Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 29.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
250 Tage bis zum Pentagon-Magnetverbot: Wie ein 46-Mio.-CAD-Small-Cap profitieren könnte
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
309 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Japan bleiben die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

DONNERSTAG: In Schweden findet wegen des Mai-Feiertages am Freitag ein verkürzter Handel statt.

TAGESTHEMA

Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank wird voraussichtlich mehrheitlich für eine Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus stimmen. Ökonomen und Börsianer gehen davon aus, dass die Zielspanne der Fed Funds Rate bei 3,50 bis 3,75 Prozent bleiben wird. Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt klare Abkühlungstendenzen und auf der anderen Seite erweist sich die Inflation als zu hartnäckig, um der von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkung einfach nachzukommen. Es könnte der letzte Auftritt von Powell sein, dessen Amtszeit im Mai endet. Marktteilnehmer und Analysten werden die anstehenden Äußerungen von Powell zum Zinskurs sowie zum anstehenden Führungswechsel genauestens unter die Lupe nehmen. Nachdem das Justizministerium die Ermittlungen gegen Powell eingestellt hat, scheint der Weg für eine Bestätigung des designierten Nachfolgers Kevin Warsh frei. Weiterhin offen ist jedoch die Frage, ob Powell nach dem Ende seiner Amtszeit als Fed-Chef ein Mitglied im Board der Fed bleiben will. Powell könnte bei dieser Sitzung die Antwort auf diese Frage liefern.

Das makroökonomische Umfeld für die Fed hat sich angesichts des Krieges gegen den Iran zuletzt spürbar eingetrübt. Die jüngsten Entwicklungen unterstrichen dies: Seit Kriegsbeginn Ende Februar ist der Preis für Rohöl der Sorte Brent um mehr als 55 Prozent in die Höhe geschnellt. Dies schürt die Sorge vor einem neuen Inflationsschub,während die Verbraucherzuversicht bereits auf ein Rekordtief gefallen ist. Als Faustregel gilt unter Ökonomen, dass solche Energiepreisschocks die Inflation zeitverzögert nach oben treiben, weshalb das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß (PCE) zuletzt mit 3,0 Prozent bereits wieder deutlich über dem Zielwert von 2 Prozent lag.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

ADIDAS (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Margen in Prozent):

PROG PROG 
1. QUARTAL 2026    1Q26 ggVj  1Q25 
Umsatz        6.298  +2%  6.153 
Bruttomarge      51,6  --  52,1 
Betriebsergebnis    647  +6%   610 
Operative Marge    10,3  --   9,9 
Ergebnis vor Steuern  603  +3%   58 
Ergebnis nach Steuern 452  +4%   436 
Ergebnis je Aktie   2,53  +4%  2,44 
 

SCOUT24 (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG PROG PROG 
1. QUARTAL       1Q26 ggVj Zahl 1Q25 
Umsatz         177 +12%   4  158 
EBITDA*         108 +15%   4  94 
EBITDA-Marge*     60,6  --   4 59,5 
Ergebnis nach Steuern  49  -2%   3  50 
Ergebnis je Aktie   0,64  -7%   2 0,69 
-*aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 
 

SYMRISE (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Umsatzentwicklung und Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL 2026            1Q26  ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz Konzern            1.231  -7%  11 1.317 
- Scent & Care             483  -7%  11  518 
- Taste, Nutrition & Health       748  -6%  11  799 
Organische Umsatzentwicklung Konzern  -1,6   --  12  4,2 
- Scent & Care             -1,6   --  10  1,7 
- Taste, Nutrition & Health      -1,6   --  10  5,9 
 

PORSCHE AG (17:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Rendite in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL            1Q26  ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz             8.417  -5%  10  8.860 
Operatives Ergebnis        557  -27%  10   760 
Operative Umsatzrendite      6,6   --  --   8,6 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   385  -25%   9   517 
Ergebnis je Vorzugsaktie     0,43  -25%   3  0,57 
Netto-Cashflow Automobile     567 +187%   4   198 
 

