DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
TAGESTHEMA
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben trotz eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen Israel und dem Libanon Infrastruktur der Hisbollah angegriffen. Das Militär erklärte, es habe einen Raketenwerfer, ein Waffenlager sowie militärische Anlagen getroffen und zudem einige Mitglieder der Hisbollah, der vom Iran unterstützten militanten Gruppe, angegriffen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor das Militär seines Landes angewiesen, massive Angriffe gegen Hisbollah-Ziele im Libanon durchzuführen. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche eine dreiwöchige Verlängerung des in Washington ausgehandelten Waffenstillstands zwischen Israel und dem Libanon angekündigt.
TAGESTHEMA II
Ein Mann hat beim traditionellen Korrespondentendinner des Weißen Hauses Schüsse abgegeben. Dies geschah, bevor US-Präsident Donald Trump eine Rede halten sollte. Der Schütze traf einen Polizisten, der eine kugelsichere Weste trug. Er wird sich voraussichtlich erholen. Der Verdächtige, der von den Behörden als der 31-jährige Cole Allen aus Torrance in Kalifornien identifiziert wurde, befindet sich in Gewahrsam. Er soll vor Gericht erscheinen. Er wird in zwei Punkten angeklagt - wegen des Einsatzes einer Schusswaffe während eines Verbrechens oder einer Gewalttat sowie wegen des Angriffs auf Bundesbeamte mit einer gefährlichen Waffe. Er wurde in einem Krankenhaus untersucht. Trump saß auf der Bühne im vorderen Teil eines Ballsaals im Washington Hilton, als mehrere laute Knallgeräusche zu hören waren. Vizepräsident JD Vance, First Lady Melania Trump und Kabinettsmitglieder waren ebenfalls anwesend.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
12:00 US/Verizon Communications Inc, Ergebnis 1Q
AUSBLICK KONJUNKTUR
Keine wichtigen Termine angekündigt
ÜBERSICHT INDIZES
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.192,50 -0,0 E-Mini-Future Nasdaq-100 27.461,75 +0,1 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.765,80 -0,2 Topix-500 (Tokio) 3.741,20 +0,7 Kospi (Seoul) 5.093,54 +2,5 Shanghai-Composite 4.085,67 +0,1 Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.942,57 -0,1
FINANZMÄRKTE
OSTASIEN (VERLAUF)
Die Mehrzahl der Aktienmärkte zieht am Montag im späten Geschäft an - in Japan, Südkorea und Taiwan erklimmen die Indizes Rekordstände. Die Börsen folgen damit der Wall Street vom Wochenschluss, wo vor allem Technologietitel im Fahrwasser von mit Begeisterung aufgenommenen Geschäftszahlen von Intel stark zugelegt hatten. Mit Blick auf den Irankrieg herrsche das Prinzip Hoffnung, heißt es mit Blick auf Berichte, wonach der Iran den USA einen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus unterbreitet haben soll. In Asien steht eine lebhafte Woche mit vielen Geschäftsberichten an, so dass sich der Fokus vermehrt auf die Geschäftsausweise der Unternehmen richtet. Dabei spielt das Thema KI eine zentrale Rolle. In Tokio büßen Nomura nach mit Enttäuschung aufgenommenen Geschäftszahlen 5,3 Prozent ein. In Seoul steigen im Technologiesektor die Schwergewichte SK Hynix um 7,5 Prozent auf Rekordstand, während Samsung Electronics um 2,3 Prozent anziehen. In China hinken die Indizes hinterher. In Taiwan klettern Taiwan Semiconductor Manufacturing um 6,2 Prozent und markieren ebenfalls ein Allzeithoch. In Sydney zeigt sich der S&P/ASX-200 knapp behauptet, hier spielen Technologietitel kaum eine Rolle.
WALL STREET
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 49.230,71 -0,2 -79,61 49.310,32
S&P-500 7.165,08 +0,8 +56,68 7.108,40
NASDAQ Comp 24.836,60 +1,6 +398,09 24.438,50
NASDAQ 100 27.303,67 +1,9 +521,04 26.782,63
Freitag Donnerstag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,05 Mrd 1,14 Mrd
Gewinner 1.513 1.262
Verlierer 1.221 1.496
Unverändert 101 81
Freundlich - Im Spannungsfeld der weitgehend unveränderten Lage im Nahen Osten sowie mit begeistert aufgenommenen Geschäftszahlen von Intel ging es nach oben. S&P-500 und Nasdaq-Indizes markierten Rekordhochs. Die weiter hohen Ölpreise gerieten zumindest vorübergehend in den Hintergrund. Klar favorisiert wurden Technologieaktien, nachdem der Chiphersteller Intel starke Zahlen präsentiert hatte und zudem überraschend für das laufende Quartal einen Gewinn erwartet. Der Markt feierte das mit einem Kursfeuerwerk um 23,6 Prozent. Im Fahrwasser von Intel legten auch andere Chipaktien zu. AMD machten einen Satz um fast 14 Prozent, Arm gewannen knapp 15 Prozent, Nividia kamen um 4,3 Prozent voran. Im Sog überzeugender SAP-Geschäftszahlen erholten sich ServiceNow um 6,4 Prozent, Salesforce kletterten um 2,8 und Workday um 4,4 Prozent. Amazon gewannen 3,5 Prozent, der Konzern liefert seine Graviton-Prozessoren an Meta. Procter & Gamble legten um 2,5 Prozent zu. Der Anbieter von Haushaltsgütern schnitt im abgelaufenen Quartal besser als gedacht ab.
