DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
FEIERTAGSHINWEIS
DONNERSTAG: In Schweden wird im Vorfeld des Mai-Feiertages verkürzt gehandelt.
FREITAG: Am 1. Mai bleiben unter anderem die Börsen in Amsterdam, Brüssel, Frankfurt, Helsinki, Hongkong, Lissabon, Luxemburg, Madrid, Mailand, Moskau, Oslo, Paris, Seoul, Schanghai, Singapur, Stockholm, Wien und Zürich geschlossen.
TAGESTHEMA
Die US-Notenbank hat ihre Zinspause verlängert, wobei sich allerdings größere Meinungsverschiedenheiten darüber zeigten, ob weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt werden sollten. Die Ratsmitglieder Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan sprachen sich gegen einen solchen Hinweis im geldpolitischen Statement aus. Der Leitzins liegt weiter in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Börsianer und Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Ratsmitglied Stephen Miran votierte für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Fed-Chef Jerome Powell sagte bei seiner Pressekonferenz, die Lockerungstendenz im Statement sei Gegenstand "heftiger Diskussionen" gewesen. "Die Mehrheit wollte die Formulierung zur geldpolitischen Lockerung nicht streichen", sagte Powell. "Es gibt so viel Unsicherheit über den weiteren Pfad und keine Eile, die lockere Geldpolitik aufzugeben." Powell erklärte, dass die Zentralbank angesichts der hohen Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg gut aufgestellt sei, um in der Geldpolitik abzuwarten. "Wir halten unseren Leitzins für angemessen", sagte Powell. "Derzeit fordert niemand eine Zinserhöhung - es wird wirklich davon abhängen, wie sich die Lage entwickelt." Die Inflation sei gestiegen und befinde sich auf einem erhöhtem Niveau.
AUSBLICK UNTERNEHMEN
MTU AERO ENGINES (8:00)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro):
PROG PROG PROG 1. Quartal 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 2.223 +5% 17 2.111 EBIT bereinigt 310 +3% 17 300 EBIT-Marge bereinigt 13,9 -- -- 14,2 Ergebnis nach Steuern bereinigt 225 +2% 17 221 Ergebnis je Aktie bereinigt 4,16 +4% 17 3,99 Ergebnis nach Steuern 193 -14% 6 224 Ergebnis je Aktie 3,51 -13% 5 4,03 Free Cashflow 85 -43% 17 150
VOLKSWAGEN (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 77.627 +0,1% 10 77.558 Operatives Ergebnis 2.857 -1% 9 2.873 Operative Umsatzrendite 3,7 -- 8 3,7 Ergebnis vor Steuern 2.731 -12% 8 3.109 Ergebnis nach Steuern/Dritten 1.732 -5% 8 1.831 Ergebnis je Vorzugsaktie 3,48 -6% 4 3,69 Operatives Ergebnis Sparten: Netto-Cashflow Automobile 478 -- 4 -828
DELIVERY HERO (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 GMV 12.278 -1% 6 12.373 Umsatz 3.736 +6% 6 3.523 - GMV = Bruttowarenwert (gross merchandise value)
PUMA (8:00)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 1.824 -8% 12 1.990 EBIT bereinigt 53 -13% 13 61 EBIT 43 -- 13 43 EBIT-Marge 2,3 -- 12 2,2 Ergebnis nach Steuern/Dritten 13 -- 12 1,1 Ergebnis je Aktie 0,09 -- 12 0,00
Weitere Termine:
