FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag nach Kursverlusten im Verlauf der Handelswoche stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1680 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vortag.
Zuvor war der Euro drei Handelstage in Folge gefallen und hat in dieser Zeit etwa einen Cent an Wert verloren. Die Verunsicherung von Anlegern über mögliche Folgen der Sperrung der Straße von Hormus trübte generell die Stimmung an den Finanzmärkten, was auch den Euro unter Druck setzte.
Im weiteren Handelsverlauf könnten Konjunkturdaten aus Deutschland für Impulse sorgen. Auf dem Programm steht das Ifo-Geschäftsklima für die größte Volkswirtschaft der Eurozone im April. Allerdings dürfte es nach dem starken Rückgang der Ifo-Geschäftserwartungen im Vormonat vermutlich nur wenig Bewegung geben, heißt es in einer Einschätzung der Dekabank.
Wenig verändert zeigte sich am Morgen auch der japanische Yen. Ein unerwartet starker Anstieg der Inflation sorgte nur kurzzeitig für etwas Bewegung. Angetrieben wurde die Teuerung unter anderem dadurch, dass die Preise für Benzin deutlich schwächer gesunken waren als noch im Februar./jkr/jha/
