Anzeige
Mehr »
Sonntag, 26.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Geheimer Infrastrukturplay: 40 MW aktiv, 1 GW in Sicht - das steckt hinter dem Bitzero-Infrastruktur-Push
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
402 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Hoffen auf neue Verhandlungen

DJ MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Hoffen auf neue Verhandlungen

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte drehen bis Freitagmittag leicht nach oben. Im Handel wird auf Medienberichte verwiesen, dass eine iranische Delegation für neue Verhandlungen auf dem Weg nach Pakistan sei. Marktteilnehmer zeigen sich allerdings skeptisch. Entsprechend verhalten fällt die Marktreaktion aus.

Ein schwacher Ifo-Index ist derweil nicht dazu angetan, die Stimmung zu heben. Dieser ist im April auf 84,4 von 86,4 Punkten gefallen, die Commerzbank spricht von einem "Einbruch". Dieser zeige unmissverständlich, wie sehr der Energiepreisschock die deutsche Wirtschaft treffe. Das Wachstum dürfte in diesem Jahr selbst dann um beträchtliche 0,4 Prozentpunkte niedriger ausfallen, wenn die Straße von Hormus nach insgesamt drei Monaten Ende Mai wieder öffnete.

Der Ölpreis gibt nach den Berichten zu einer iranischen Delegation etwas nach, liegt mit 104 Dollar das Fass für Brent aber weiter klar über der wichtigen Marke von 100 Dollar.

Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 24.202 Punkte. Unterstützung kommt auch durch positiv aufgenommene Quartalszahlen des Index-Schwergewichts SAP. Der Euro-Stoxx-50 notiert praktisch unverändert bei 5.898 Punkten. Der Euro zieht leicht an auf 1,1715 Dollar, an den Anleihemäkten geben die Renditen etwas nach. Die EZB wird in der kommenden Woche über ihre Geldpolitik entscheiden. Erwartet wird eine Bestätigung des Leitzinsniveaus, im Juni könnte sie dann aber die Zinsen anheben.

Positive Nachrichten gibt es von der Berichtssaison. Für Erleichterung sorgen die mit großer Spannung erwarteten Erstquartalszahlen von SAP. Diese fielen besser als erwartet aus. Die Aktie hat seit Jahresbeginn aus Angst vor KI-Disruptionen fast 30 Prozent an Wert verloren, was das aktuelle Kursplus von 5,7 Prozent stark relativiert. Die Anleger warten nun auf ein KI-Update des Softwaregiganten auf der Sapphire-Konferenz im Mai.

Für Siemens Energy geht es um 3,1 Prozent nach oben. Die Erwartungen an der Börse an die Geschäftsentwicklung waren im Vorfeld teils hoch, nach einem Plus von rund 50 Prozent seit Jahresbeginn ist schon vieles eingepreist. Für die Analysten der RBC liegt der Auftragseingang rund 14 Prozent über Konsens, Umsatz und Gewinn vor Sondereffekten verfehlten diesen dagegen um jeweils 5 Prozent. Der freie Cashflow vor Steuern betrug 2,0 Milliarden Euro, der Konsens hatte 1,4 Milliarden veranschlagt.

Die Aktie von Jungheinrich wird nach den schwachen Ertragszahlen zum ersten Quartal mit Minus 12,7 Prozent an der Börse abgestraft. Das EBIT sank zum Jahresauftakt wegen einer Reihe von Belastungen und Sondereffekten auf 56,5 von 104,5 Millionen Euro, die entsprechende Marge um 3,6 Punkte auf 4,4 Prozent.

Am Morgen legte zudem Atoss Software (+7%) Geschäftszahlen vor und hob zudem den Ausblick für die operative Gewinnmarge für das Gesamtjahr an. Der Münchener Workforce-Spezialist konnte im ersten Quartal die Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich fortsetzen und dabei sowohl die Gewinne steigern als auch die Margen weiter verbessern.

Aber auch aus Europa kommen Geschäftszahlen, etwa aus dem Bausektor. Vinci bestätigte ihre Prognosen für das Jahr nach einem leichten Umsatzrückgang im ersten Quartal und trotz der Unsicherheit über die potenziellen Auswirkungen des Krieges im Iran. Für die Aktie geht es 1,7 Prozent nach unten.

Holcim (+0,6%) lieferte für die Analysten der RBC im ersten Quartal eine robuste Entwicklung ab: Das wiederkehrende EBIT belief sich auf 431 Millionen Franken und lag damit 5,9 Prozent über dem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens. Zudem bestätigte die schweizerische Gruppe die Prognose für das Gesamtjahr 2026 in vollem Umfang.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.898,11  +0,1    3,38    5.894,73    1,8 
Stoxx-50    5.067,46  -0,1   -3,19    5.070,65    3,0 
DAX      24.202,44  +0,2   46,99    24.155,45    -1,2 
MDAX      30.493,73  -1,2  -358,01    27.039,42    -0,4 
TecDAX     3.686,28  +1,1   38,19    3.091,28    1,8 
SDAX      17.858,73  -0,1   -24,10    13.062,07    4,0 
CAC       8.190,51  -0,5   -36,81    8.227,32    0,5 
SMI      13.201,85  -0,4   -46,21    13.248,06    -0,5 
ATX       5.781,52  -0,6   -32,17    5.813,69    8,5 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:05 
EUR/USD      1,1715  +0,3   0,0032     1,1683   1,1700 
EUR/JPY      186,76  +0,1   0,1800     186,58  186,5600 
EUR/CHF       0,92  +0,2   0,0016     0,9184   0,9178 
EUR/GBP      0,8682  +0,1   0,0007     0,8675   0,8672 
USD/JPY      159,42  -0,2  -0,2900     159,71  159,4500 
GBP/USD      1,3493  +0,2   0,0026     1,3467   1,3489 
USD/CNY      6,8359  +0,2   0,0099     6,8260   6,8260 
USD/CNH      6,8318  -0,0  -0,0025     6,8343   6,8311 
AUS/USD      0,7144  +0,2   0,0016     0,7128   0,7153 
Bitcoin/USD  78.263,15  +0,4   342,15    77.921,00 78.449,30 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     94,49  -1,4   -1,36      95,85 
Brent/ICE     104,76  -0,3   -0,31     105,07 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.706,99  +0,3   14,30    4.692,69 
Silber       75,95  +0,7    0,53      75,43 
Platin     1.993,63  -0,6   -12,42    2.006,05 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/mgo

(END) Dow Jones Newswires

April 24, 2026 08:08 ET (12:08 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.