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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA I

Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ist nach Aussage von US-Präsident Donald Trump um drei Wochen verlängert worden. Die USA werden "mit dem Libanon zusammenarbeiten, um ihm zu helfen, sich vor der Hisbollah zu schützen", schrieb er. "Der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon wird um DREI WOCHEN verlängert", teilte Trump auf Truth Social mit. Trump sagte, er habe an dem Treffen mit Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und "hochrangigen Vertretern Israels und des Libanon im Oval Office" teilgenommen.

TAGESTHEMA II

Intel hat für das zweite Quartal überraschend einen Gewinn in Aussicht gestellt und mit seiner Prognose die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Chiphersteller erwartet einen Gewinn je Aktie von 8 Cent, einen bereinigten Gewinn je Aktie von 20 Cent und einen Umsatz von 13,8 bis 14,8 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Verlust von 6 Cent je Aktie, einen bereinigten Gewinn je Aktie von 10 Cent und einen Umsatz von 13,1 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen den Umsatz um 7 Prozent auf 13,6 Milliarden Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung der Analysten um 11 Prozent. Negative Sondereinflüsse drückten jedoch das Ergebnis: Der Nettoverlust im Quartal belief sich auf 3,7 Milliarden Dollar, während Analysten einen Gewinn von 2,5 Millionen Dollar erwartet hatten. Bereinigt um die Sondereinflüsse verdiente Intel 1,5 Milliarden Dollar bzw 0,29 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit einer schwarzen Null gerechnet. CEO Lip-Bu Tan sagte, die Ergebnisse kennzeichneten das sechste Quartal in Folge mit Umsätzen über den Erwartungen des Unternehmens. Grund dafür sei die gestiegene Nachfrage nach Intels CPUs sowie den Wafer- und Advanced-Packaging-Angeboten. Nachbörslich ging es für die Aktie um 22 Prozent nach oben.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:55 US/Procter & Gamble Co, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) April 
     PROGNOSE:  48,6 
     1. Umfrage: 47,6 
     zuvor:   53,3 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.148,50  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  27.071,75  +0,5 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.783,50  -0,1 
Topix-500 (Tokio)      3.720,00  +0,1 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +0,0 
Shanghai-Composite      4.067,98  -0,6 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.870,15  -0,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Börsen in Ostasien und Australien bewegen sich am Freitag überwiegend in negativem Terrain. Der andauernde Iran-Krieg dämpft die Kauflaune. Gelindert wird der Verkaufsdruck von der Nachricht, dass Israel und der Libanon ihren Waffenstillstand um drei Wochen verlängert haben. Allerdings haben die USA und der Iran ihre Friedensverhandlungen noch nicht wieder aufgenommen, und die Straße von Hormus, ein wichtiger Seehandels- und Öltransportweg, ist noch immer geschlossen, was die Ölpreise nach oben treibt. Die japanische Börse liegt entgegen der regionalen Tendenz leicht im Plus. Die japanischen Verbraucherpreise sind im März in der Kernrate im von Ökonomen erwarteten Rahmen gestiegen. Im Vergleich zum Februar hat sich die Kernteuerung etwas beschleunigt, bedingt durch den deutlich gestiegenen Ölpreis, allerdings lag der Anstieg mit 1,8 Prozent noch unter dem Ziel der Bank of Japan (BoJ) von 2 Prozent. Gesucht sind in Japan Chipaktien, nachdem Intel am Vorabend in den USA beeindruckende Geschäftszahlen vorgelegt und einen optimistischen Ausblick gegeben hat. Lasertec steigen um 4,3 und Advantest um 3,2 Prozent.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.310,32  -0,4  -179,71    49.490,03 
S&P-500     7.108,38  -0,4   -29,52    7.137,90 
NASDAQ Comp  24.438,50  -0,9  -219,06    24.657,57 
NASDAQ 100   26.782,63  -0,6  -154,65    26.937,28 
 
           Donnerstag Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,14 Mrd  1,14 Mrd 
Gewinner       1.262   1.508 
Verlierer      1.496   1.254 
Unverändert       81     78 
 

Leichter - Angesichts stockender Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zog nach den Vortagesgewinnen mit teils neuen Rekordständen wieder etwas Vorsicht ein - auch weil sich die Ölpreise weiter verteuerten. Besser als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerindizes gingen eher unter. Als erstes Unternehmen der sogenannten Magnificent Seven berichtete Tesla über das vergangene Quartal. Der Elektroautobauer übertraf zwar die Markterwartungen, prognostiziert jedoch für 2026 rund 5 Milliarden höhere Investitionen als zunächst. Der Kurs gab um 3,6 Prozent nach. Microsoft will bis Ende 2029 rund 18 Milliarden Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Australien investieren. Der Softwareriese bietet außerdem laut Informanten langjährigen Mitarbeitern in den USA freiwillige Abfindungen an vor dem Hintergrund des Einsatzes Künstlicher Intelligenz zur Beschleunigung von Abläufen. Anspruchsberechtigt sollen 7 Prozent der Belegschaft sein. Die Aktie fiel um 4,0 Prozent. Auch Meta will die Mitarbeiterzahl verringern. Laut einem Memo will man sich im Mai von 10 Prozent der Belegschaft trennen, was rund 8.000 Mitarbeitern entspricht. Meta verloren 2,3 Prozent. Texas Instruments übertraf mit den Quartalszahlen die Erwartungen. Zugleich fiel der Ausblick stark aus. Der Kurs des Halbleiterkonzerns schoss um knapp 20 Prozent nach oben. IBM steigerte den Gewinn zwar um 19 Prozent, die Aktie sackte aber trotzdem um 8,3 Prozent ab. Im Handel hieß es, angesichts der guten Quartalszahlen sei der nur bestätigte Ausblick eine Enttäuschung. ServiceNow stürzten um 17,7 Prozent ab, nachdem der Entwickler von Unternehmenssoftware Quartalsergebnisse vorgelegt hatte, die nicht überzeugten. Im Sog von ServiceNow ging es für andere Branchenwerte ebenfalls steil abwärts. Salesforce rutschten um 8,7 und Workday um 9,4 Prozent ab.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre     3,83 +0,04    3,85      3,79 
5 Jahre     3,95 +0,04    3,98      3,91 
10 Jahre    4,32 +0,03    4,35      4,29 
 

