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Donnerstag, 30.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Öl bricht über $108 und Wedgemount dreht die Produktion genau jetzt wieder an
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(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In Schweden wird im Vorfeld des Mai-Feiertages verkürzt gehandelt.

FREITAG: Am 1. Mai bleiben unter anderem die Börsen in Amsterdam, Brüssel, Frankfurt, Helsinki, Hongkong, Lissabon, Luxemburg, Madrid, Mailand, Moskau, Oslo, Paris, Seoul, Schanghai, Singapur, Stockholm, Wien und Zürich geschlossen.

TAGESTHEMA

Die US-Notenbank hat ihre Zinspause verlängert, wobei sich allerdings größere Meinungsverschiedenheiten darüber zeigten, ob weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt werden sollten. Die Ratsmitglieder Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan sprachen sich gegen einen solchen Hinweis im geldpolitischen Statement aus. Der Leitzins liegt weiter in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Börsianer und Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Ratsmitglied Stephen Miran votierte für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Fed-Chef Jerome Powell sagte bei seiner Pressekonferenz, die Lockerungstendenz im Statement sei Gegenstand "heftiger Diskussionen" gewesen. "Die Mehrheit wollte die Formulierung zur geldpolitischen Lockerung nicht streichen", sagte Powell. "Es gibt so viel Unsicherheit über den weiteren Pfad und keine Eile, die lockere Geldpolitik aufzugeben." Powell erklärte, dass die Zentralbank angesichts der hohen Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg gut aufgestellt sei, um in der Geldpolitik abzuwarten. "Wir halten unseren Leitzins für angemessen", sagte Powell. "Derzeit fordert niemand eine Zinserhöhung - es wird wirklich davon abhängen, wie sich die Lage entwickelt." Die Inflation sei gestiegen und befinde sich auf einem erhöhtem Niveau.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

MTU AERO ENGINES (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro):

PROG  PROG  PROG 
1. Quartal            1Q26  ggVj  Zahl  1Q25 
Umsatz              2.223  +5%   17  2.111 
EBIT bereinigt           310  +3%   17   300 
EBIT-Marge bereinigt       13,9  --   --  14,2 
Ergebnis nach Steuern bereinigt  225  +2%   17   221 
Ergebnis je Aktie bereinigt    4,16  +4%   17  3,99 
Ergebnis nach Steuern       193  -14%   6   224 
Ergebnis je Aktie         3,51  -13%   5  4,03 
Free Cashflow            85  -43%   17   150 
 

VOLKSWAGEN (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL            1Q26  ggVj Zahl   1Q25 
Umsatz             77.627 +0,1%  10  77.558 
Operatives Ergebnis       2.857  -1%   9  2.873 
Operative Umsatzrendite      3,7   --   8   3,7 
Ergebnis vor Steuern       2.731  -12%   8  3.109 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  1.732  -5%   8  1.831 
Ergebnis je Vorzugsaktie     3,48  -6%   4   3,69 
Operatives Ergebnis Sparten: 
Netto-Cashflow Automobile     478   --   4   -828 
 

DELIVERY HERO (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro):

PROG PROG PROG 
1. QUARTAL          1Q26 ggVj Zahl  1Q25 
GMV            12.278  -1%   6 12.373 
Umsatz           3.736  +6%   6  3.523 
- GMV = Bruttowarenwert (gross merchandise value) 
 

PUMA (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz             1.824  -8%  12 1.990 
EBIT bereinigt          53 -13%  13   61 
EBIT               43  --  13   43 
EBIT-Marge            2,3  --  12  2,2 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   13  --  12  1,1 
Ergebnis je Aktie        0,09  --  12  0,00 
 

Weitere Termine:

06:00 GB/Standard Chartered plc, Ergebnis 1Q

06:30 FR/Societe Generale SA, Ergebnis 1Q

06:55 ES/Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA), Ergebnis 1Q

06:55 DE/Alzchem Group AG, Ergebnis 1Q

07:00 AT/OMV AG, Ergebnis 1Q

07:00 FR/BNP Paribas SA, Ergebnis 1Q

07:00 LU/Arcelormittal SA, Ergebnis 1Q

07:00 FR/Capgemini SA, Ergebnis 1Q

07:00 FR/Credit Agricole SA, Ergebnis 1Q

07:15 FR/Air France-KLM Group, Ergebnis 1Q

07:30 AT/Erste Group Bank AG, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Aixtron SE, ausführliches Ergebnis 1Q (15:00 Analystenkonferenz)

