Mainz (ots) -
2005 steht der King of Pop, Michael Jackson, wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch vor Gericht. Er wird freigesprochen, doch die Diskussion über ihn hält an. Mit der vierteiligen Dokuserie "Michael Jackson - Der Jahrhundert-Prozess" widmet sich ZDFinfo am Dienstag, 12. Mai 2026, ab 1.15 Uhr, einem der aufsehenerregendsten Strafverfahren der Popgeschichte. Die Serie von Gillian Pachter stützt sich auch auf unveröffentlichte Tonaufnahmen mit Bekenntnissen des Stars, auf neues Filmmaterial und exklusive Interviews mit Insidern. Sie ist bereits jetzt im ZDF-Streaming-Portal abrufbar.
Die erste Folge "King of Pop" (1.15 Uhr) wirft einen Blick auf Michael Jacksons persönliche Krise Anfang der 2000er-Jahre und erzählt, wie es zum Prozess kam. Tonbänder mit Jacksons Bekenntnissen über sein Leben und seine schwierige Kindheit geben auch Aufschluss über seine Beziehung zu dem krebskranken Jungen Gavin Arvizo. Jackson unterstützt die Familie finanziell und lädt Gavin auf sein Anwesen "Neverland" ein. In einer britischen Dokumentation tritt Gavin an Jacksons Seite auf. Hand in Hand sprechen sie über ihre Freundschaft und Jackson erklärt vor laufender Kamera, er teile sein Bett mit Gavin und anderen Kindern. Die Szene löst weltweit Empörung aus.
"Was geschah in Neverland?" (2.00 Uhr)
Nach Ausstrahlung der britischen Doku gerät Jackson weltweit unter Druck. Sein Team setzt auf Schadensbegrenzung, doch das misslingt. Die Folge zeigt, wie das Verhältnis zwischen Jacksons Team und der Familie Arvizo zunehmend eskaliert. Schließlich der Paukenschlag: Gavin Arvizo behauptet bei der Polizei, Jackson habe ihn zum Alkoholkonsum gedrängt und sexuell missbraucht. Jackson stellt sich den Behörden und beklagt später, er sei in Gewahrsam verletzt worden. Sein Bruder Jermaine mobilisiert Unterstützer und spricht von "modernem Lynchmord".
"Unter Anklage" (2.45 Uhr) und "Vor Gericht" (3.30 Uhr)
Michael Jacksons erster Gerichtstermin gerät zum Spektakel: Fans aus ganz Amerika reisen an. Der Prozess spaltet das Land und entfacht eine Debatte über Ruhm, Medienmacht und Gerechtigkeit. Im Prozess rücken auch frühere Missbrauchsvorwürfe aus den 1990er-Jahren in den Fokus. Doch wie glaubwürdig sind die Zeugen? Michael Jackson drohen bis zu 20 Jahre Haft. Doch die Geschworenen sprechen ihn schließlich in allen Anklagepunkten frei. Vor dem Gerichtsgebäude bricht Jubel aus. Fernsehsender übertragen live, wie Tausende Fans den Freispruch feiern.
Der Prozess hinterlässt Spuren: Jackson kehrt nie wieder nach Neverland zurück. Finanzielle Probleme und die Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten machen dem "King of Pop" zu schaffen. Vier Jahre später stirbt er im Alter von nur 50 Jahren. Die Diskussion über sein Leben und sein Vermächtnis geht weiter.
Die Sendungen werden mit Untertiteln angeboten.
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2005 steht der King of Pop, Michael Jackson, wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch vor Gericht. Er wird freigesprochen, doch die Diskussion über ihn hält an. Mit der vierteiligen Dokuserie "Michael Jackson - Der Jahrhundert-Prozess" widmet sich ZDFinfo am Dienstag, 12. Mai 2026, ab 1.15 Uhr, einem der aufsehenerregendsten Strafverfahren der Popgeschichte. Die Serie von Gillian Pachter stützt sich auch auf unveröffentlichte Tonaufnahmen mit Bekenntnissen des Stars, auf neues Filmmaterial und exklusive Interviews mit Insidern. Sie ist bereits jetzt im ZDF-Streaming-Portal abrufbar.
Die erste Folge "King of Pop" (1.15 Uhr) wirft einen Blick auf Michael Jacksons persönliche Krise Anfang der 2000er-Jahre und erzählt, wie es zum Prozess kam. Tonbänder mit Jacksons Bekenntnissen über sein Leben und seine schwierige Kindheit geben auch Aufschluss über seine Beziehung zu dem krebskranken Jungen Gavin Arvizo. Jackson unterstützt die Familie finanziell und lädt Gavin auf sein Anwesen "Neverland" ein. In einer britischen Dokumentation tritt Gavin an Jacksons Seite auf. Hand in Hand sprechen sie über ihre Freundschaft und Jackson erklärt vor laufender Kamera, er teile sein Bett mit Gavin und anderen Kindern. Die Szene löst weltweit Empörung aus.
"Was geschah in Neverland?" (2.00 Uhr)
Nach Ausstrahlung der britischen Doku gerät Jackson weltweit unter Druck. Sein Team setzt auf Schadensbegrenzung, doch das misslingt. Die Folge zeigt, wie das Verhältnis zwischen Jacksons Team und der Familie Arvizo zunehmend eskaliert. Schließlich der Paukenschlag: Gavin Arvizo behauptet bei der Polizei, Jackson habe ihn zum Alkoholkonsum gedrängt und sexuell missbraucht. Jackson stellt sich den Behörden und beklagt später, er sei in Gewahrsam verletzt worden. Sein Bruder Jermaine mobilisiert Unterstützer und spricht von "modernem Lynchmord".
"Unter Anklage" (2.45 Uhr) und "Vor Gericht" (3.30 Uhr)
Michael Jacksons erster Gerichtstermin gerät zum Spektakel: Fans aus ganz Amerika reisen an. Der Prozess spaltet das Land und entfacht eine Debatte über Ruhm, Medienmacht und Gerechtigkeit. Im Prozess rücken auch frühere Missbrauchsvorwürfe aus den 1990er-Jahren in den Fokus. Doch wie glaubwürdig sind die Zeugen? Michael Jackson drohen bis zu 20 Jahre Haft. Doch die Geschworenen sprechen ihn schließlich in allen Anklagepunkten frei. Vor dem Gerichtsgebäude bricht Jubel aus. Fernsehsender übertragen live, wie Tausende Fans den Freispruch feiern.
Der Prozess hinterlässt Spuren: Jackson kehrt nie wieder nach Neverland zurück. Finanzielle Probleme und die Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten machen dem "King of Pop" zu schaffen. Vier Jahre später stirbt er im Alter von nur 50 Jahren. Die Diskussion über sein Leben und sein Vermächtnis geht weiter.
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