DJ Adidas begrenzt Rückgang Bruttomarge - EBIT-Marge steigt auf 10,7%
Von Ulrike Dauer
DOW JONES--Kostenkontrolle half Adidas dabei, den Rückgang der Bruttomarge zu begrenzen, die sich im ersten Quartal auf 51,1 Prozent verschlechterte von 52,1 Prozent im Vorjahr. Zwar steigerte der Konzern sowohl die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die Marketing- und Point-of-Sale-Aufwendungen und die sogenannten Betriebsgemeinkosten im Quartal leicht. Ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt, sanken jedoch alle diese Aufwendungen, ebenfalls leicht.
Im Quartal gab es laut Adidas starken Gegenwind durch "unvorteilhafte Währungsentwicklungen und negative Auswirkungen höherer US-Zölle". Dies konnte der Konzern nur teilweise durch einen "gesunden Anteil an Verkäufen zum vollen Preis und einen vorteilhafteren Geschäftsmix" kompensieren. Der Gegenwind sei "besonders ausgeprägt" in der ersten Jahreshälfte, bekräftigte Adidas seine Erwartungen.
Bei der viel beachteten operativen Marge (EBIT-Marge) erreichte Adidas allerdings bereits mit 10,7 Prozent ein Level, das CEO Björn Gulden mit einem "gesunden" Unternehmen verbindet (Vorjahr: 9,9 Prozent). Auf Konzernebene will Adidas ab 2027 endlich im Gesamtjahr eine EBIT-Marge von 10 Prozent liefern. Sie soll ab 2028 dank reduzierter Komplexität sowie optimierter Prozesse, Systeme und Organisation sogar oberhalb von 10 Prozent liegen.
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April 29, 2026 02:47 ET (06:47 GMT)
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