SILTRONIC (7:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL       1Q26  ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz          314  -9%   5   346 
EBITDA          67  -15%   5   78 
EBITDA-Marge      21,2   --  --  22,6 
EBIT           -54   --   5   15 
Ergebnis nach Steuern  -60   --   5   4,3 
Ergebnis je Aktie   -1,79   --   4  0,08 
 

TRATON (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL            1Q26  ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz             10.600   0%  13 10.606 
Operatives Ergebnis bereinigt   518  -20%  13   646 
Operative Marge bereinigt     4,9   --  13   6,1 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   k.A.  --  --   466 
Ergebnis je Aktie        0,63  -32%  11  0,93 
=== 

Weitere Termine:

06:45 CH/UBS Group AG, Ergebnis 1Q

07:00 DE/Wacker Chemie AG, ausführliches Ergebnis 1Q

07:00 SE/Volvo Car Corp, Ergebnis 1Q (08:00 PK)

07:30 DE/Baader Bank AG, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Nagarro SE, Jahresergebnis und Geschäftsbericht

07:30 KR/LG Electronics Inc, Ergebnis 1Q

07:30 NL/KPN NV, Ergebnis 1Q

08:00 FR/Totalenergies SE, Ergebnis 1Q

08:00 GB/Astrazeneca plc, Ergebnis 1Q

08:00 GB/GSK plc, Ergebnis 1Q

08:00 GB/Haleon plc, Trading Statement 1Q

08:00 GB/Lloyds Banking Group plc, Ergebnis 1Q

09:00 ES/Iberdrola SA, Ergebnis 1Q

09:00 GB/Aston Martin Lagonda Global Holdings plc, Ergebnis 1Q

10:00 DE/Gea Group AG, HV

10:00 DE/Munich Re, HV

10:00 DE/Rational AG, HV

10:00 DE/BayernLB, Geschäftsbericht (10:00 BI-PK)

10:30 DE/Hochtief AG, HV

12:30 US/GE Healthcare Technologies Inc, Ergebnis 1Q

12:45 US/Abbvie Inc, Ergebnis 1Q

17:45 FR/Cie Generale des Etablissements Michelin SCA, Trading Statement 1Q

21:45 US/Qualcomm Inc, Ergebnis 2Q

22:00 US/Meta Platforms Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/Alphabet Inc (Google-Holding), Ergebnis 1Q

22:05 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/Microsoft Corp, Ergebnis 3Q

22:05 US/Ebay Inc, Ergebnis 1Q

22:10 US/Ford Motor Co, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Tick Trading Software  0,85 EUR 
Inditex         0,88 EUR 
L'Oreal         7,20 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- ES 
  09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) April 
     HVPI 
     PROGNOSE: +3,5% gg Vj 
     zuvor:  +3,4% gg Vj 
- EU 
  10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe März 
     Geldmenge M3 
     PROGNOSE:     +3,0% gg Vj 
     zuvor:      +3,0% gg Vj 
 
  11:00 Index Wirtschaftsstimmung April 
     Wirtschaftsstimmung Eurozone 
     PROGNOSE:    95,0 
     zuvor:      96,6 
     Industrievertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:    -7,0 
     zuvor:      -7,0 
     Verbrauchervertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:    -20,6 
     Vorabschätzung: -20,6 
     zuvor:     -16,3 
- DE 
  14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) April 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vm/+2,9% gg Vj 
     zuvor:  +1,1% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: +0,8% gg Vm/+3,1% gg Vj 
     zuvor:  +1,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
- US 
  14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
     zuvor:  -1,3% gg Vm 
 
     Baubeginne/-genehmigungen Februar und März 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: -8,5% gg Vm 
     zuvor:  +7,2% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: +1,0% gg Vm 
     zuvor:  -5,4% gg Vm 
 