06:00 GB/Standard Chartered plc, Ergebnis 1Q
06:30 FR/Societe Generale SA, Ergebnis 1Q
06:55 ES/Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA), Ergebnis 1Q
06:55 DE/Alzchem Group AG, Ergebnis 1Q
07:00 AT/OMV AG, Ergebnis 1Q
07:00 FR/BNP Paribas SA, Ergebnis 1Q
07:00 LU/Arcelormittal SA, Ergebnis 1Q
07:00 FR/Capgemini SA, Ergebnis 1Q
07:00 FR/Credit Agricole SA, Ergebnis 1Q
07:15 FR/Air France-KLM Group, Ergebnis 1Q
07:30 AT/Erste Group Bank AG, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Aixtron SE, ausführliches Ergebnis 1Q (15:00 Analystenkonferenz)
07:30 FR/Schneider Electric SE, Ergebnis 1Q
07:30 NL/ING Groep NV, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Befesa SA, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, ausführliches Ergebnis 1Q
07:30 DE/Fielmann Group AG, Jahresergebnis und Geschäftsbericht (10:00 BI-PK)
08:00 CH/Glencore plc, Production Report 1Q
08:00 GB/Unilever plc, Trading Statement 1Q
08:00 ES/Repsol SA, Ergebnis 1Q
08:00 NL/Stellantis NV, Ergebnis 1Q
10:00 DE/BASF SE, HV
10:00 DE/Continental AG, HV
10:00 DE/Hella GmbH & Co KGaA, HV
10:00 DE/Knorr-Bremse AG, HV
10:00 DE/RWE AG, HV
10:00 DE/Sto SE & Co. KGaA, Jahresergebnis
11:00 DE/Atoss Software SE, HV
12:00 GB/Rolls-Royce plc, HV und Zwischenbericht
12:30 US/Caterpillar Inc, Ergebnis 1Q
12:30 US/Merck & Co Inc, Ergebnis 1Q
13:00 US/Mastercard Inc, Ergebnis 1Q
13:00 US/Conocophillips, Ergebnis 1Q
22:00 US/Amgen Inc, Ergebnis 1Q
22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 2Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Gea 1,30 EUR Hochtief 6,60 EUR Munich Re 24,00 EUR Paul Hartmann 8,00 EUR Rational 20,00 EUR RTL 4,029 EUR
AUSBLICK KONJUNKTUR
- FR
07:30 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q
PROGNOSE: +0,2% gg Vq
4Q: +0,2% gg Vq/+1,1% gg Vj
07:30 Privater Verbrauch März
PROGNOSE: k.A.
zuvor: -1,4% gg Vm/-1,5% gg Vj
08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) April
PROGNOSE: k.A.
zuvor: +0,9% gg Vm/+1,7% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: +2,3% gg Vj
zuvor: +2,0% gg Vj
- DE
08:00 Einzelhandelsumsatz März saisonbereinigt real
PROGNOSE: -0,2% gg Vm
zuvor: -0,5% gg Vm
08:00 Import-/Exportpreise März
Importpreise
PROGNOSE: +2,0% gg Vm/ *0,6% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/ -2,3% gg Vj
09:55 Arbeitsmarktdaten April
Arbeitslosenzahl saisonbereinigt
PROGNOSE: +5.000 gg Vm
zuvor: unv. gg Vm
Arbeitslosenquote saisonbereinigt
PROGNOSE: 6,3%
zuvor: 6,3%
10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q
kalender- und saisonbereinigt gg Vq
PROGNOSE: +0,2% gg Vq
4Q: +0,3% gg Vq
kalenderbereinigt gg Vj
PROGNOSE: +0,3% gg Vq
4Q: +0,4% gg Vq
- ES
09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q
PROGNOSE: +0,5% gg Vq
4. Quartal: +0,8% gg Vq/+2,6% gg Vj
- IT
10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q
PROGNOSE: +0,1% gg Vq
4Q: +0,3% gg Vq
11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) April
PROGNOSE: k.A.
