Die Nachricht über den Ausstieg der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC und OPEC+ schlug wie eine Bombe an den Finanzmärkten ein. Der bereits für Freitag geplante Schritt dürfte eine entscheidende Wende in der bisherigen Funktion und Schlagkraft dieses Zusammenschlusses bringen. Wie sich das mittelfristig auf die Ölpreise auswirken wird, ist bislang zwar nicht abschätzbar, in jedem Falle stellt es eine Erosion des Erdölkartells dar.
Unabhängig davon reagierten die Anleger in Frankfurt heute mit weiteren Verkäufen auf das Ausbleiben von Verhandlungserfolgen zwischen den USA und dem Iran. Damit steigt auch das Risiko einer Fortsetzung der militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten. Die Rohölpreise spiegeln diese Gefahr wider und notieren bei 110 US-Dollar.
Das Inflationsrisiko also bleibt und kann sich urplötzlich und ohne Vorankündigung auch in einem veränderten Zinsausblick der Notenbanken entladen. Noch ist die Hoffnung im Markt, dass die Unternehmen einen Großteil der gestiegenen Kosten zulasten der Margen wegdrücken. Ab einer bestimmten Grenze wird es jedoch auch für die Unternehmen nicht mehr möglich sein, diese Pufferfunktion auszuüben.
Laut einer EZB-Umfrage ist die Inflationserwartung bei den Verbrauchern bereits stark gestiegen. Für die kommenden 12 Monate sehen sie Teuerungsraten von vier Prozent entgegen. Zuvor lag diese Einschätzung bei lediglich 2,5 Prozent. Dies dürfte sich direkt auf die Konsumlaune in der Eurozone auswirken. Auch wenn sich die derzeitigen Teuerungsraten noch im Rahmen halten, im Energie- und Lebensmittelsektor sind sie bereits mehr als angekommen.
Die Ratssitzung der EZB am Donnerstag bekommt dadurch immer mehr Gewicht und wird zu einer veränderten Tonalität der geldpolitischen Kommunikation führen. Diese Erwartung lässt sich in Teilen bereits an den anziehenden Renditen am Anleihemarkt ablesen.
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