- CA 
  15:45 Bank of Canada (BoC), Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
     Overnight Rate 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  2,25% 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.193,00  +0,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.185,25  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 27.295,25  +0,5 
Topix (Tokio)       3.772,19  +1,0 
Hang-Seng (Hongk.)    26.052,67  +1,5 
Shanghai-Comp.       4.099,87  +0,5 
 
 
Dienstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.018,26  -0,3 
DAX-Future    24.119,00  -0,4 
XDAX       23.990,23  -0,1 
MDAX       30.057,46  -1,0 
TecDAX       3.596,65  -1,5 
SDAX       17.590,61  -0,5 
Euro-Stoxx-50   5.836,10  -0,4 
Stoxx-50      5.026,33  -0,3 
Dow-Jones     49.141,93  -0,1 
S&P-500      7.138,80  -0,5 
Nasdaq Composite 24.663,80  -0,9 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Ausblick: Händler rechnen weiter mit einer volatilen Seitwärtsbewegung an Europas Börsen. Im Fokus stehen die Fed-Zinsentscheidung und -Kommentare am Abend. Dazu gibt es eine Flut von Quartalszahlen, darunter aus den USA von Technologierschwergewichten mit KI-Fokus. Alphabet, Amazon.com, Microsoft und Meta öffnen nachbörslich am späten Abend die Bücher. Viele Akteure erwarten, dass die Zahlen die Rally auf die Probe stellen werden, die die wichtigsten Indizes zuletzt auf Rekordstände getrieben hat. Begrüßt wird an den Börsen der Ausstieg der VAE aus der Opec, weil es dem Land erlauben würde, mehr Öl zu fördern, als das Kartell derzeit zulässt.

Rückblick: Etwas leichter - Im Handel sprach man von Abwarten vor den Notenbanksitzungen im Wochenverlauf, dazu bremste der weiter gestiegene Ölpreis die Kaufbereitschaft. Vor allem Quartalsberichte bewegten Einzelwerte. Die hohen Ölpreise bescherten BP zum Jahresstart sprudelnde Gewinne, was mit einem Kursplus von 1,1 Prozent goutiert wurde. Air Liquide gaben um 3,2 Prozent nach, weil das vergleichbare Umsatzwachstum die Erwartungen nicht erfüllte. Telenor verbilligten sich nach einem gesenkten Ausblick des Telekommunikationsanbieters um 5,7 Prozent. Die Aktie der Werbeagentur WPP schloss nach dem Geschäftsausweis 0,2 Prozent leichter. Die Branche ist einer der Hauptleidtragenden der befürchteten KI-Disruption. Seit Jahresbeginn haben WPP mehr als 20 Prozent an Wert verloren.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Schlusslicht im DAX war die Qiagen-Aktie mit einem Abschlag von 10,8 Prozent. Das Diagnostikunternehmen hatte die Prognose für das Gesamtjahr 2026 nach unten genommen. Bayer verloren 4,6 Prozent nach einer Anhörung vor dem Obersten US-Gericht zu Glyphosat-Klagen. Die Richter hatten sich empfänglich gezeigt für Argumente, dass Bayer nach einem Gesetz in Missouri auf Schadensersatz verklagt werden kann, wobei es im Kern um fehlende Warnhinweise ging. Deutsche Börse legten nach überzeugenden Erstquartalszahlen um 0,3 Prozent zu. Henkel verloren 2 Prozent, die Aktie wurde ex Dividende gehandelt. Mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent lagen Commerzbank mit an der DAX-Spitze. Am 5. Mai startet das etwa 35 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot per Aktientausch der Unicredit. Init Innovation haussierten um 11,9 Prozent, nachdem das Unternehmen einen Großauftrag in Australien erhalten hatte. Salzgitter gaben um 9,2 Prozent nach. Der Stahlhersteller bringt rund 3 Millionen Aktien aus dem eigenen Bestand auf den Markt.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Airbus-Aktie wurde gut 1 Prozent tiefer gesehen. Der Konzern verdiente im ersten Quartal 2026 weniger und konnte wegen fehlender Triebwerke weniger Flugzeuge ausliefern, wie er am Abend berichtete. Scout24 legten um 7 Prozent zu. Das Unternehmen will im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms im Volumen von bis zu 500 Millionen Euro in einer zweiten Tranche bereits bis Ende dieses Jahres bis zu 250 Millionen Euro an eigenen Aktien zurückkaufen. Hypoport wurden 7,3 Prozent höher getaxt. Das Finanzunternehmen verzeichnete im ersten Quartal Zuwächse bei EBIT und Rohertrag.

