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MÄRKTE USA/Verhaltener Start in ereignisreiche Woche erwartet

DJ MÄRKTE USA/Verhaltener Start in ereignisreiche Woche erwartet

DOW JONES--Die US-Börsen dürften wenig verändert in die neue Woche starten. Leicht stützend wirkt die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen um eine Lösung im Iran-Krieg. Zwar hat US-Präsident Donald Trump eine Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Pakistan zu Gesprächen mit dem Iran abgesagt. Er fügte aber hinzu, dass die Iraner zehn Minuten, nachdem er die Reise abgesagt hatte, ein viel besseres Angebot geschickt hätten. Dieses sehe vor, dass der Iran im Rahmen eines Abkommens keine Atomwaffen besitze. Die Ölpreise steigen nach den geplatzten Verhandlungen derweil weiter. Das Barrel Brentöl kostet mit 106,78 Dollar aktuell 1,4 Prozent mehr als am Freitag.

Im Handel ist neben der Ungewissheit über den Ausgang des Iran-Krieges aber auch von Zurückhaltung vor der Veröffentlichung einer Reihe von Quartalsberichten großer Technologiekonzerne sowie der Zinsentscheidung der US-Notenbank. In dieser Woche legen unter anderem Alphabet, Apple, Microsoft, Amazon und Meta Platforms ihre Geschäftszahlen vor. Dazu kommt der Hang zu Gewinnmitnahmen, weil S&P-500 und die Nasdaq zum Ende der vergangenen Woche Rekordschlussstände erreicht hatten. "Dies könnte die bislang wichtigste Woche für die Märkte in diesem Jahr sein (...). Es ist sicher zu sagen, dass die Unternehmensgewinne wieder das Steuer an der Börse übernommen haben, und deshalb sind die Quartalsberichte der großen Technologie-Unternehmen in dieser Woche so wichtig für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte", sagt Marktstratege Glen Smith von GDS Wealth Management.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch. Es wird voraussichtlich die letzte Zinssitzung unter Fed-Chef Jerome Powell werden, dessen Amtszeit im Mai endet. Ökonomen und Börsianer gehen davon aus, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed das aktuelle Zinsniveau beibehalten wird. Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt klare Abkühlungstendenzen und auf der anderen Seite erweist sich die Inflation aber als zu hartnäckig, um der von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkung einfach nachzukommen.

Die weiter anziehenden Ölpreise schüren Inflationssorgen und lassen Zinssenkungen unwahrscheinlicher erscheinen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legt leicht um einen Basispunkt zu auf 4,32 Prozent. Dennoch gibt der Dollar-Index 0,2 Prozent nach. Händler sprächen von Hoffnungen auf ein Verhandlungsende des Iran-Krieges - der Greenback als vermeintlich sicherer Hafen büßt deshalb etwas an Zuspruch ein. Der Goldpreis legt leicht zu - gestützt vom etwas schwächeren Dollar-Kurs.

Unter den Einzelaktien gewinnen Qualcomm vorbörslich 12,1 Prozent. Laut Technologie-Analyst Ming-Chi Quo arbeitet OpenAI mit dem Chiphersteller zusammen, um Prozessoren für ein Smartphone zu entwickeln. Intel steigen weitere 0,7 Prozent und setzen damit ihre beeindruckende Rally fort, als die Titel des Chipherstellers am Freitag im Fahrwasser starker Geschäftszahlen um knapp 24 Prozent haussierten. Organon springen um 16,8 Prozent nach oben, weil die indische Sun Pharmaceutical Industries den Gesundheitskonzern übernehmen wird.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,80 +0,02    3,80      3,80 
5 Jahre       3,94 +0,02    3,94      3,93 
10 Jahre      4,32 +0,01    4,32      4,32 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:01 
EUR/USD      1,1726  +0,1   0,0006     1,1720   1,1718 
EUR/JPY      186,74  +0,0   0,0200      186,7  186,7200 
EUR/CHF      0,9201  +0,0   0,0004     0,9195   0,9193 
EUR/GBP      0,866  +0,0   0,0002     0,8658   0,8667 
USD/JPY      159,24  -0,1  -0,1300     159,37  159,3200 
GBP/USD      1,3538  +0,1   0,0007     1,3531   1,3513 
USD/CNY      6,8285  -0,1  -0,0074     6,8359   6,8359 
USD/CNH      6,8289  -0,1  -0,0040     6,8329   6,8327 
AUS/USD      0,7167  +0,3   0,0019     0,7148   0,7152 
Bitcoin/USD  78.754,22  +0,7   517,37    78.236,85 78.042,78 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,83  +1,5    1,43      94,4 
Brent/ICE     106,78  +1,4    1,45     105,33 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.721,09  +0,3   12,40    4.708,69 
Silber       76,23  +0,7    0,56      75,67 
Platin     2.021,59  +0,5   10,48    2.011,11 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/hab

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April 27, 2026 08:18 ET (12:18 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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