die Behörden in Singapur sie ausgeliefert. (Süddeutsche Zeitung)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 23, 2026 01:35 ET (05:35 GMT)

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