zuvor: +0,3% gg Vm/+0,8%gg Vj
- EU
11:00 Arbeitsmarktdaten März
Eurozone Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 6,2%
zuvor: 6,2%
11:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q
Eurozone
PROGNOSE: +0,2% gg Vq/+0,9% gg Vj
4Q: +0,2% gg Vq/+1,2% gg Vj
11:00 Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) April
Eurozone
PROGNOSE: +2,9% gg Vj
zuvor: +1,3% gg Vm/+2,6% gg Vj
Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak)
PROGNOSE: +2,2% gg Vj
zuvor: +0,8% gg Vm/+2,3% gg Vj
14:15 EZB, Ergebnis der Ratssitzung
Einlagensatz
PROGNOSE: 2,00%
zuvor: 2,00%
- GB
13:00 BoE, Ergebnis und Protokoll der Sitzung des geldpolitischen Rats
sowie geldpolitischer Bericht Bank Rate
PROGNOSE: 3,75%
zuvor: 3,75%
- US
14:30 Arbeitskostenindex 1Q
PROGNOSE: +0,9% gg Vq
4. Quartal: +0,7% gg Vq
14:30 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q
annualisiert
PROGNOSE: +2,2% gg Vq
4. Quartal: +0,5% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: +3,7% gg Vq
4. Quartal: +3,7% gg Vq
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 212.000
zuvor: 214.000
14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen März
Ausgaben / Einkommen
PROGNOSE: +0,9% gg Vm/+0,3% gg Vm
zuvor: +0,5% gg Vm/-0,1% gg Vm
PCE-Preisindex / Gesamtrate
PROGNOSE: +0,7% gg Vm/+3,5% gg Vj
zuvor: +0,4% gg Vm/+2,8% gg Vj
PCE-Preisindex / Kernrate
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,2% gg Vj
zuvor: +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj
15:45 Index Einkaufsmanager Chicago April
PROGNOSE: 53,5
zuvor: 52,8
16:00 Index der Frühindikatoren Februar und März
PROGNOSE: -0,1% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
April 30, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 23.799,00 -1,1 E-Mini-Future S&P-500 7.151,25 -0,2 E-Mini-Future Nasdaq-100 27.257,50 -0,3 Topix (Tokio) 3.716,97 -1,5 Hang-Seng (Hongk.) 25.788,48 -1,2 Shanghai-Comp. 4.106,19 -0,0 Mittwoch: INDEX zuletzt +/- % DAX 23.954,56 -0,3 DAX-Future 23.960,00 -0,9 XDAX 23.842,63 -0,5 MDAX 30.010,78 -0,2 TecDAX 3.624,95 +0,8 SDAX 17.641,57 +0,3 Euro-Stoxx-50 5.816,48 -0,3 Stoxx-50 4.992,32 -0,7 Dow-Jones 48.861,81 -0,6 S&P-500 7.135,95 -0,0 Nasdaq Composite 24.673,24 +0,0
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Ausblick: Die Vorlagen aus Asien sind eher zurückhaltend, die guten Geschäftszahlen der US-Automobil- und -Technologie-Unternehmen nutzen hierzulande nichts. Die Märkte warten auf die EZB und Bank of England, vor allem aber auf deren Aussagen zur weiteren Belastung durch die Ölpreis-Inflation. Hier könnte sich die Lage verschlimmern, die USA stießen erneute Drohungen in Richtung Iran aus und trieben den Brent-Ölpreis auf das höchste Niveau seit Ausbruch des Krieges. Die wichtigsten Daten des Tages sind daher die Inflation aus Europa und den USA (PCE-Index). Bei den Zentralbanken dürften britische Notenbank und EZB die Zinsen bestätigen. Vor allem bei der EZB warten Händler auf Andeutungen in Richtung Zinserhöhung. Die EZB-Mitglieder "werden sich der Auswirkungen des Krieges auf die Erreichung ihrer Inflationsziele sicherlich bewusster (...). Dennoch wird dies die Mehrheit der Gremiumsmitglieder nicht dazu bewegen, die geldpolitischen Einstellungen in dieser Woche zu ändern", sagt Thierry Wizman, Devisen- und Zinsstratege bei Macquarie.