07:30 FR/Schneider Electric SE, Ergebnis 1Q

07:30 NL/ING Groep NV, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Befesa SA, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, ausführliches Ergebnis 1Q

07:30 DE/Fielmann Group AG, Jahresergebnis und Geschäftsbericht (10:00 BI-PK)

08:00 CH/Glencore plc, Production Report 1Q

08:00 GB/Unilever plc, Trading Statement 1Q

08:00 ES/Repsol SA, Ergebnis 1Q

08:00 NL/Stellantis NV, Ergebnis 1Q

10:00 DE/BASF SE, HV

10:00 DE/Continental AG, HV

10:00 DE/Hella GmbH & Co KGaA, HV

10:00 DE/Knorr-Bremse AG, HV

10:00 DE/RWE AG, HV

10:00 DE/Sto SE & Co. KGaA, Jahresergebnis

11:00 DE/Atoss Software SE, HV

12:00 GB/Rolls-Royce plc, HV und Zwischenbericht

12:30 US/Caterpillar Inc, Ergebnis 1Q

12:30 US/Merck & Co Inc, Ergebnis 1Q

13:00 US/Mastercard Inc, Ergebnis 1Q

13:00 US/Conocophillips, Ergebnis 1Q

22:00 US/Amgen Inc, Ergebnis 1Q

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 2Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Gea           1,30 EUR 
Hochtief         6,60 EUR 
Munich Re        24,00 EUR 
Paul Hartmann      8,00 EUR 
Rational        20,00 EUR 
RTL           4,029 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  07:30 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vq 
     4Q:    +0,2% gg Vq/+1,1% gg Vj 
 
  07:30 Privater Verbrauch März 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  -1,4% gg Vm/-1,5% gg Vj 
 
  08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) April 
     PROGNOSE:   k.A. 
     zuvor:    +0,9% gg Vm/+1,7% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE:   +2,3% gg Vj 
     zuvor:    +2,0% gg Vj 
- DE 
  08:00 Einzelhandelsumsatz März saisonbereinigt real 
     PROGNOSE:   -0,2% gg Vm 
     zuvor:    -0,5% gg Vm 
 
  08:00 Import-/Exportpreise März 
     Importpreise 
     PROGNOSE:   +2,0% gg Vm/ *0,6% gg Vj 
     zuvor:    +0,3% gg Vm/ -2,3% gg Vj 
 
  09:55 Arbeitsmarktdaten April 
     Arbeitslosenzahl saisonbereinigt 
     PROGNOSE: +5.000 gg Vm 
     zuvor:   unv. gg Vm 
     Arbeitslosenquote saisonbereinigt 
     PROGNOSE:   6,3% 
     zuvor:     6,3% 
 
  10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q 
     kalender- und saisonbereinigt gg Vq 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vq 
     4Q:    +0,3% gg Vq 
     kalenderbereinigt gg Vj 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vq 
     4Q:    +0,4% gg Vq 
- ES 
  09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q 
     PROGNOSE:   +0,5% gg Vq 
     4. Quartal:  +0,8% gg Vq/+2,6% gg Vj 
- IT 
  10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vq 
     4Q:    +0,3% gg Vq 
 
  11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) April 
     PROGNOSE:       k.A. 
     zuvor:        +0,3% gg Vm/+0,8%gg Vj 
- EU 
  11:00 Arbeitsmarktdaten März 
     Eurozone Arbeitslosenquote 
     PROGNOSE:       6,2% 
     zuvor:         6,2% 
 
  11:00 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vq/+0,9% gg Vj 
     4Q:    +0,2% gg Vq/+1,2% gg Vj 
 
  11:00 Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) April 
     Eurozone 
     PROGNOSE:       +2,9% gg Vj 
     zuvor:        +1,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE:       +2,2% gg Vj 
     zuvor:        +0,8% gg Vm/+2,3% gg Vj 
 
  14:15 EZB, Ergebnis der Ratssitzung 
     Einlagensatz 
     PROGNOSE:   2,00% 
     zuvor:    2,00% 
- GB 
  13:00 BoE, Ergebnis und Protokoll der Sitzung des geldpolitischen Rats 
     sowie geldpolitischer Bericht Bank Rate 
     PROGNOSE:   3,75% 
     zuvor:    3,75% 
- US 
  14:30 Arbeitskostenindex 1Q 
     PROGNOSE:  +0,9% gg Vq 
     4. Quartal: +0,7% gg Vq 
 
