Beirut (ots) -
Trotz der jüngsten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bleibt die Situation vieler Kinder nach Einschätzung der SOS-Kinderdörfer von Angst, Unsicherheit und psychischer Belastung geprägt. Hunderttausende Menschen sind weiterhin vertrieben, viele Familien können aus Angst oder wegen zerstörter Häuser nicht zurückkehren.
Für viele Kinder endet die Angst nicht, wenn die Waffen schweigen", sagt Ghada Hachem, Leiterin der SOS-Kinderdörfer im Libanon. "Selbst Kinder, die keine direkte Gewalt erlebt haben, spüren die ständige Anspannung in ihrem Umfeld."
Nach Angaben der Hilfsorganisation zeigen viele Kinder Anzeichen emotionaler Belastung: Schlafstörungen, Rückzug, Konzentrationsprobleme und Panik bei lauten Geräuschen oder plötzlichen Veränderungen. Viele sorgen sich um ihre Sicherheit, ihre Zukunft und um Angehörige.
Für viele Kinder ist dies nicht die erste schwere Krise ihres jungen Lebens. Sie wachsen seit Jahren in einem Land auf, das von wirtschaftlichem Zusammenbruch, politischer Instabilität, der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut sowie wiederkehrender Gewalt geprägt ist. Stromausfälle, steigende Preise, eingeschränkte medizinische Versorgung und existenzielle Sorgen vieler Familien gehören für sie längst zum Alltag. Fachkräfte warnen seit Jahren vor zunehmenden Angststörungen, Depressionen und Traumata bei Kindern und Erwachsenen.
"Unsere Teams setzen alles daran, Kindern im Libanon weiter stabile Tagesabläufe, psychosoziale Unterstützung und geschützte Räume zu bieten, in denen sie angstfrei spielen können. Das ist wichtiger, als oft angenommen wird. Denn Kinder brauchen in Krisen nicht nur Schutz und Versorgung. Sie brauchen Verlässlichkeit, Vertrauen und das Gefühl, dass es ein Morgen gibt", so Hachem.
Die SOS-Kinderdörfer rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, Kinder und Zivilisten konsequent zu schützen und humanitäre Hilfe dauerhaft zu sichern.
"Jedes Kind hat das Recht, ohne Angst aufzuwachsen. Dieses Recht darf auch in Krisenzeiten nicht verloren gehen", sagt Hachem.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de
Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/1658/6265047
Trotz der jüngsten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bleibt die Situation vieler Kinder nach Einschätzung der SOS-Kinderdörfer von Angst, Unsicherheit und psychischer Belastung geprägt. Hunderttausende Menschen sind weiterhin vertrieben, viele Familien können aus Angst oder wegen zerstörter Häuser nicht zurückkehren.
Für viele Kinder endet die Angst nicht, wenn die Waffen schweigen", sagt Ghada Hachem, Leiterin der SOS-Kinderdörfer im Libanon. "Selbst Kinder, die keine direkte Gewalt erlebt haben, spüren die ständige Anspannung in ihrem Umfeld."
Nach Angaben der Hilfsorganisation zeigen viele Kinder Anzeichen emotionaler Belastung: Schlafstörungen, Rückzug, Konzentrationsprobleme und Panik bei lauten Geräuschen oder plötzlichen Veränderungen. Viele sorgen sich um ihre Sicherheit, ihre Zukunft und um Angehörige.
Für viele Kinder ist dies nicht die erste schwere Krise ihres jungen Lebens. Sie wachsen seit Jahren in einem Land auf, das von wirtschaftlichem Zusammenbruch, politischer Instabilität, der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut sowie wiederkehrender Gewalt geprägt ist. Stromausfälle, steigende Preise, eingeschränkte medizinische Versorgung und existenzielle Sorgen vieler Familien gehören für sie längst zum Alltag. Fachkräfte warnen seit Jahren vor zunehmenden Angststörungen, Depressionen und Traumata bei Kindern und Erwachsenen.
"Unsere Teams setzen alles daran, Kindern im Libanon weiter stabile Tagesabläufe, psychosoziale Unterstützung und geschützte Räume zu bieten, in denen sie angstfrei spielen können. Das ist wichtiger, als oft angenommen wird. Denn Kinder brauchen in Krisen nicht nur Schutz und Versorgung. Sie brauchen Verlässlichkeit, Vertrauen und das Gefühl, dass es ein Morgen gibt", so Hachem.
Die SOS-Kinderdörfer rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, Kinder und Zivilisten konsequent zu schützen und humanitäre Hilfe dauerhaft zu sichern.
"Jedes Kind hat das Recht, ohne Angst aufzuwachsen. Dieses Recht darf auch in Krisenzeiten nicht verloren gehen", sagt Hachem.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
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