München (ots) -
Die BRAVO prägte über Jahrzehnte Millionen von Jugendlichen in Deutschland - mit Stars auf dem Titel, Postern an der Wand und sexueller Aufklärung von "Dr. Sommer". Die dreiteilige ARD-Doku-Serie "BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz" ist ab 23. Mai in der ARD Mediathek zu sehen und beleuchtet die Geschichte eines Massenphänomens - lange bevor Social Media aufkam.
Jasmin Wagner ("Blümchen"), Eloy de Jong ("Caught in the Act"), Angelo Kelly, Jeanette Biedermann, Oli P., Senna Gammour, Eko Fresh und Liont berichten, wie BRAVO ihre Karrieren geprägt, Chancen eröffnet, aber auch Freiheiten genommen hat. Ariana Baborie, Gazelle Vollhase und Aurel Mertz erinnern sich an die Bedeutung des Magazins in ihrer Jugend.
Oli P.: "Die BRAVO war das analoge Instagram, auf das man sich eine Woche lang gefreut hat!"
Jasmin Wagner ("Blümchen"): "Die BRAVO war damals der direkte Draht zu den Herzen der Fans. Wer dort nicht stattfand, war praktisch unsichtbar."
Die Doku-Serie zeigt, wie BRAVO Stars erschuf und wie sie Idole ebenso schnell verschleißen konnte. Der frühere BRAVO-Chefredakteur Alex Gernandt schildert eine Medienwelt, in der jede Ausgabe Karrieren beeinflussen konnte. Jutta Stiehler berichtet über ihre Zeit bei der Kult-Rubrik "Dr. Sommer", die für Aufklärung stand, aber zunehmend die Grenze zum Voyeurismus verschob. Gleichzeitig wurden die Foto-Love-Storys expliziter und die Kritik an Inszenierungen und Rollenbildern wuchs. Die Doku-Serie zeigt auch, wie BRAVO vom wöchentlichen Leitmedium einer ganzen Generation - mit 1,5 Millionen verkauften Heften pro Woche in 1991 - zu einer von vielen Marken im Netz schrumpfte. Die Mechanismen, die das Magazin ausmachten - Selbstinszenierung, Fantum, Gemeinschaft - leben heute im digitalen Raum weiter.
Kristian Costa-Zahn, Programmgeschäftsführer und Head of Content bei ARD Kultur: "Nach den erfolgreichen Dokus 'Die VIVA-Story' und 'Die VICE-Story' starten wir mit 'BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz' erneut eine Serie über ein kulturelles Phänomen, das das Lebensgefühl von Jugendlichen über Jahrzehnte geprägt hat. In den drei Folgen blicken wir zurück in die damaligen Jugendzimmer um die Jahrtausendwende und auf ein ambivalentes Phänomen, das einerseits positive Erinnerungen weckt, andererseits aber auch einen kritischen Blick auf die Inhalte und Entwicklungen des Magazins im Rückblick erlaubt."
Klaus Reimann, Redaktionsleiter Kultur beim WDR: "BRAVO war weit mehr als ein Jugendmagazin, es war eine Instanz, die Nähe versprach und Orientierung bot, dabei aber auch enormen Einfluss auf Selbstbilder, Körperideale und Rollenverständnisse hatte. Die Doku zeigt diese Macht und stellt die Frage, was sie für eine ganze Generation bedeutet hat."
"BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz"ist eine Produktion von LOOKSfilm im Auftrag von ARD KULTUR, WDR, BR, hr, SWR, MDR sowie rbb für die ARD. Die Redaktion verantworten Yasmin Vorndran-Ahmadiar (ARD Kultur), Kristian Costa-Zahn (ARD Kultur), Klaus Reimann (WDR), Regina Rohde (WDR), Rachel Roudyani (BR), Dorothee Ott (hr), Joanna Gawronska (SWR), Rosa Maria Hopp (MDR), Marie Röder (rbb) und Christine Thalmann (rbb). Regie führte Mariska Lief, von der auch das Drehbuch stammt.
Bildmaterial zur Dokumentation erhalten akkreditierte Journalistinnen und Journalisten unter www.ard-foto.de.
