Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 23.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gold konsolidiert bei $4.700 - doch dieser Entwickler trifft 9,9 g/t Gold über 7,0 Meter
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
461 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Neue Spannungen in Nahost dürfte Börsen belasten

DJ MÄRKTE USA/Neue Spannungen in Nahost dürfte Börsen belasten

DOW JONES--Anleger an der Wall Street verlässt angesichts der offenbar stockenden Verhandlungen über ein Kriegsende im Iran der Mut. Der Aktienterminmarkt deutet auf einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt hin. Da die Spannungen um die weiterhin blockierte Straße von Hormus erneut aufflammten, lieferten die Schlagzeilen einen willkommenen Anlass, nach der Rekordjagd des Vortages Gewinne einzustreichen, heißt es. S&P-500 und Nasdaq-Composite schlossen zur Wochenmitte auf Allzeithochs.

Offiziell finden derzeit keine Verhandlungen in Pakistan zwischen den Kriegsparteien USA und Iran statt, auch wenn sich der iranische Präsident Masoud Pezeshkian weiterhin offen für einen Dialog zeigte. Beide Seiten stellten aber erneut Forderungen für ein Abkommen. Berichte über eine wechselseitige Aufbringung von Schiffen verunsichern Anleger zunehmend. Laut einem Bericht hat die US-Marine mindestens drei unter iranischer Flagge fahrende Tanker in asiatischen Gewässern abgefangen. Zuvor hatte der Iran drei Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen und zwei davon in iranische Gewässer eskortiert. Die Ölpreise ziehen mit den Berichten an.

"Die Terminmärkte in Europa und den USA werden durch die Nachricht erschüttert, dass die USA drei iranische Öltanker in asiatischen Gewässern abgefangen haben (...). Das ist das erste Mal, dass die US-Seeblockade über die Straße von Hormus hinausreicht. Das wird Friedensgespräche natürlich erschweren und hat direkte Auswirkungen auf den Öl- und Welthandel", sagt XTB-Analystin Kathleen Brooks. Die Ölpreise ziehen mit den Schlagzeilen leicht an, die europäische Röhölsorte halte sich aber hartnäckig über der Marke von 100 Dollar.

Die Renditen von US-Staatsanleihen und der Dollar steigen zusammen mit den Ölpreisen. Die Pattsituation im Nahen Osten, einschließlich der Schließung der Straße von Hormus, hält die Inflationsängste am Leben. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legt um 2 Basispunkte auf 4,31 Prozent zu - der Dollar-Index gewinnt 0,2 Prozent. "Die allgemeine Unsicherheit könnte die Nachfrage nach dem Dollar als sicheren Hafen weiterhin antreiben", erläutert Analyst Zaheer Anwari von Revacy Fund. Gold verbilligt sich leicht mit der Dollarstärke und steigenden Marktzinsen. Impulse könnten die anstehenden Konjunkturdaten setzen: Veröffentlicht werden der Chicago Fed National Activity Index für März, die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten und der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe im April.

Unternehmensseitig eröffnete der E-Autobauer Tesla die Berichtssaison der großen Technologiekonzerne und übertraf zwar die Markterwartungen, prognostiziert jedoch für 2026 höhere Investitionsausgaben. Der Kurs gibt vorbörslich 2,9 Prozent ab. Microsoft (-1,9%) wird bis Ende 2029 rund 18 Milliarden US-Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Australien investieren. Die Investition ist die bisher größte Investition des Unternehmens in diesem Land.

Texas Instruments hat solide Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Der Gewinn je Aktie übertraf die Konsensschätzung deutlich - der Kurs des Halbleiterkonzerns zieht um 9,6 Prozent an. Der IT-Riese IBM hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen bereinigten Gewinn 19 Prozent über Vorjahr berichtet. Die Aktie gerät 7,7 Prozent unter Druck. Im Handel heißt es, angesichts der guten Quartalszahlen enttäusche der nur bestätigte Ausblick. ServiceNow stürzen um 13,8 Prozent ab, nachdem der Entwickler von Unternehmenssoftware Quartalsergebnisse vorgelegt hat. Investoren hätten mehr erwartet - das Wachstum der Abonnementerlöse hatte einen Dämpfer erlitten. Die durchwachsenen Geschäftszahlen belasten auch andere Software-Aktien: Salesforce rutschten um 4,7 Prozent ab und Workday 5,2 Prozent.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,80 +0,01    3,83      3,80 
5 Jahre       3,93 +0,02    3,96      3,93 
10 Jahre      4,31 +0,02    4,34      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:22 
EUR/USD      1,1688  -0,1  -0,0015     1,1703   1,1711 
EUR/JPY      186,58  -0,0  -0,0400     186,62  186,8000 
EUR/CHF      0,9172  -0,1  -0,0011     0,9183   0,9175 
EUR/GBP      0,8655  -0,2  -0,0013     0,8668   0,8674 
USD/JPY      159,61  +0,1   0,1300     159,48  159,5000 
GBP/USD      1,3504  +0,0   0,0003     1,3501   1,3497 
USD/CNY      6,8346  +0,1   0,0071     6,8275   6,8275 
USD/CNH      6,8335  +0,0   0,0017     6,8318   6,8312 
AUS/USD      0,7147  -0,2  -0,0011     0,7158   0,7156 
Bitcoin/USD  77.679,01  -1,0  -774,40    78.453,41 79.167,01 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     93,35  +0,4    0,39      92,96 
Brent/ICE     102,84  +0,9    0,93     101,91 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.710,04  -0,6   -27,74    4.737,78 
Silber       75,25  -3,1   -2,45      77,70 
Platin     2.021,15  -2,6   -53,30    2.074,44 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/thl

(END) Dow Jones Newswires

April 23, 2026 08:12 ET (12:12 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.