Wien (www.anleihencheck.de) - Wie schon im März deuteten die PMI-Schnellschätzungen für April in der Eurozone abermals auf ein divergierendes Stimmungsbild hin, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).Während der Dienstleistungssektor nochmals deutlich nachgelassen habe, habe die Industrie erneut einen Zuwachs verbuchen können. Diese kontraintuitive Entwicklung in der Industrie scheine vor allem darin begründet zu sein, dass es aufgrund der Erwartung weiter steigender Preise und anhaltender Lieferkettenproblematiken zu einer verstärkten Lagerbildung komme, was die Auftrags- und Produktionslage im Sektor vorerst stabilisiere. Sollte die weltwirtschaftliche Lage weiterhin so angespannt bleiben, wäre es jedoch nicht überraschend, wenn auch die Stimmungslage im Industriesektor zeitnah Abwärtsdruck erfahre. Die aktuelle Resilienz im Industrie-PMI solle also nicht über die prekäre zugrundeliegende wirtschaftliche Dynamik angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hinwegtäuschen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