  14:30 BIP (1. Veröffentlichung) 1Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:   +2,2% gg Vq 
     4. Quartal:  +0,5% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:   +3,7% gg Vq 
     4. Quartal:  +3,7% gg Vq 
 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 212.000 
     zuvor:  214.000 
 
  14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen März 
     Ausgaben / Einkommen 
     PROGNOSE:   +0,9% gg Vm/+0,3% gg Vm 
     zuvor:    +0,5% gg Vm/-0,1% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE:   +0,7% gg Vm/+3,5% gg Vj 
     zuvor:    +0,4% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm/+3,2% gg Vj 
     zuvor:    +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj 
 
  15:45 Index Einkaufsmanager Chicago April 
     PROGNOSE:   53,5 
     zuvor:    52,8 
 
  16:00 Index der Frühindikatoren Februar und März 
     PROGNOSE:   -0,1% gg Vm 
     zuvor:    -0,1% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.799,00  -1,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.151,25  -0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 27.257,50  -0,3 
Topix (Tokio)       3.716,97  -1,5 
Hang-Seng (Hongk.)    25.788,48  -1,2 
Shanghai-Comp.       4.106,19  -0,0 
 
Mittwoch: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        23.954,56  -0,3 
DAX-Future    23.960,00  -0,9 
XDAX       23.842,63  -0,5 
MDAX       30.010,78  -0,2 
TecDAX       3.624,95  +0,8 
SDAX       17.641,57  +0,3 
Euro-Stoxx-50   5.816,48  -0,3 
Stoxx-50      4.992,32  -0,7 
Dow-Jones     48.861,81  -0,6 
S&P-500      7.135,95  -0,0 
Nasdaq Composite 24.673,24  +0,0 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Vorlagen aus Asien sind eher zurückhaltend, die guten Geschäftszahlen der US-Automobil- und -Technologie-Unternehmen nutzen hierzulande nichts. Die Märkte warten auf die EZB und Bank of England, vor allem aber auf deren Aussagen zur weiteren Belastung durch die Ölpreis-Inflation. Hier könnte sich die Lage verschlimmern, die USA stießen erneute Drohungen in Richtung Iran aus und trieben den Brent-Ölpreis auf das höchste Niveau seit Ausbruch des Krieges. Die wichtigsten Daten des Tages sind daher die Inflation aus Europa und den USA (PCE-Index). Bei den Zentralbanken dürften britische Notenbank und EZB die Zinsen bestätigen. Vor allem bei der EZB warten Händler auf Andeutungen in Richtung Zinserhöhung. Die EZB-Mitglieder "werden sich der Auswirkungen des Krieges auf die Erreichung ihrer Inflationsziele sicherlich bewusster (...). Dennoch wird dies die Mehrheit der Gremiumsmitglieder nicht dazu bewegen, die geldpolitischen Einstellungen in dieser Woche zu ändern", sagt Thierry Wizman, Devisen- und Zinsstratege bei Macquarie.