Rückblick: Etwas leichter - Der rasante Anstieg des Ölpreises drückte auf die Stimmung. Brent zog bis Börsenschluss auf 117,76 Dollar das Fass an und lag damit nur noch knapp unter dem seit Ausbruch des Iran-Kriegs erreichten Hochs bei rund 120 Dollar. Marktteilnehmer sahen den Anstieg im Zusammenhang mit einem Hinweis von US-Präsident Donald Trump, dass man sich auf eine verlängerte Blockade Irans und der Straße von Hormus vorbereite. Daneben warteten Anleger auf die anstehenden geldpolitischen Entscheidungen verschiedener Zentralbanken. Pernod Ricard (-3,1%) beendete Fusionsverhandlungen mit Brown Forman. Astrazeneca fielen um 1,5 Prozent. Der Pharmariese meldete für das erste Quartal gestiegene Umsätze und Kerngewinne und bestätigte die Ziele - aber auch Pläne für hohe Investitionen. Beim Konkurrenten GSK (-5,4%) stieg der Gewinn dank höherer Verkäufe von Spezialmedikamenten. Auch GSK bestätigte den Ausblick. JP Morgan wies derweil auf einen möglichen ungünstigen Lagerbestandseffekt hin.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Etwas leichter - Für Adidas ging es um 8,4 Prozent nach oben. Der Sportartikelanbieter hatte trotz eines herausfordernden Konsumumfelds zweistellige Prozentwachstumsraten bei Umsatz und Gewinn erreicht. Scout24 legten um 6,7 Prozent zu. Das Digitalunternehmen habe ein solides Ergebnis vorgelegt, meinte Metzler. Airbus hat weniger verdient und umgesetzt. In der Rüstungssparte lief es aber gut und Airbus bestätigte außerdem die Jahresprognose. Der Kurs kletterte um 5,1 Prozent. Als durchwachsen wurden die Geschäftszahlen von Mercedes-Benz (-0,6%) bewertet. Traton (+1,3%) sei schwach in das Jahr gestartet, urteilte MWB. Der Auftragseingang liefere aber den Hauptlichtblick. Symrise zogen um 3,1 Prozent an. Der Aromenhersteller hatte Umsatz verloren, allerdings weniger als prognostiziert. Deutsche Bank verloren 1,8 Prozent - und das trotz eines Gewinnanstiegs. Die UBS sprach aber von einem schwachen Ergebnismix und bemängelte die Kernkapitalquote. Nach Zahlen der Vermögensverwaltungstochter DWS ging es für das Papier um 2,1 Prozent nach oben. Fuchs ist auf der Ertragsseite überraschend stark ins Jahr gestartet - der Kurs legte um 10,2 Prozent zu. Mit einem Aufschlag von 9,9 Prozent reagierten Thyssenkrupp auf die Kone-Übernahme von TK Elevator. Thyssenkrupp hält 16,5 Prozent an TK Elevator, der Verkauf spült also Geld in die Kasse der Düsseldorfer.
XETRA-NACHBÖRSE
Die Aktien der Porsche AG reagierten kaum auf die Ergebnisse für das erste Quartal (s.u.). Die Aktie wurde bei Lang & Schwarz bei sehr dünnen Umsätzen 1 Prozent höher getaxt. Talanx hat im ersten Quartal das Ergebnis deutlich stärker erhöht als an der Börse erwartet - der Ausblick wurde unter Vorbehalt aber nur bestätigt. Der Kurs wurde 2,6 Prozent niedriger getaxt.
