DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Trump: Auf länger andauernde Blockade des Iran einstellen - Kreise
US-Präsident Donald Trump hat Mitarbeiter nach Aussagen von Regierungsvertretern angewiesen, sich auf eine länger andauernde Blockade des Iran vorzubereiten. Damit soll die Staatskasse des Regimes ins Visier genommen und Teheran zu einer "nuklearen Kapitulation" gezwungen werden, die das Land bislang verweigert hat. In jüngsten Treffen, einschließlich einer Diskussion im Situation Room am Montag, entschied sich Trump dafür, die iranische Wirtschaft und die Ölexporte weiter unter Druck zu setzen, indem der Schiffsverkehr von und zu den Häfen des Landes unterbunden wird. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass seine anderen Optionen - die Wiederaufnahme der Bombardierungen oder ein Rückzug aus dem Konflikt - mehr Risiken bergen als die Aufrechterhaltung der Blockade, hieß es von offizieller Seite.
Europäischer Nutzfahrzeugmarkt startet mit Wachstum ins Jahr 2026
Der europäische Nutzfahrzeugmarkt ist mit Wachstum in das Jahr gestartet, nachdem er 2025 infolge des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes geschrumpft war. Während das Wachstum bei leichten Nutzfahrzeugen und Lkw eine Erholung von einem niedrigen Niveau widerspiegelt, zeichnet sich das Bussegment zu Jahresbeginn durch eine robuste Dynamik aus, wie die Herstellervereinigung Acea mitteilte.
Ifo: Stellenabbau in Deutschland verschärft sich
Die Pläne zum Stellenabbau in deutschen Unternehmen haben sich nach Aussage des Ifo-Instituts weiter verschärft. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer sank im April auf 91,3 Punkte, nach 93,4 Punkten im März. Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. "Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen über", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. "Es werden mehr Arbeitsplätze ab- als aufgebaut."
Deutsche Arbeitskosten steigen 2025 um 3,6 Prozent
Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland haben 2025 durchschnittlich 45,00 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 29 Prozent mehr als die im EU-Durchschnitt gezahlten 34,90 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 Prozent. Damit war der Anstieg geringer als im EU-weiten Durchschnitt (plus 4,1 Prozent). Im aktuellen EU-Durchschnitt sind die Arbeitskosten für Belgien nicht einberechnet, da für Belgien zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Ergebnisse vorliegen.
Senat legt Resolution zu Kriegsvollmachten bezüglich Kuba ad acta
Der Senat der USA hat am Dienstag eine Resolution abgelehnt, die US-Präsident Donald Trump daran gehindert hätte, US-Truppen ohne Autorisierung durch den Kongress für Militäroperationen gegen Kuba einzusetzen. Der von der republikanischen Partei kontrollierte Senat stimmte mit 51 zu 48 Stimmen - fast vollständig entlang der Parteilinien - dafür, die Resolution über die Kriegsbefugnisse aufgrund einer Verfahrensfrage zurückzustellen. Die Begründung lautete, dass sie nicht zur Abstimmung gebracht werden könne, da US-Truppen derzeit keine Kampfhandlungen gegen Kuba führten. Der demokratische Senator John Fetterman aus Pennsylvania stimmte zusammen mit den meisten Republikanern mit "Ja", während die Senatoren Susan Collins aus Maine und Rand Paul aus Kentucky zusammen mit den meisten Demokraten mit "Nein" stimmten.
Schweden März Einzelhandelsumsatz +3,1% gg Vormonat
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April 29, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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