Anzeige
Mehr »
Dienstag, 28.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Zuerst +50%… jetzt ein $20M Graphen-Deal
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
352 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Seitwärts - Ölpreis bremst: Brent steigt auf über 111 Dollar

DJ MÄRKTE EUROPA/Seitwärts - Ölpreis bremst: Brent steigt auf über 111 Dollar

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Dienstag im frühen Handel behauptet. Der DAX tritt mit 24.097 Zählern nahezu auf der Stelle, der Euro-Stoxx-50 bewegt sich um 0,2 Prozent nach oben. Im Handel herrscht Abwarten vor diversen Notenbanksitzungen im Wochenverlauf, dazu bremst der weiter steigende Ölpreis die Kaufbereitschaft. Unternehmensseitig nimmt die Berichtssaison Fahrt auf. und sorgt vor allem bei Einzelwerten für Impulse.

Die Bank of Japan hat bereits getagt und die Leitzinsen wie erwartet bestätigt. Zugleich erhöhte sie aber die Inflationserwartungen senkte die Wachstumsprognose. Am Mittwoch steht nach Handelsschluss hierzulande die Zinsentscheidung der US-Notenbank auf dem Kalender. Auch von ihr wird keine Änderung der Leitzinsen erwartet. Am Donnerstag folgen die EZB und die Bank of London. Überall dürften die begleitenden Kommentare zumindest ähnlich ausfallen wie nun in Japan.

Im Iran-Krieg gibt herrscht weiter Stillstand. US-Präsident Donald Trump und sein nationales Sicherheitsteam stehen einem neuen Vorschlag des Iran laut US-Regierungsvertretern skeptisch gegenüber. Teheran hat angeboten, die Blockade der Straße von Hormus zu beenden, wenn der Krieg dafür beendet wird und die USA die Blockade iranischer Häfen beenden. Außerdem sollen die Diskussionen über das iranische Atomprogramm zunächst zurückgestellt werden.

Bei den Ölpreisen sorgt das nicht für Entspannung, im Gegenteil: Brent-Öl steigt weiter, aktuell um 3,0 Prozent auf 111,46 Dollar. Das ist das höchste Niveau in diesem Monat. Allerdings scheint es an den Märkten inzwischen auch eine Art Gewöhnungseffekt an Preise jenseits von 100 Dollar zu geben. Der Euro tendiert mit knapp 1,17 Dollar etwas leichter.

Schlusslicht im DAX ist im frühen Handel die Qiagen--Aktie. Sie verliert 6,9 Prozent. Das Diagnostikunternehmen hat die Prognose für das Gesamtjahr 2026 nach unten genommen und erwartet nun ein Umsatzwachstum von etwa 1 bis 2 Prozent bei konstanten Wechselkursen, nach zuvor mindestens 5 Prozent.

Bayer verlieren 3,1 Prozent nach einer Anhörung vor dem Obersten US-Gericht zu Glyphosat-Klagen. Die Richter haben sich empfänglich gezeigt für die Argumente, dass Bayer nach einem Gesetz in Missouri auf Schadensersatz verklagt werden kann, wobei es im Kern um fehlende Warnhinweise geht. Bayer hat dagegen mit der US-Regierung dargelegt, dass Warnhinweise auf Basis des Rechts einzelner Bundesstaaten, die sich von dem durch die US-Umweltbehörde genehmigten Produktlabel unterscheiden, durch Bundesrecht ausgeschlossen sind. Ein Urteil des Gerichts steht zunächst weiter aus.

Die Aktie der Deutschen Börse legt nach überzeugenden Erstquartalszahlen um 0,8 Prozent zu. Nettoerlöse und operatives Ergebnis zogen im Auftaktquartal kräftig an. Neben strukturellem Wachstum profitierte der Börsenbetreiber von der gestiegenen Volatilität an den Finanzmärkten.

Henkel verlieren 2,7 Prozent, die Aktie wird allerdings ex Dividende gehandelt.

Im SDAX haussieren Init Innovation Traffic Systems um 13 Prozent, nachdem das Unternehmen einen Großauftrag in Australien zur Modernisierung von Fahrkartensystemen erhalten hat. Salzgitter geben um gut 2 Prozent nach. Der Stahlhersteller will den Streubesitz und die Liquidität seiner Aktie mit dem Verkauf selbst gehaltener Aktien erhöhen und zunächst rund 3 Millionen Aktien auf den Markt bringen.

Die hohen Ölpreise haben derweil dem britischen Ölkonzern BP zum Jahresstart sprudelnde Gewinne beschert, was an der Börse mit einem Kursplus von 2,7 Prozent goutiert wird. Für Novartis geht es dagegen um 2,7 Prozent abwärts nach Geschäftszahlen. Der Umsatz blieb hinter den Erwartungen zurück und die Profitabilität sank stärker als erwartet, wie die Vontobel-Analysten feststellen.

In Oslo verbilligen sich Telenor nach einem gesenkten Ausblick des Telekommunikationsanbieters um 7 Prozent. In London zeigt sich die Aktie der Werbeagentur WPP nach dem Geschäftsausweis wenig verändert.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.873,12  +0,2   12,80    5.860,32    1,4 
Stoxx-50    5.041,96  +0,0    1,87    5.040,09    2,5 
DAX      24.097,06  +0,1   13,53    24.083,53    -1,6 
MDAX      30.325,04  -0,1   -36,97    27.039,42    -1,0 
TecDAX     3.624,34  -0,8   -27,41    3.091,28    0,1 
SDAX      17.670,13  0,0    0,12    13.062,07    2,9 
CAC       8.146,65  +0,1    4,73    8.141,92    0,0 
SMI      13.071,28  -0,7   -93,95    13.165,23    -1,5 
ATX       5.785,16  +0,4   21,39    5.763,77    8,6 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 19:56 
EUR/USD      1,1703  -0,2  -0,0017     1,1720   1,1723 
EUR/JPY      186,75  -0,0  -0,0700     186,82  186,8600 
EUR/CHF      0,9228  +0,2   0,0022     0,9206   0,9209 
EUR/GBP      0,8661  +0,0   0,0002     0,8659   0,8657 
USD/JPY      159,58  +0,1   0,1600     159,42  159,3600 
GBP/USD      1,351  -0,2  -0,0020      1,353   1,3538 
USD/CNY      6,8359  +0,2   0,0131     6,8228   6,8228 
USD/CNH      6,8383  +0,2   0,0131     6,8252   6,8261 
AUS/USD      0,7175  -0,1  -0,0009     0,7184   0,7189 
Bitcoin/USD  76.913,93  -0,1   -59,60    76.973,53 76.767,74 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     98,84  +2,6    2,47      96,37 
Brent/ICE      111  +2,6    2,77     108,23 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.621,74  -1,3   -60,11    4.681,85 
Silber       73,16  -3,1   -2,33      75,50 
Platin     1.942,97  -2,0   -39,48    1.982,45 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 28, 2026 04:23 ET (08:23 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.