USA - AKTIEN

Etwas leichter - Abgaben im Technologiesektor dominierten das Geschehen. Dahinter stand ein Bericht, wonach die KI-Ikone OpenAI zuletzt die selbstgesteckten Nutzer- und damit auch die Umsatzziele nicht erreichte. Damit stünden die Investitionen in Datenzentren auf dem Prüfstand. In der Folge fielen Aktien mit Bezug zum ChatGPT-Entwickler - so Oracle und CoreWeave um 4,0 bzw. 5,8 Prozent. Im Chipsektor verloren AMD 3,4, Nvidia 1,6 und Intel 0,5 Prozent. Für Zurückhaltung sorgte laut Händlern auch, dass am Mittwoch Geschäftsausweise großer Technologiekonzerne anstehen. United Parcel Service verzeichnete im ersten Quartal einen geringeren Gewinn und Umsatz. Die Aktie verlor 4 Prozent. GM gewannen nach dem Geschäftsausweis 1,3 Prozent. Der Automobilhersteller hob die bereinigte Gewinnprognose wegen geringerer Zollkosten an. Höhere Gewinne hievten den Kurs von Coca-Cola 3,9 Prozent an.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,84 +0,03    3,85      3,79 
5 Jahre       3,98 +0,03    4,00      3,94 
10 Jahre      4,35 +0,01    4,38      4,33 
 

Die auf die höchsten April-Stände gekletterten Ölpreise schürten Inflationssorgen. Daher stiegen am Anleihemarkt die Renditen, wenn auch nur leicht. Im Zehnjahresbereich ging es um 1 Basispunkt auf 4,35 Prozent nach oben.

DEVISENMARKT

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:30 
EUR/USD     1,1701  -0,1  -0,0010     1,1711   1,1710 
EUR/JPY     186,76  -0,1  -0,1300    186,8900  186,8600 
EUR/CHF     0,9237  -0,0  -0,0004     0,9241   0,9242 
EUR/GBP     0,8662  -0,0  -0,0001     0,8663   0,8669 
USD/JPY     159,65  +0,0  0,0400    159,6100  159,5900 
GBP/USD     1,3506  -0,1  -0,0010     1,3516   1,3505 
USD/CNY     6,8361  -0,0  -0,0013     6,8374   6,8374 
USD/CNH     6,8385  -0,0  -0,0008     6,8393   6,8387 
AUS/USD     0,7161  -0,3  -0,0019     0,7180   0,7173 
Bitcoin/USD 77.232,44  +1,0  763,03    76.469,41 76.022,22 
 

Die Spekulation auf weiter hohe Zinsen stützte die US-Währung - der Dollarindex zog um 0,2 Prozent an, konnte das Tageshoch aber nicht halten.