Das Pressedossier ist in Kürze über diesen Link verfügbar: https://pressekits.ard.de/bravo-headlines-hypes-und-herzschmerz. (https://pressekits.ard.de/bravo-headlines-hypes-und-herzschmerz)
Pressekontakt:
Mirja Bauer, ARD-Programmdirektion/ Presse & Multiplikatorenkommunikation
Tel.: 089/558944-865, E-Mail: mirja.bauer@ard.de
Julia Holzberg, ARD Kultur/ Presse und Marketing
Tel.: 03643/ 529709933, E-Mail: julia.holzberg@ardkultur.de
PR-Agentur, Christian Esser, Barbarella Entertainment
Tel.: 0221/9515900, E-Mail: christian.esser@barbarella.de
Original-Content von: ARD Mediathek, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/153003/6261178
Die BRAVO prägte über Jahrzehnte Millionen von Jugendlichen in Deutschland - mit Stars auf dem Titel, Postern an der Wand und sexueller Aufklärung von "Dr. Sommer". Die dreiteilige ARD-Doku-Serie "BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz" ist ab 23. Mai in der ARD Mediathek zu sehen und beleuchtet die Geschichte eines Massenphänomens - lange bevor Social Media aufkam.
Jasmin Wagner ("Blümchen"), Eloy de Jong ("Caught in the Act"), Angelo Kelly, Jeanette Biedermann, Oli P., Senna Gammour, Eko Fresh und Liont berichten, wie BRAVO ihre Karrieren geprägt, Chancen eröffnet, aber auch Freiheiten genommen hat. Ariana Baborie, Gazelle Vollhase und Aurel Mertz erinnern sich an die Bedeutung des Magazins in ihrer Jugend.
Oli P.: "Die BRAVO war das analoge Instagram, auf das man sich eine Woche lang gefreut hat!"
Jasmin Wagner ("Blümchen"): "Die BRAVO war damals der direkte Draht zu den Herzen der Fans. Wer dort nicht stattfand, war praktisch unsichtbar."
Die Doku-Serie zeigt, wie BRAVO Stars erschuf und wie sie Idole ebenso schnell verschleißen konnte. Der frühere BRAVO-Chefredakteur Alex Gernandt schildert eine Medienwelt, in der jede Ausgabe Karrieren beeinflussen konnte. Jutta Stiehler berichtet über ihre Zeit bei der Kult-Rubrik "Dr. Sommer", die für Aufklärung stand, aber zunehmend die Grenze zum Voyeurismus verschob. Gleichzeitig wurden die Foto-Love-Storys expliziter und die Kritik an Inszenierungen und Rollenbildern wuchs. Die Doku-Serie zeigt auch, wie BRAVO vom wöchentlichen Leitmedium einer ganzen Generation - mit 1,5 Millionen verkauften Heften pro Woche in 1991 - zu einer von vielen Marken im Netz schrumpfte. Die Mechanismen, die das Magazin ausmachten - Selbstinszenierung, Fantum, Gemeinschaft - leben heute im digitalen Raum weiter.
Kristian Costa-Zahn, Programmgeschäftsführer und Head of Content bei ARD Kultur: "Nach den erfolgreichen Dokus 'Die VIVA-Story' und 'Die VICE-Story' starten wir mit 'BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz' erneut eine Serie über ein kulturelles Phänomen, das das Lebensgefühl von Jugendlichen über Jahrzehnte geprägt hat. In den drei Folgen blicken wir zurück in die damaligen Jugendzimmer um die Jahrtausendwende und auf ein ambivalentes Phänomen, das einerseits positive Erinnerungen weckt, andererseits aber auch einen kritischen Blick auf die Inhalte und Entwicklungen des Magazins im Rückblick erlaubt."
Klaus Reimann, Redaktionsleiter Kultur beim WDR: "BRAVO war weit mehr als ein Jugendmagazin, es war eine Instanz, die Nähe versprach und Orientierung bot, dabei aber auch enormen Einfluss auf Selbstbilder, Körperideale und Rollenverständnisse hatte. Die Doku zeigt diese Macht und stellt die Frage, was sie für eine ganze Generation bedeutet hat."
"BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz"ist eine Produktion von LOOKSfilm im Auftrag von ARD KULTUR, WDR, BR, hr, SWR, MDR sowie rbb für die ARD. Die Redaktion verantworten Yasmin Vorndran-Ahmadiar (ARD Kultur), Kristian Costa-Zahn (ARD Kultur), Klaus Reimann (WDR), Regina Rohde (WDR), Rachel Roudyani (BR), Dorothee Ott (hr), Joanna Gawronska (SWR), Rosa Maria Hopp (MDR), Marie Röder (rbb) und Christine Thalmann (rbb). Regie führte Mariska Lief, von der auch das Drehbuch stammt.
Bildmaterial zur Dokumentation erhalten akkreditierte Journalistinnen und Journalisten unter www.ard-foto.de.
Das Pressedossier ist in Kürze über diesen Link verfügbar: https://pressekits.ard.de/bravo-headlines-hypes-und-herzschmerz. (https://pressekits.ard.de/bravo-headlines-hypes-und-herzschmerz)
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