Rückblick: Etwas leichter - Der rasante Anstieg des Ölpreises drückte auf die Stimmung. Brent zog bis Börsenschluss auf 117,76 Dollar das Fass an und lag damit nur noch knapp unter dem seit Ausbruch des Iran-Kriegs erreichten Hochs bei rund 120 Dollar. Marktteilnehmer sahen den Anstieg im Zusammenhang mit einem Hinweis von US-Präsident Donald Trump, dass man sich auf eine verlängerte Blockade Irans und der Straße von Hormus vorbereite. Daneben warteten Anleger auf die anstehenden geldpolitischen Entscheidungen verschiedener Zentralbanken. Pernod Ricard (-3,1%) beendete Fusionsverhandlungen mit Brown Forman. Astrazeneca fielen um 1,5 Prozent. Der Pharmariese meldete für das erste Quartal gestiegene Umsätze und Kerngewinne und bestätigte die Ziele - aber auch Pläne für hohe Investitionen. Beim Konkurrenten GSK (-5,4%) stieg der Gewinn dank höherer Verkäufe von Spezialmedikamenten. Auch GSK bestätigte den Ausblick. JP Morgan wies derweil auf einen möglichen ungünstigen Lagerbestandseffekt hin.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Für Adidas ging es um 8,4 Prozent nach oben. Der Sportartikelanbieter hatte trotz eines herausfordernden Konsumumfelds zweistellige Prozentwachstumsraten bei Umsatz und Gewinn erreicht. Scout24 legten um 6,7 Prozent zu. Das Digitalunternehmen habe ein solides Ergebnis vorgelegt, meinte Metzler. Airbus hat weniger verdient und umgesetzt. In der Rüstungssparte lief es aber gut und Airbus bestätigte außerdem die Jahresprognose. Der Kurs kletterte um 5,1 Prozent. Als durchwachsen wurden die Geschäftszahlen von Mercedes-Benz (-0,6%) bewertet. Traton (+1,3%) sei schwach in das Jahr gestartet, urteilte MWB. Der Auftragseingang liefere aber den Hauptlichtblick. Symrise zogen um 3,1 Prozent an. Der Aromenhersteller hatte Umsatz verloren, allerdings weniger als prognostiziert. Deutsche Bank verloren 1,8 Prozent - und das trotz eines Gewinnanstiegs. Die UBS sprach aber von einem schwachen Ergebnismix und bemängelte die Kernkapitalquote. Nach Zahlen der Vermögensverwaltungstochter DWS ging es für das Papier um 2,1 Prozent nach oben. Fuchs ist auf der Ertragsseite überraschend stark ins Jahr gestartet - der Kurs legte um 10,2 Prozent zu. Mit einem Aufschlag von 9,9 Prozent reagierten Thyssenkrupp auf die Kone-Übernahme von TK Elevator. Thyssenkrupp hält 16,5 Prozent an TK Elevator, der Verkauf spült also Geld in die Kasse der Düsseldorfer.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Aktien der Porsche AG reagierten kaum auf die Ergebnisse für das erste Quartal (s.u.). Die Aktie wurde bei Lang & Schwarz bei sehr dünnen Umsätzen 1 Prozent höher getaxt. Talanx hat im ersten Quartal das Ergebnis deutlich stärker erhöht als an der Börse erwartet - der Ausblick wurde unter Vorbehalt aber nur bestätigt. Der Kurs wurde 2,6 Prozent niedriger getaxt.

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Die Zinsentscheidung der Fed animierte nicht zu Aktienkäufen - gerade im Vorfeld wichtiger Quartalszahlen aus dem Technologiesektor. Die US-Notenbank hat ihre Zinspause wie mehrheitlich erwartet verlängert, wobei sich allerdings größere Meinungsverschiedenheiten darüber zeigten, ob weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt werden sollten. GE HealthCare stürzten nach Vorlage von Erstquartalszahlen um 13,2 Prozent ab. Das Medizintechnikunternehmen senkte den Ausblick. AbbVie (+3,3%) hat dagegen die Prognose für den bereinigten Jahresgewinn angehoben. Seagate Technology stiegen um 11,1 Prozent, der Festplattenhersteller überbot die Gewinn- und Umsatzerwartungen des Marktes für das dritte Geschäftsquartal - zudem sprachen Händler von einem überzeugenden Ausblick. Auch andere Aktien aus dem Speicher- und Speicherchipbereich legten zu: Micron Technology stiegen um 2,8 Prozent. Visa hat die Gewinnerwartungen für das zweite Geschäftsquartal übertroffen, der Kurs zog um 8,3 Prozent an. Für Brown-Forman ging es 10,3 Prozent talwärts, nachdem Pernod Ricard die Gespräche mit dem Jack-Daniel's-Hersteller über eine mögliche Fusion beendet hatte.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,93 +0,09    3,95      3,84 
5 Jahre       4,06 +0,08    4,09      3,97 
10 Jahre      4,41 +0,06    4,43      4,34 
 

Die Renditen zogen an. Die Fed-Erklärung "habe gezeigt, dass das Thema der Sitzung eindeutig das Risiko gewesen ist, das der Krieg im Iran für beide Seiten des Mandats der Zentralbank mit sich gebracht habe", so Analyst Art Hogan von B. Riley Wealth. "Man bekommt den Eindruck, dass es mindestens mehrere Sitzungen geben wird, bevor wir Zinsänderungen durch den Offenmarktausschuss sehen", ergänzte er.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:29 
EUR/USD     1,1659  -0,2  -0,0018     1,1677   1,1691 
EUR/JPY     187,18  -0,0  -0,0300    187,2100  187,2500 
EUR/CHF     0,9232  -0,1  -0,0008     0,9240   0,9237 
EUR/GBP     0,8659  -0,1  -0,0006     0,8665   0,8669 
USD/JPY     160,52  +0,1  0,1300    160,3900  160,2200 
GBP/USD     1,3459  -0,1  -0,0014     1,3473   1,3485 
USD/CNY     6,8401  +0,0  0,0026     6,8375   6,8380 
USD/CNH     6,8443  -0,0  -0,0021     6,8464   6,8424 
AUS/USD     0,7116  0,0  0,0000     0,7116   0,7130 
Bitcoin/USD 75.473,57  -0,3  -185,74    75.659,31 76.240,38 
 

Der Dollar baute mit der Zinsentscheidung und den Aussagen der Fed seine Gewinne leicht aus - beflügelt von gestiegenen Marktzinsen. Der Dollar-Index legte um 0,3 Prozent zu.