ROHSTOFFE

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold  4.599,19  +0,1   4,68    4.594,51 
Silber   73,72  +0,9   0,64      73,08 
Platin 1.936,79  -0,2   -3,29    1.940,08 
 

Der feste Dollar und steigende Marktzinsen belasteten den Goldpreis - die Feinunze fiel um 1,9 Prozent auf 4.595 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    99,69  -0,2   -0,24      99,93 
Brent/ICE   111,69  +0,4   0,43     111,26 
 

Für die Ölpreise ging es weiter nach oben. Das Barrel der Sorte Brent verteuerte sich um 2,7 Prozent auf 111,14 Dollar. Dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der Opec austreten, bewegte nicht. Und das, obgleich die Nachricht laut CMC wie eine "Bombe an den Finanzmärkten" eingeschlagen sei. Wie sich das mittelfristig auf die Ölpreise auswirken werde, sei bislang zwar nicht abschätzbar, in jedem Falle stelle es eine Erosion des Erdölkartells dar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

NUTZFAHRZEUGMARKT EUROPA

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt ist mit Wachstum in das Jahr gestartet, nachdem er 2025 infolge des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes geschrumpft war. Während das Wachstum bei leichten Nutzfahrzeugen und Lkw eine Erholung von einem niedrigen Niveau widerspiegelt, zeichnet sich das Bussegment zu Jahresbeginn durch eine robuste Dynamik aus, wie die Herstellervereinigung Acea mitteilte. Die Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen stiegen im ersten Quartal in der EU, der Freihandelszone Efta und Großbritannien im Jahresvergleich um 1,1 Prozent auf rund 454.545 Einheiten. Die Neuzulassungen von Lkw über 3,5 Tonnen zogen um 10,4 Prozent auf 97.950 Einheiten an. Bei Bussen wurden 13.057 Einheiten neu zugelassen, 9,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

AIRBUS

hat im ersten Quartal 2026 weniger verdient und umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern konnte wegen fehlender Triebwerke weniger Flugzeuge ausliefern. Dagegen verbuchte die Sparte Defence und Space eine starke Leistung. Airbus bestätigte die Jahresprognose. In den drei Monaten von Januar bis März sank der Konzernumsatz um 7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach um 52 Prozent auf 300 Millionen Euro ein. Der Nettogewinn lag mit 586 Millionen Euro um mehr als ein Viertel unter dem Vorjahreszeitraum, je Aktie verdiente der im DAX notierte Konzern 0,74 Euro nach 1,01 Euro.

DEUTSCHE BANK

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro, Rendite in Prozent):

BERICHTET  PROG  PROG 
1. QUARTAL           1Q26  ggVj  1Q26  ggVj  1Q25 
Erträge            8.671 +1,7%  8.534 +0,1%  8.524 
-Investmentbank        3.373 +0,3%  3.352 -0,3%  3.362 
-Fixed Income & Currencies  2.853 -1,5%  2.849 -1,6%  2.896 
Aufwand-Ertrags-Relation    58,9   --  61,8   --  61,2 
Risikovorsorge         519  +10%   447 -5,1%   471 
Eigenkapitalrendite (RoTE)   12,7   --  11,8   --  11,9 
Ergebnis vor Steuern     3.041 +7,2%  2.813 -0,8%  2.837 
Ergebnis nach Steuern     2.174 +8,1%  2.009 -0,1%  2.012 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.118 +7,6%  1.963 -0,2%  1.968 
Ergebnis je Aktie verwässert  1,06 +7,1%  0,92 -7,5%  0,99 
 

Die Deutsche Bank hat im November neue Ziele für den Strategiehorizont bis 2028 ausgegeben. Sie strebt bis dahin eine Rendite von über 13 Prozent an. Die Erträge sollen um mehr als 5 Prozent pro Jahr auf dann 37 Milliarden Euro zulegen. Die Aufwand-Ertrags-Relation soll auf unter 60 Prozent sinken. Die Bank will weiter in Wachstum und Technologie investieren, gleichzeitig 2 Milliarden Euro einsparen. Für das laufende Jahr erwartet die Bank weiterhin Erträge von 33 Milliarden Euro nach 32,1 Milliarden im Vorjahr.

DEUTSCHE TELEKOM

Die Gewerkschaft Verdi weitet ihre Warnstreiks im Zuge der Tarifverhandlungen am Mittwoch aus.

MERCEDES-BENZ

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl:
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.