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MÄRKTE USA/Wenig verändert - Zahlen und US-Notenbank im Fokus

DJ MÄRKTE USA/Wenig verändert - Zahlen und US-Notenbank im Fokus

DOW JONES--Die Wall Street hat sich zu Wochenbeginn kaum von der Stelle bewegt. Leicht stützend wirkte die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen um eine Lösung im Iran-Krieg. Jedoch hielten sich die Investoren im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch und den im Wochenverlauf anstehenden Quartalsergebnissen wichtiger US-Unternehmen zurück. Unter anderem werden Alphabet, Apple, Microsoft, Amazon und Meta Platforms einen Blick in die Bücher gewähren.

Der Dow-Jones-Index gab um 0,1 Prozent nach auf 49.168 Punkte. Für den S&P-500-Index und den Nasdaq-Composite ging es um 0,1 bzw. 0,2 Prozent nach oben. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.511 (Freitag: 1.513) Kursgewinner und 1.244 (1.221) -verlierer. Unverändert schlossen 59 (101) Titel.

Die iranische Regierung soll regionalen Vermittlern ein neues Angebot vorgelegt haben, um seine Angriffe in der Straße von Hormus einzustellen. Im Gegenzug fordere Teheran ein vollständiges Ende des Krieges sowie die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Beamte. Der Vorschlag soll die derzeitige Sackgasse im Konflikt durchbrechen und die Gespräche wieder in Gang bringen. Der Plan sieht vor, die Diskussionen über das iranische Atomprogramm vorerst zurückzustellen. Washington will den Vorschlag prüfen.

"Dies könnte die bislang wichtigste Woche für die Märkte in diesem Jahr sein (...). Es ist sicher zu sagen, dass die Unternehmensgewinne wieder das Steuer an der Börse übernommen haben, und deshalb sind die Quartalsberichte der großen Technologie-Unternehmen in dieser Woche so wichtig für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte", so Marktstratege Glen Smith von GDS Wealth Management.

Im Blick steht auch der Zinsentscheid der US-Notenbank. Es wird voraussichtlich die letzte Zinssitzung unter Fed-Chef Jerome Powell werden, dessen Amtszeit im Mai endet. Ökonomen und Börsianer gehen davon aus, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed das aktuelle Zinsniveau beibehalten wird. Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt klare Abkühlungstendenzen und auf der anderen Seite erweist sich die Inflation als zu hartnäckig, um der von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkung einfach nachzukommen.

Die Ölpreise stiegen nach den jüngsten geplatzten Verhandlungen derweil weiter. "Die Lage bleibt völlig unklar", so Fawad Razaqzada, Marktanalyst bei Forex.com. "Für Ölhändler ist nicht mehr die Rhetorik entscheidend, sondern der reale physische Fluss von Rohöl durch die Straße von Hormus, und dieser Fluss bleibt im Moment eingeschränkt." Das Barrel Brent erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 108,29 Dollar.

Die weiter anziehenden Ölpreise schüren Inflationssorgen und lassen Zinssenkungen unwahrscheinlicher erscheinen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legte um 3,0 Basispunkte zu auf 4,34 Prozent. Dennoch gab der Dollar-Index um 0,1 Prozent nach. Händler sprachen von Hoffnungen auf ein Verhandlungsende des Iran-Krieges - der Greenback als vermeintlich sicherer Hafen büßte deshalb etwas an Zuspruch ein.

Der Goldpreis konnte zwischenzeitliche leichte Gewinne nicht behaupten. Die Feinunze reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 4.680 Dollar.

Unter den Einzelaktien gewannen Qualcomm 1,0 Prozent. Im frühen Geschäft hatten die Aktien noch knapp 5 Prozent im Plus gelegen. Laut Technologie-Analyst Ming-Chi Quo arbeitet OpenAI mit dem Chiphersteller zusammen, um Prozessoren für ein Smartphone zu entwickeln. Intel stiegen um weitere 3,0 Prozent und setzten damit ihre Rally fort, als die Titel des Chipherstellers am Freitag im Fahrwasser starker Geschäftszahlen um knapp 24 Prozent haussierten.

Verizon Communications legten um 1,5 Prozent zu. Der Mobilfunkanbieter verzeichnete solide Ergebnisse für das erste Quartal, hob seine Prognose an und gab bekannt, dass er in einer für die Telekommunikationsbranche schwierigen Zeit neue Abonnenten gewonnen habe.

Organon springen um 17 Prozent nach oben, weil die indische Sun Pharmaceutical Industries den Gesundheitskonzern übernehmen wird. Domino's Pizza fielen um 8,9 Prozent. Die Pizzakette verzeichnete im ersten Quartal einen geringeren Gewinn, was größtenteils auf unrealisierte Vorsteuerverluste aus Investitionen in China zurückzuführen ist. Obwohl die flächenbereinigten Umsätze in den USA sowohl bei Franchise- als auch bei firmeneigenen Filialen stiegen, sank die Kennzahl international um 0,4 Prozent.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.167,79  -0,1  -62,92    49.230,71 
S&P-500    7.173,91  +0,1   +8,83    7.165,08 
NASDAQ Comp 24.887,10  +0,2  +50,50    24.836,60 
NASDAQ 100  27.305,68  +0,0   +2,01    27.303,67 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,80 +0,02    3,82      3,78 
5 Jahre       3,95 +0,03    3,96      3,92 
10 Jahre      4,34 +0,03    4,35      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:01 
EUR/USD      1,1720  0,0   0,0000     1,1720   1,1718 
EUR/JPY      186,85  +0,1   0,1300      186,7  186,7200 
EUR/CHF      0,9207  +0,1   0,0010     0,9195   0,9193 
EUR/GBP      0,866  +0,0   0,0002     0,8658   0,8667 
USD/JPY      159,41  +0,0   0,0400     159,37  159,3200 
GBP/USD      1,3531  0,0   0,0000     1,3531   1,3513 
USD/CNY      6,8228  -0,2  -0,0131     6,8359   6,8359 
USD/CNH      6,8268  -0,1  -0,0061     6,8329   6,8327 
AUS/USD      0,7186  +0,5   0,0038     0,7148   0,7152 
Bitcoin/USD  76.871,31  -1,8 -1.365,54    78.236,85 78.042,78 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     96,39  +2,1    1,99      94,4 
Brent/ICE     108,29  +2,8    2,96     105,33 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.680,47  -0,6   -28,22    4.708,69 
Silber       75,52  -0,2   -0,15      75,67 
Platin     1.982,20  -1,4   -28,91    2.011,11 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 27, 2026 16:16 ET (20:16 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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