Bonn (ots) -
Die Bundeswehr hat auf dem Standortübungsplatz Ohrdruf ihre Tests unbemannter Systeme erfolgreich fortgesetzt. Ziel ist, der Panzerbrigade 45 in Litauen 2027 einen einsatzfähigen Aufklärungs- und Wirkverbund (AWV) für den Einsatz von KI-gestützten Drohnenverbünden zur Verfügung zu stellen. Die Testergebnisse sind positiv. Die Maßnahmen liegen im Zeitplan.
Getestet wurden verschiedene Aufklärungs- und Loitering Munition-Systeme. Nachdem Anfang Dezember 2025 im Gefechtsübungszentrum des Heeres auf dem Truppenübungsplatz Altmark die erste Testreihe durchgeführt worden war, wurden nun komplexere Szenarien getestet. Der AWV wirkte in realitätsnahen Szenarien erfolgreich gegen statische und dynamische Ziele. Parallel wurden Einsatzgrundsätze und taktische Verfahren der neuen Drohnenkräfte der Bundeswehr erprobt. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur zeitgerechten Verstärkung der Panzerbrigade 45 mit Drohnenkräften.
Der Aufklärungs- und Wirkverbund bestand während der Erprobung aus verschiedenen Aufklärungsdrohnen, einer KI-unterstützten Führungssoftware und sogenannter Loitering Munition. Als Loitering Munition wird Munition bezeichnet, die längere Zeit über einem Zielgebiet kreist, bis ihr per Datenlink ein Ziel zugewiesen und dem Bediener angezeigt wird. Dieser hat dann die Möglichkeit, die Loitering Munition gegen das erkannte Ziel einzusetzen. Die KI-gestützten Systeme können danach selbstständig agieren. Das macht sie besonders unempfindlich bei elektronischen Störmaßnahmen des Gegners.
Die Erprobung wurde vom Planungsamt der Bundeswehr in enger Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Innovationszentrum der Bundeswehr sowie dem Deutschen Heer durchgeführt. Das von der Bundeswehr eigenständig entwickelte Command & Control Unmanned Management System Bundeswehr (C2-UMS Bw) war, wie bereits bei den Tests im Dezember 2025, erneut ein zentrales Element der Erprobung. Mit dieser Software lassen sich verschiedene Drohnentypen und Systeme zu einem Wirksystem zusammenfassen und in den digitalen Kommunikationsverbund der Bundeswehr integrieren.
Die Bundeswehr agiert somit in einem hochdynamischen Entwicklungsumfeld. Sie lernt aus den Einsatzerfahrungen aktueller Konflikte und nutzt modernste technologische Möglichkeiten im Verbund.
Über das Planungsamt der Bundeswehr
Das Planungsamt gehört zum Unterstützungsbereich der Bundeswehr und ist eine höhere Kommandobehörde mit Sitz in Berlin, Bonn und Taufkirchen. Es gewährleistet in Zeiten des Aufwuchses und der Entwicklung der Bundeswehr für alle militärischen und zivilen Organisationsbereiche die bundeswehrgemeinsame Planung aus einer Hand. Zudem erstreckt sich die wissenschaftliche Unterstützung des Planungsamtes auf alle Gestaltungsfelder der Bundeswehr.
Ansprechpartner für weitere Informationen ist das Planungsamt der Bundeswehr: Tel. 030/6794-1913 / e-mail PlgABwLdI@bundeswehr.org
Pressekontakt:
Unterstützungskommando der Bundeswehr
Presse- und Informationszentrum
Telefon: +49 (228) 5504 -1112
Nach Dienst: +49 (151) 14856030
UstgKdoBwPIZ@Bundeswehr.org
Original-Content von: Unterstützungsbereich der Bundeswehr - Presse- und Informationszentrum, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/176538/6264043
Die Bundeswehr hat auf dem Standortübungsplatz Ohrdruf ihre Tests unbemannter Systeme erfolgreich fortgesetzt. Ziel ist, der Panzerbrigade 45 in Litauen 2027 einen einsatzfähigen Aufklärungs- und Wirkverbund (AWV) für den Einsatz von KI-gestützten Drohnenverbünden zur Verfügung zu stellen. Die Testergebnisse sind positiv. Die Maßnahmen liegen im Zeitplan.
Getestet wurden verschiedene Aufklärungs- und Loitering Munition-Systeme. Nachdem Anfang Dezember 2025 im Gefechtsübungszentrum des Heeres auf dem Truppenübungsplatz Altmark die erste Testreihe durchgeführt worden war, wurden nun komplexere Szenarien getestet. Der AWV wirkte in realitätsnahen Szenarien erfolgreich gegen statische und dynamische Ziele. Parallel wurden Einsatzgrundsätze und taktische Verfahren der neuen Drohnenkräfte der Bundeswehr erprobt. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur zeitgerechten Verstärkung der Panzerbrigade 45 mit Drohnenkräften.
Der Aufklärungs- und Wirkverbund bestand während der Erprobung aus verschiedenen Aufklärungsdrohnen, einer KI-unterstützten Führungssoftware und sogenannter Loitering Munition. Als Loitering Munition wird Munition bezeichnet, die längere Zeit über einem Zielgebiet kreist, bis ihr per Datenlink ein Ziel zugewiesen und dem Bediener angezeigt wird. Dieser hat dann die Möglichkeit, die Loitering Munition gegen das erkannte Ziel einzusetzen. Die KI-gestützten Systeme können danach selbstständig agieren. Das macht sie besonders unempfindlich bei elektronischen Störmaßnahmen des Gegners.
Die Erprobung wurde vom Planungsamt der Bundeswehr in enger Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Innovationszentrum der Bundeswehr sowie dem Deutschen Heer durchgeführt. Das von der Bundeswehr eigenständig entwickelte Command & Control Unmanned Management System Bundeswehr (C2-UMS Bw) war, wie bereits bei den Tests im Dezember 2025, erneut ein zentrales Element der Erprobung. Mit dieser Software lassen sich verschiedene Drohnentypen und Systeme zu einem Wirksystem zusammenfassen und in den digitalen Kommunikationsverbund der Bundeswehr integrieren.
Die Bundeswehr agiert somit in einem hochdynamischen Entwicklungsumfeld. Sie lernt aus den Einsatzerfahrungen aktueller Konflikte und nutzt modernste technologische Möglichkeiten im Verbund.
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