Die Renditen von US-Staatsanleihen zogen mit den Ölpreisen an. Im Zehnjahresbereich ging es um 3 Basispunkte auf 4,33 Prozent nach oben.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt +/- %   00:00  Do, 9:20 Uhr % YTD 
EUR/USD         1,1681  -0,0   1,1683     1,1702  -0,5 
EUR/JPY         186,63  +0,0   186,58     186,84  +1,4 
EUR/GBP         0,8674  -0,0   0,8675     0,8673  -0,5 
USD/JPY         159,74  +0,0   159,71     159,66  +2,0 
USD/KRW        1.481,40  +0,0  1.481,28    1.482,01  +2,8 
USD/CNY         6,8353  +0,1   6,8260     6,8325  -2,3 
USD/CNH         6,8352  +0,0   6,8343     6,8345  -2,0 
USD/HKD         7,8341  +0,0   7,8321     7,8322  +0,7 
AUD/USD         0,7127  -0,0   0,7128     0,7150  +6,8 
NZD/USD         0,5850  -0,0   0,5852     0,5884  +1,6 
BTC/USD       77.739,38  -0,2 77.921,00    78.155,69 -11,3 
 

Der Dollar war als sicherer Hafen gesucht und auch angesichts der steigenden US-Marktzinsen. Der Euro wurde zuletzt bei 1,1683 Dollar gesehen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle        zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold         4.683,48  -0,2   -9,21    4.692,69 
Silber          75,10  -0,4   -0,33      75,43 
Platin        1.992,64  -0,7   -13,41    2.006,05 
 

Der Goldpreis litt unter den steigenden Zinsen und dem festeren Dollar und verlor im US-Handel 43 auf 4.694 Dollar je Feinunze.

ÖL

ROHOEL         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex        95,82  -0,0   -0,03      95,85 
Brent/ICE        105,43  +0,3    0,36     105,07 
 

Die Ölpreise setzten den jüngsten Anstieg fort. Brent-Öl verteuerte sich um 4,5 Prozent auf über 106 Dollar. Preistreibend wirkte die weiter extrem angespannte Lage rund um die noch immer gesperrte Straße von Hormus. Hinzu kam eine Verlautbarung Israels, für eine Eskalation der Militäroperationen gegen den Iran nur auf grünes Licht aus den USA zu warten. Außerdem wirkte preistreibend, dass US-Präsident Donald Trump seiner Marine befahl, Boote, die Minen in der Straße von Hormus legen, "zu beschießen und zu vernichten".

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR

VERBRAUCHERPREISE JAPAN

Die Inflation in Japan hat im März leicht angezogen. Die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten trieben die Energiekosten in die Höhe. Dies schafft ein gemischtes Umfeld für die Zentralbank vor ihrer Sitzung in der kommenden Woche. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent. Dies war höher als der Anstieg von 1,6 Prozent im Februar, wie Regierungsdaten am Freitag zeigten. Die Zahlen entsprachen der Prognose in einer Umfrage von Ökonomen durch den Datenanbieter Quick.

META

dünnt seine Belegschaft aus. Wie aus einem internen Memo hervorgeht, will man sich im Mai von 10 Prozent der Belegschaft trennen, was rund 8.000 Mitarbeitern entspricht. Das Unternehmen strebt eine Verschlankung seiner Betriebsabläufe an. Zudem sollen massive Investitionen in Künstliche Intelligenz finanziert werden.

MICROSOFT

bietet langjährigen Mitarbeitern in den USA freiwillige Abfindungen an. Das Unternehmen strukturiert seine Belegschaft weiter um, um seine Bemühungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu beschleunigen. Das freiwillige Ruhestandsprogramm, wie Microsoft es nennt, ist Teil eines umfassenderen Wandels bei Microsoft. Rund 7 Prozent der US-Mitarbeiter des Unternehmens sind anspruchsberechtigt, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte.

NIKE

wird seine Belegschaft um etwa 1.400 Mitarbeiter reduzieren. Dies entspricht rund 2 Prozent der Mitarbeiter. Der Abbau wird hauptsächlich Mitarbeiter in der Technologieabteilung von Nike betreffen

T-MOBILE US

Der Vorstand hat eine Erhöhung des Shareholder-Return-Programms um 3,6 Milliarden Dollar genehmigt. Die Gesamthöhe des Programms, das bis Ende dieses Jahres läuft, beträgt nun 18,2 Milliarden Dollar.

VERISIGN

hat im jüngsten Quartal einen höheren Gewinn verzeichnet. Der Anbieter von Domain-Registrierungen meldete einen Gewinn von 214,5 (Vorjahr: 199,3) Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte um 6,6 Prozent auf 428,9 Millionen Dollar. Analysten hatten mit 425,9 Millionen gerechnet. VeriSign kündigte an, die jährliche Großhandelsgebühr auf Registry-Ebene für jede neue und verlängerte ".com"-Domain-Registrierung zu erhöhen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 24, 2026 01:44 ET (05:44 GMT)

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