Beim Blick auf gängige Bewertungsmaßstäbe erscheint der US-Markt nicht übermäßig hoch bewertet. Das sieht anders aus, wenn man auf den freien Barmittelzufluss der Hyperscaler schaut. Üblicherweise blicken Anleger vor allem auf das klassische Kurs-Gewinn-Verhältnis, um die Frage zu klären, wie teuer ein Markt ist. Legt man diese Messlatte an, wirkt der US-Aktienmarkt aktuell moderat bewertet. Das KGV des S&P 500 liegt bei 21 und damit rund 10% über dem langjährigen Durchschnitt von 19. Wer aber statt auf den Buchgewinn auf den freien Cashflow schaut, sieht ein anderes Bild: Das Kurs-FCF-Verhältnis signalisiert eine Überbewertung von mehr als 15%. Der Unterschied ist noch nicht dramatisch. Doch unter der Oberfläche verschiebt sich etwas. Bei einigen der Unternehmen, die den S&P 500 in den vergangenen Jahren am stärksten nach oben gezogen haben, sind die Free-Cashflow-Schätzungen seit April 2024 massiv nach unten revidiert worden. Bei Amazon schrumpfte ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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