Linz (www.anleihencheck.de) - Die Auswirkungen des Iran-Krieges machen sich mittlerweile auch in der britischen Inflation bemerkbar, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Teuerung habe zugelegt und liege im März bei 3,3%. Der Grund: Die gestiegenen Transportkosten aufgrund der hohen Treibstoffpreise. Zu allem Übel seien auch noch die Wachstumsprognosen für 2026 von 1,3% auf 0,8% deutlich nach unten geschraubt worden. Den Briten drohe nun eine Stagflation und die Notenbank stecke in einer Zwickmühle: Sollten die Leitzinsen (aktuell 3,75%) zur Stützung der Konjunktur gesenkt werden oder sollten die Risiken eines Inflationsanstieges durch stabile Leitzinsen bis hin zu Zinserhöhungen bekämpft werden? Währenddessen habe die regierende Labour Partei ein Maßnahmenpaket zur Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern vorgestellt. Premierminister Starmer stehe aber aufgrund des Mandelson-Skandals weiterhin unter massivem Druck und Rücktrittsforderungen w[rden immer lauter. EUR/GBP befinde sich charttechnisch in einer Seitwärtsbewegung. Oberbank erwarte kurzfristig eine Bandbreite von 0,8630 bis 0,8750. (24.04.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