US-ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,78 -0,05 3,85 3,77 5 Jahre 3,92 -0,03 3,98 3,91 10 Jahre 4,31 -0,02 4,36 4,30
Die unverändert hohen Ölpreise hielten Inflationssorgen am Leben. Entsprechend verharrten die Renditen der US-Anleihen auf dem zuletzt erhöhten Niveau.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 9:35 Uhr % YTD EUR/USD 1,1725 +0,0 1,1720 1,1679 -0,2 EUR/JPY 186,80 +0,0 186,70 186,51 +1,5 EUR/GBP 0,8660 +0,0 0,8658 0,8674 -0,6 USD/JPY 159,28 -0,1 159,37 159,69 +1,7 USD/KRW 1.471,20 -0,4 1.476,34 1.483,39 +2,1 USD/CNY 6,8287 -0,1 6,8359 6,8363 -2,4 USD/CNH 6,8292 -0,1 6,8329 6,8373 -2,1 USD/HKD 7,8365 +0,0 7,8347 7,8351 +0,7 AUD/USD 0,7166 +0,3 0,7148 0,7126 +7,4 NZD/USD 0,5884 +0,1 0,5878 0,5848 +2,2 BTC/USD 77.832,15 -0,5 78.236,85 77.692,87 -11,2
Der Dollar kam nach seinem jüngsten Anstieg leicht zurück, der Euro kostete 1,1718 Dollar.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.715,20 +0,1 6,51 4.708,69 Silber 75,85 +0,2 0,18 75,67 Platin 2.018,46 +0,4 7,35 2.011,11
Der Goldpreis zeigte sich wenig verändert, die Feinunze verteuerte sich 0,3 Prozent auf 4.707 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 95,90 +1,6 1,50 94,40 Brent/ICE 107,29 +1,9 1,96 105,33 Angaben ohne Gewähr
Vor dem Hintergrund der weiter gesperrten Straße von Hormus blieben die Ölpreuse auf den zuletzt erhöhten Niveaus. Brent-Öl kostete im 105,70 Dollar, im Tageshoch waren es 107,50 gewesen.
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
IRAN-KRIEG
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben vom Sonntag trotz eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen Israel und dem Libanon Infrastruktur der Hisbollah angegriffen. Das Militär erklärte, es habe einen Raketenwerfer, ein Waffenlager sowie militärische Anlagen getroffen und zudem einige Mitglieder der Hisbollah, der vom Iran unterstützten militanten Gruppe, angegriffen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor das Militär seines Landes angewiesen, massive Angriffe gegen Hisbollah-Ziele im Libanon durchzuführen. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche eine dreiwöchige Verlängerung des in Washington ausgehandelten Waffenstillstands zwischen Israel und dem Libanon angekündigt.
FED
Der US-Senator Thon Tillis hat am Sonntag angekündigt, die Bestätigung von Kevin Warsh als Chairman der US-Notenbank Federal Reserve zu unterstützen. Damit ist das letzte nennenswerte Hindernis für die Einsetzung des Wunschkandidaten von US-Präsident Donald Trumps als Nachfolger von Jerome Powell aus dem Weg geräumt.
INDUSTRIEGEWINNE CHINA
Obwohl befürchtet wurde, dass höhere Ölpreise und Probleme in der Lieferkette chinesischen Unternehmen schaden könnten, stiegen die Industriegewinne im März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,8 Prozent. Dies sei vor allem auf die Stärke des Maschinenbau- und Hightech-Sektors zurückzuführen, teilte das Nationale Statistikamt mit.
CHARTER
Das Kabel- und Breitbandunternehmen verzeichnete im ersten Quartal einen Nettogewinn von 1,16 Milliarden Dollar, verglichen mit 1,22 Milliarden Dollar im Vorjahr. Auf Pro-Aktie-Basis stieg der Gewinn auf 9,17 Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten mit 9,96 Dollar gerechnet. Der Umsatz sank um 1 Prozent auf 13,6 Milliarden Dollar. Die Wall Street hatte 13,55 Milliarden Dollar erwartet.
FORD/GEELY
Ford und der chinesische Autohersteller Geely haben in diesem Jahr Informanten zufolge Gespräche über eine Ausweitung ihrer europäischen Zusammenarbeit, über die derzeit verhandelt wird, in die USA gesprochen. Geely sieht dies als einen Ausgangspunkt für einen Einstieg in den zweitgrößten Automarkt der Welt. Die Gespräche seien aber in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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April 27, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)
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