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MÄRKTE EUROPA/Behauptet - Berichtssaison setzt Impulse

DJ MÄRKTE EUROPA/Behauptet - Berichtssaison setzt Impulse

DOW JONES--Die europäischen Börsen haben am Donnerstag in engen Grenzen uneinheitlich tendiert. Übergeordnet bremste weiter der Konflikt im Nahen Osten, wo es keine Fortschritte gab, weder bei den Friedensgesprächen noch bei der Sperrung der Straße von Hormus. Vor diesem Hintergrund hielten die Ölpreise ihr zuletzt erhöhtes Niveau, Brent-Öl kostete zuletzt rund 103 Dollar. Mit den hohen Ölpreisen gehen Sorgen vor steigender Inflation und einer stagnierenden Wirtschaft einher. Sollte die Inflation deutlicher anziehen, dürfte die Europäische Zentralbank früher oder später mit einer Zinsanhebung reagieren. Für Unterstützung sorgten derweil vielfach gut ausgefallene Unternehmenszahlen.

Der DAX verlor 0,2 Prozent auf 24.155 Punkte und blieb damit über der 200-Tagelinie. Der Euro-Stoxx-50 gab um 0,2 Prozent nach, der Stoxx-50 stieg dagegen leicht. Am Anleihemarkt tat sich wenig, dort ging es mit den Renditen auf dem zuletzt leicht erhöhten Niveau seitwärts.

Neue Konjunkturdaten bewegten kaum. Sie fielen zwar schwach aus, die meisten Marktteilnehmer dürfte das aber angesichts des Krieges im Iran nicht überrascht haben. Die Eurozone-Wirtschaft rutschte im April in die Schrumpfungszone ab. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel auf 48,6 Zähler von 50,7 im Vormonat. Volkswirte hatten nur einen Rückgang auf 50,0 Punkte vorhergesagt. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter deutet es auf eine Schrumpfung.

Im Technologiesektor schossen STMicroelectronics um 14,4 Prozent nach oben, im Sog legten im DAX Infineon um 8 Prozent zu. STMicro hatte starke Zahlen vorgelegt. Auftragseingänge, Umsatz und Margenentwicklung deuten laut den Analysten der Citigroup auf eine beginnende Erholung hin. Zuletzt waren aus dem Sektor bereits starke Zahlen von ASM International gekommen und in Asien hatte SK Hynix Rekordzahlen vorgelegt.

Einen gebrauchten tag erlebten die Aktien von Entwicklern von Unternehmenssoftware. Das DAX-Schwergewicht SAP ging mit einem Minus von ist mit einem Minus von 6,1 Prozent aus dem Tag. In Paris verloren Capgemini 5,7, in Zürich Temenos 7,0 und in London Sage Group 3,9 Prozent. Marktteilnehmer sahen die Verluste im Zusammenhang mit sehr schwachen Kursen von US-Branchenwerten. Auslöser waren enttäuschend aufgenommenen Zahlen des US-Unternehmens Servicenow. Dies dürfte die Sorgen vor KI-Disruptionen für die Softwarebranche wieder angefacht haben. Später am Abend wird SAP seine Quartalszahlen vorlegen.

Die Nestle-Aktie gewann nach Vorlage des Quartalsberichts 5,9 Prozent. Der Lebensmittelriese übertraf mit seinen Wachstumszahlen für das erste Quartal die Erwartungen. Nestle teilte außerdem mit, sich in Verhandlungen mit potenziellen Partnern für sein Wasser- und Premium-Getränkegeschäft zu befinden und Käufer für seine Sparte mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln für den Massenmarkt zu suchen.

Für L'Oreal ging es nach starken Quartalszahlen um 7,7 Prozent nach oben. "L'Oreal ist zu alter Form zurückgekehrt und liefert ein solides zugrundeliegendes Wachstum (...) - eine deutliche Beschleunigung gegenüber den Trends des vierten Quartals," befanden die Analysten von RBC.

Die Nokia-Aktie profitiert mit einem Plus von 6,4 Prozent von einer weiteren Neubewertung und höheren Gewinnschätzungen, nachdem das Unternehmen eine die Erwartungen übertreffende Bruttomarge ausgewiesen und Wachstumserwartungen erhöht hatte.

Essilorluxottica sanken um 4,8 Prozent, weil sich das Umsatzwachstum nach einem Boom bei den Verkäufen von Smartglasses im Vorjahr verlangsamt hat. Der französisch-italienische Brillenkonzern verbuchte ein organisches Umsatzwachstum von 11 Prozent, nachdem es zuvor noch 18 Prozent gewesen waren. Renault schlossen nach Erstquartalszahlen 1,3 Prozent im Minus.

Im MDAX kamen Sartorius unter starken Druck und verloren 9,0 Prozent. Analysten sprachen mehrheitlich von soliden Zahlen des Laborausrüsters. Von den MWB-Analysten wurde moniert, dass das Ergebniswachstum dem des Umsatzes hinterherhinke, was oft als Warnsignal interpretiert werde.

Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.895       -0,2          1,98 
Stoxx-50       5.071        0,2          2,89 
Stoxx-600        614        0,1          3,66 
DAX         24.155       -0,2         -1,21 
FTSE-100 London   10.476       -0,2          5,49 
CAC-40 Paris     8.156        0,9          0,09 
AEX Amsterdam     1.021       -0,7          7,36 
ATHEX-20 Athen    5.665        0,2          5,86 
BEL-20 Brüssel    5.387        0,1          6,07 
BUX Budapest    136.308       -1,1         22,77 
OMXH-25 Helsinki   6.220        1,5          9,06 
OMXC-20 Kopenhagen  1.458       -0,8         -9,33 
PSI 20 Lissabon    9.186        0,3         11,16 
IBEX-35 Madrid    18.006       -0,7          4,04 
FTSE-MIB Mailand   47.785        0,3          6,32 
OBX Oslo       1.946        0,3         21,82 
PX Prag        2.642       -0,4         -1,64 
OMXS-30 Stockholm   3.128        0,1          8,51 
WIG-20 Warschau   131.420       -1,0         13,22 
ATX Wien       5.810        0,1          9,07 
SMI Zürich      13.068        1,4         -1,51 
 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:22 
EUR/USD     1,1702  -0,0  -0,0001     1,1703   1,1711 
EUR/JPY     186,61  -0,0  -0,0100     186,62  186,8000 
EUR/CHF     0,9181  -0,0  -0,0002     0,9183   0,9175 
EUR/GBP     0,8673  +0,1  0,0005     0,8668   0,8674 
USD/JPY     159,45  -0,0  -0,0300     159,48  159,5000 
GBP/USD     1,3491  -0,1  -0,0010     1,3501   1,3497 
USD/CNY     6,826  -0,0  -0,0015     6,8275   6,8275 
USD/CNH     6,8306  -0,0  -0,0012     6,8318   6,8312 
AUS/USD     0,7154  -0,1  -0,0004     0,7158   0,7156 
Bitcoin/USD 78.387,25  -0,1  -66,16    78.453,41 79.167,01 
 
 
ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    94,39  +1,5   1,43      92,96 
Brent/ICE    103,5  +1,6   1,59     101,91 
 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.723,13  -0,3  -14,65    4.737,78 
Silber      76,16  -2,0   -1,54      77,70 
Platin    2.024,47  -2,4  -49,97    2.074,44 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 23, 2026 12:32 ET (16:32 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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