USA - AKTIEN
Wenig verändert - Die Zinsentscheidung der Fed animierte nicht zu Aktienkäufen - gerade im Vorfeld wichtiger Quartalszahlen aus dem Technologiesektor. Die US-Notenbank hat ihre Zinspause wie mehrheitlich erwartet verlängert, wobei sich allerdings größere Meinungsverschiedenheiten darüber zeigten, ob weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt werden sollten. GE HealthCare stürzten nach Vorlage von Erstquartalszahlen um 13,2 Prozent ab. Das Medizintechnikunternehmen senkte den Ausblick. AbbVie (+3,3%) hat dagegen die Prognose für den bereinigten Jahresgewinn angehoben. Seagate Technology stiegen um 11,1 Prozent, der Festplattenhersteller überbot die Gewinn- und Umsatzerwartungen des Marktes für das dritte Geschäftsquartal - zudem sprachen Händler von einem überzeugenden Ausblick. Auch andere Aktien aus dem Speicher- und Speicherchipbereich legten zu: Micron Technology stiegen um 2,8 Prozent. Visa hat die Gewinnerwartungen für das zweite Geschäftsquartal übertroffen, der Kurs zog um 8,3 Prozent an. Für Brown-Forman ging es 10,3 Prozent talwärts, nachdem Pernod Ricard die Gespräche mit dem Jack-Daniel's-Hersteller über eine mögliche Fusion beendet hatte.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,93 +0,09 3,95 3,84 5 Jahre 4,06 +0,08 4,09 3,97 10 Jahre 4,41 +0,06 4,43 4,34
Die Renditen zogen an. Die Fed-Erklärung "habe gezeigt, dass das Thema der Sitzung eindeutig das Risiko gewesen ist, das der Krieg im Iran für beide Seiten des Mandats der Zentralbank mit sich gebracht habe", so Analyst Art Hogan von B. Riley Wealth. "Man bekommt den Eindruck, dass es mindestens mehrere Sitzungen geben wird, bevor wir Zinsänderungen durch den Offenmarktausschuss sehen", ergänzte er.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:29 EUR/USD 1,1659 -0,2 -0,0018 1,1677 1,1691 EUR/JPY 187,18 -0,0 -0,0300 187,2100 187,2500 EUR/CHF 0,9232 -0,1 -0,0008 0,9240 0,9237 EUR/GBP 0,8659 -0,1 -0,0006 0,8665 0,8669 USD/JPY 160,52 +0,1 0,1300 160,3900 160,2200 GBP/USD 1,3459 -0,1 -0,0014 1,3473 1,3485 USD/CNY 6,8401 +0,0 0,0026 6,8375 6,8380 USD/CNH 6,8443 -0,0 -0,0021 6,8464 6,8424 AUS/USD 0,7116 0,0 0,0000 0,7116 0,7130 Bitcoin/USD 75.473,57 -0,3 -185,74 75.659,31 76.240,38
Der Dollar baute mit der Zinsentscheidung und den Aussagen der Fed seine Gewinne leicht aus - beflügelt von gestiegenen Marktzinsen. Der Dollar-Index legte um 0,3 Prozent zu.
Der Euro verliert am Morgen leicht, der Dollar-Index legt um weitere 0,1 Prozent zu. Die weiter steigenden Ölpreise auf die höchsten Stände seit Ausbruch des Iran-Krieges senkten die Risikoneigung und stützten daher den Greenback, heißt es.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.545,63 +0,1 3,88 4.541,75 Silber 71,74 +0,4 0,26 71,48 Platin 1.907,18 +1,5 27,87 1.879,31
Gestiegene Marktzinsen und ein festerer Dollar belasteten den Goldpreis. Dazu kam die gesunkene Wahrscheinlichkeit einer künftigen Zinssenkung durch die Fed. Die Feinunze fiel um 1,1 Prozent auf 4.546 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 109,7 +2,6 2,82 106,88 Brent/ICE 125,15 +6,0 7,12 118,03
Die Ölpreise stiegen weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump die Möglichkeit angedeutet hatte, die US-Militäraktionen gegen den Iran könnten wieder aufgenommen werden. Zudem hat Trump Mitarbeiter nach Aussagen von Regierungsvertretern angewiesen, sich auf eine länger andauernde Blockade des Iran - und damit der Straße von Hormus - vorzubereiten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 7,8 Prozent auf 119,88 Dollar.
Der Preis für Brent steigt am Morgen auf das höchste Niveau seit Ausbruch des Iran-Krieges. "Da sich die USA und der Iran in einer längeren Pattsituation befinden, treibt die anhaltende Störung der Energieflüsse durch die Straße von Hormus die Ölpreise in die Höhe", urteilt MUFG-Analyst Lloyd Chan.
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
KONJUNKTUR CHINA
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
April 30, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
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