Mehr als eine Stabilisierung des DAX auf dem Niveau von 24 000 Punkten war heute nicht drin. Einerseits übt der Konflikt im Nahen Osten über die Energiepreise Druck auf die Wirtschaft, auf die Inflation und damit auf die Geldpolitik der großen Notenbanken aus. Andererseits können viele Unternehmensdaten positiv überraschen und den trüben Konjunkturaussichten trotzen. Dieses ambivalente Umfeld nutzte der DAX heute für eine Fortsetzung der Konsolidierung. Sollte es aber auch auf Unternehmensseite zu erkennbaren Schwächen bei den Umsatz- und Gewinnentwicklungen kommen, kann sich diese Unterstützung schnell in Rauch auflösen.
Mit Sorge blicken die Anleger auf die weiter steigenden Rohölpreise und sind gespannt, wie die Federal Reserve heute Abend darauf reagieren wird. Die für Deutschland veröffentlichten Verbraucherpreise lagen mit einem Anstieg in der Jahresrate von 2,9 Prozent und in der Monatsrate von 0,5 Prozent im Rahmen der Erwartungen und leicht darunter. Noch zeigen sich also keine dynamischen Inflationstendenzen in Deutschland. In den anderen europäischen Ländern hatten sich diese teilweise bereits bemerkbar gemacht.
Die Notenbanker dies- und jenseits des Atlantiks müssen abschätzen, wie stabil sich die Konjunktur in den betroffenen Ländern darstellt und welche negativen Auswirkungen der Konflikt im Nahen Osten auf die Preise und den Konsum haben wird. Keine leichte Aufgabe, die sowohl bei einer Überreaktion als auch bei einem zu langen Warten negative Folgen haben kann. Der Aktionsradius der Notenbanken ist damit insgesamt relativ klein.
Neben der Fed-Sitzung steht nach Handelsschluss an der Wall Street noch der Zahlenreigen mit den Bilanzen von Alphabet, Microsoft, Meta, Amazon und Qualcomm an. Auch der Handel im DAX wurde heute maßgeblich von der Quartalsberichtssaison bestimmt. So führen die Aktien von Adidas die Gewinnerliste an, nachdem das Unternehmen besser als erwartete Quartalszahlen präsentieren konnte. Auch die Aktien von Scout24 und Symrise notieren nach besser als erwarteten Zahlen im Plus. Weniger gefragt waren heute die Versicherer und das Papier von Siemens Healthineers. Die Investoren meiden nach den Plänen zur Reform des deutschen Gesundheitswesens die Aktien aus dem Pharma- und Gesundheitssektor.
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