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FRIWO setzt strategische Neuausrichtung in 2026 mit Fokus auf Innovationen und Internationalisierung konsequent fort
Ostbevern, 23. April 2026 - FRIWO - ein international agierender Anbieter von Stromversorgungen und Ladetechnik - hat nach Vorlage testierter Zahlen seine am 25. März 2026 kommunizierten vorläufigen Zahlen bestätigt. So lag der Konzernumsatz bei 77,4 Mio. Euro (2024: 93,0 Mio. Euro). Das Bruttoergebnis wurde dank stark gesunkener Herstellungskosten sowie Effizienzsteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und aufgrund des verbesserten Produktmixes dennoch von 12,0 Mio. Euro auf 13,7 Mio. Euro verbessert. Beim EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wurde trotz negativer Einmaleffekte der Turnaround von -3,6 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro erreicht. Da aus der Veräußerung des E-Drives-Geschäfts inklusive der Minderheitsanteile am Joint-Venture in Indien und des Hutschienengeschäfts ein Nachsteuergewinn von 19,0 Mio. Euro realisiert wurde, lag das Konzernergebnis mit 13,9 Mio. Euro deutlich über Vorjahr (-6,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie legte entsprechend von -0,73 Euro auf 1,63 Euro zu. Der Auftragseingang erreichte zum 31. Dezember 2025 solide 76,1 Mio. Euro und der Auftragsbestand 32,1 Mio. Euro nach einem Auftragseingang von 86,5 Mio. Euro und einem Auftragsbestand von 43,7 Mio. Euro im Jahr 2024. Für 2026 wird angesichts schwieriger Rahmenbedingungen mit einer verhaltenen bis stabilen Entwicklung gerechnet. Unverändert positiv blickt der Vorstand dagegen für die Folgejahre bis 2030. Hierfür werden in diesem Jahr weitere wichtige strategische Weichenstellungen zur Erreichung des angestrebten profitablen Wachstums vollzogen. "Dank der finanziellen Konsolidierung im vergangenen Jahr, dem abgeschlossenen Portfolioumbau und unserer hohen Kostenflexibilität ist FRIWO gut gerüstet, um den zu erwartenden Negativeffekten aus der Nahost-Krise erfolgreich begegnen zu können. So rechnen wir 2026 mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum und einem erneut positiven operativen Ergebnis", kommentiert Ina Klassen, Vorstand der FRIWO AG. Ihr Vorstandskollege Dominik Woeffen ergänzt: "Wir haben die FRIWO seit unserem Amtsantritt Anfang 2025 konsequent umgebaut und fokussieren dabei vor allem auf unsere hohe Innovationskraft. Hieraus erwarten wir ab der zweiten Jahreshälfte auch nennenswerte positive Markteinführungen und Kundengewinne. Damit bleiben wir auf unserem kommunizierten Mittelfristkurs und streben bis 2030 weiterhin ein nachhaltig profitables Wachstum an." Eigenkapitalquote springt auf 35,6 % Dank der Transaktionserlöse von insgesamt 28,9 Mio. Euro konnte die Nettoverschuldung von FRIWO deutlich von 26,0 Mio. Euro auf nur noch 1,9 Mio. Euro zurückgeführt werden. Bedingt hierdurch und dank der Portfolioverkäufe sank die Bilanzsumme der FRIWO AG zum 31. Dezember 2025 spürbar von 63,7 Mio. Euro Ende 2024 auf 42,4 Mio. Euro. Dank der genannten positiven Mittelzuflüsse kletterte das Eigenkapital deutlich auf 15,1 Mio. Euro (Ende 2024: 3,3 Mio. Euro) und die korrespondierende Eigenkapitalquote auf 35,6 % (Ende 2024: 5,3 %). Nach der damit einhergehenden finanziellen Sanierung des Konzerns verfügt FRIWO damit über eine gesunde finanzielle und bilanzielle Basis, um den Konzern zu einem nachhaltig profitablen Technologieunternehmen weiterzuentwickeln. Die Mitarbeiterzahl ist zum Jahresende weiter auf 866 (Ende 2024: 1.206) gesunken; rund 90 % davon sind unverändert in den vietnamesischen Standorten tätig. Ausblick 2026: Spürbare Verbesserungen in der zweiten Jahreshälfte geplant Unter der Prämisse begrenzter Auswirkungen der Nahost-Krise auf die Weltkonjunktur und die Kostenentwicklung geht der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr 2026 von einem Konzernumsatz in der Spanne von 67 bis 77 Mio. Euro aus. Aufgrund der aktuell anhaltenden Unsicherheiten hinsichtlich der Materialverfügbarkeiten kann es zu spürbaren Anpassungen bei den Ein- und Verkaufspreisen kommen. Zudem ist im Jahresvergleich zu berücksichtigen, dass im Vorjahr noch Umsätze aus aufgegebenen Geschäftsaktivitäten jeweils bis zum Vollzug der Transaktionen enthalten waren (14,4 Mio. Euro). Auf vergleichbarer Basis geht FRIWO daher von einem Umsatzwachstum aus. Dieses resultiert im Wesentlichen aus neuen Kundenprojekten und aus der Einführung neuer Standardprodukte. Für das um Sondereffekte bereinigte Konzern-EBIT (EBIT adjusted) wird, ähnlich wie im Berichtsjahr, ein leicht positiver Wert erwartet. Ausschlaggebend hierfür ist eine weiter optimierte Kostenbasis und die Fähigkeit, ausreichend auf die sich bereits aufgrund des Nahost-Konflikts abzeichnenden Kostensteigerungen im Energie-, Material- und Logistikbereich reagieren zu können. Hierzu zählen insbesondere die in allen Geschäftsfeldern fortgesetzte Reduzierung von Fixkosten und Sachgemeinkosten, die bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr wirksam zur Ergebnisverbesserung beigetragen hat. Für die Folgejahre bis 2030 strebt FRIWO unter dem Vorbehalt einer zeitnahen Stabilisierung der geopolitischen Rahmenbedingungen unverändert ein nachhaltig profitables Wachstum an. Dank positiver Effekte aus der Markteinführung innovativer Produkte, der Erweiterung der Produktpalette sowie der angestrebten Internationalisierung soll der Konzernumsatz um durchschnittlich bis zu zehn Prozent pro Jahr wachsen. Die EBIT-Marge soll auf Basis eines verbesserten Produktmixes und einer anhaltend hohen Kosteneffizienz auf über fünf Prozent steigen. FRIWO wird Details zu ihrem Jahresabschluss in einem Conference Call heute ab 11 Uhr präsentieren. Hierfür können Sie sich unter folgendem Link registrieren: https://www.appairtime.com/event/bcb45d4a-dd79-4613-9c23-0e58ff0bc5a2 Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf den Investor-Relations-Seiten von FRIWO unter: www.friwo.com/de/about/investor-relations/ Kontakt Investor Relations und Medien FRIWO AG
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