Der Euro verliert am Morgen leicht, der Dollar-Index legt um weitere 0,1 Prozent zu. Die weiter steigenden Ölpreise auf die höchsten Stände seit Ausbruch des Iran-Krieges senkten die Risikoneigung und stützten daher den Greenback, heißt es.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.545,63  +0,1   3,88    4.541,75 
Silber      71,74  +0,4   0,26      71,48 
Platin    1.907,18  +1,5   27,87    1.879,31 
 

Gestiegene Marktzinsen und ein festerer Dollar belasteten den Goldpreis. Dazu kam die gesunkene Wahrscheinlichkeit einer künftigen Zinssenkung durch die Fed. Die Feinunze fiel um 1,1 Prozent auf 4.546 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    109,7  +2,6   2,82     106,88 
Brent/ICE    125,15  +6,0   7,12     118,03 
 

Die Ölpreise stiegen weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump die Möglichkeit angedeutet hatte, die US-Militäraktionen gegen den Iran könnten wieder aufgenommen werden. Zudem hat Trump Mitarbeiter nach Aussagen von Regierungsvertretern angewiesen, sich auf eine länger andauernde Blockade des Iran - und damit der Straße von Hormus - vorzubereiten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 7,8 Prozent auf 119,88 Dollar.

Der Preis für Brent steigt am Morgen auf das höchste Niveau seit Ausbruch des Iran-Krieges. "Da sich die USA und der Iran in einer längeren Pattsituation befinden, treibt die anhaltende Störung der Energieflüsse durch die Straße von Hormus die Ölpreise in die Höhe", urteilt MUFG-Analyst Lloyd Chan.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

KONJUNKTUR CHINA

Chinas Industriekonjunktur ist im April stabil geblieben, was darauf hindeutet, dass der Druck durch die aufgrund des Konflikts im Nahen Osten gestiegenen Energiepreise begrenzt war. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sank in diesem Monat geringfügig auf 50,3 von 50,4 im März. Ökonomen hatten im Konsens mit einem stärkeren Rückgang auf 50,1 gerechnet. Der private Index von Ratingdog für das verarbeitende Gewerbe stieg derweil von 50,8 auf 52,2 Punkte, den höchsten Stand seit Dezember 2020.

CHINA-WETTBEWERB

BASF-Chef Markus Kamieth fordert von Europa, Chinas unfairen Handelspraktiken die Stirn zu bieten. "An vielen Stellen wird von chinesischen Unternehmen nicht sauber gespielt", sagte Kamieth dem Nachrichtenmagazin Focus. Wenn der Handel offenkundig gegen die globalen Regeln verstößt, dürfe die EU dies nicht dulden, fordert der Vorstandschef: "Die Fälle zur Prüfung von Anti-Dumping-Maßnahmen bei der EU sind in den letzten 12 bis 24 Monaten enorm angestiegen. Wir sehen eine Verdopplung seit 2023. Aus gutem Grund: In China bestehen enorme Überkapazitäten für viele Produkte. Die Hersteller bieten sie deshalb teils unter den Produktionskosten an, um sie bei uns zu verkaufen." (Focus)

BASF

* angepasste Vorjahreswerte 
                BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj  1Q26 ggVj   1Q25* 
Umsatz            16.020  -3% 15.883  -4%  16.509 
EBITDA vor Sondereffekten   2.356  -6%  2.191 -12%  2.495 
EBITDA            2.186  +6%  2.169  +5%  2.070 
EBIT vor Sondereffekten    1.434 -10%  1.222 -23%  1.592 
EBIT             1.261  +9%  1.184  +2%  1.160 
Ergebnis vor Steuern     1.098  +8%  1.176 +16%  1.013 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  927 +15%  1.027 +27%   808 
Ergebnis je Aktie       1,06 +16%  1,09 +20%   0,91 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- EBITDA vor Sondereffekten: zwischen 6,2 und 7,0 Mrd Euro 
- Free Cashflow: zwischen 1,5 und 2,3 Mrd Euro 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro;

DEUTSCHE TELEKOM

Die Gewerkschaft Verdi weitet in der Tarifrunde der Deutschen Telekom die Warnstreiks am Donnerstag auf weitere Gebiete im Bundesgebiet aus. Grund für die Warnstreiks sind nach Angaben der Gewerkschaft der "enttäuschende Verlauf der zweiten Tarifverhandlungsrunde", die ohne ein Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen war.

