Der jüngste Ölpreisanstieg gilt am Markt als temporäres Phänomen. Wer genauer hinschaut, erkennt das Fundament eines neuen Gleichgewichts. Warum die Verwerfungen am Energiemarkt auch mit der Öffnung der Straße von Hormuz nicht enden werden. Die Ölpreise sind explodiert, doch die klassische Angebotsreaktion bleibt aus: Trotz deutlich gestiegener Preise ist die Zahl der aktiven Öl- und Gasbohranlagen in den USA ("US-Rig-Counts") laut Baker Hughes auf 543 gefallen. Das ist ein Minus von 42 Anlagen bzw. rund 7% gegenüber dem Vorjahr. Den wöchentlich publizierten Rig-Count erhebt der US-Ölfelddienstleister Baker Hughes, er gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Förderaktivität. Aus unserer Sicht ist die aktuelle Entwicklung das Gegenteil dessen, was die Lehrbuchökonomik bei einer historischen Angebotskrise erwarten lässt. Auch der internationale Rig-Count ist gegenüber dem ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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