DHL

BERICHTET  PROG  PROG 
1. QUARTAL            1Q26 ggVj  1Q26  ggVj  1Q25 
Umsatz             20.420  -2% 20.707 -0,5% 20.809 
EBIT              1.483  +8%  1.379  +1%  1.370 
Ergebnis nSt und Dritten     812  +3%   764  -3%   786 
Ergebnis je Aktie unverwässert  0,73  +7%  0,68   0%  0,68 
Free Cashflow ohne M&A     1.200 +64%   472  -36%   732 
Umsatz Express         6.011  -2%  6.028  -2%  6.127 
EBIT Express           799 +21%   682  +3%   662 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- EBIT: über 6,2 Mrd Euro 
- Free Cashflow (ohne M&A): rund 3 Mrd Euro 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro;

KION

BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Auftragseingang        2.985 +10%  2.728  +1% 2.706 
Umsatz            2.771  -1%  2.778  0% 2.788 
EBIT bereinigt         205  +5%   206  +5%  196 
EBIT-Marge bereinigt      7,4  --   7,4  --  7,0 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  90  --   88  --  -48 
Ergebnis je Aktie       0,69  --  0,67  -- -0,36 
 
AUSBLICK 2025 - das Unternehmen erwartet: 
- Umsatz: 11,4 bis 12,3 Mrd Euro 
- EBIT bereinigt: 850 bis 1.040 Mio Euro 
- Free Cashflow: 430 bis 570 Mio Euro 
- ROCE: 8,3% bis 9,7% 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

NEMETSCHEK

BERICHTET PROG PROG 
1. QUARTAL          1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 
Umsatz             313 +11%  315 +11%  283 
EBITDA             98 +22%  99 +23%  81 
EBITDA-Marge         31,4  -- 31,5  -- 28,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  60 +35%  61 +35%  45 
Ergebnis je Aktie       0,52 +33% 0,53 +36% 0,39 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Umatzwachstum (währungsbereinigt): von 14% bis 15% 
- EBITDA-Marge: 32% bis 33% 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

PORSCHE AG

Angesichts rückläufiger Autoverkäufe hat der Sportwagenhersteller im ersten Quartal weniger umgesetzt und verdient als im Vorjahresquartal. Die operative Umsatzrendite sackte in den drei Monaten Januar bis März zwar ab, lag aber über den Schätzungen von Analysten. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

BERICHTET  PROG  PROG 
1. QUARTAL           1Q26  ggVj  1Q26  ggVj  1Q25 
Umsatz            8.400  -5% 8.417  -5% 8.858 
Operatives Ergebnis       595  -22%  557  -27%  762 
Operative Umsatzrendite     7,0   --  6,6   --  8,7 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  399  -23%  385  -25%  517 
Ergebnis je Vorzugsaktie    0,44  -23%  0,43  -25%  0,57 
Netto-Cashflow Automobile    514 +160%  567 +187%  198 
 

TALANX

hat im ersten Quartal das Ergebnis deutlich stärker erhöht als an der Börse erwartet. Das Konzernergebnis kletterte auf 774 Millionen Euro von 604 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Konsens nur mit 673 Millionen Euro gerechnet. Der Versicherungsumsatz werde sich im Quartal voraussichtlich auf 12,1 (12,4) Milliarden Euro belaufen. Dies entspreche währungsbereinigt einer Steigerung um in etwa 3 Prozent, hieß es.

ALPHABET

Die Google-Muttergesellschaft Alphabet hat im ersten Quartal einen Umsatzanstieg von 22 Prozent gemeldet. Das Rennen um Künstliche Intelligenz (KI) treibt das Wachstum ihres Cloud-Geschäfts an. Der Umsatz von Alphabet erreichte rund 110 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen. Der Nettogewinn belief sich auf 62,6 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

META PLATFORMS

hat im ersten Quartal den größten vierteljährlichen Umsatzsprung der jüngeren Geschichte verzeichnet, teilte aber mit, dass es in diesem Jahr sogar noch mehr Geld für den Ausbau von KI-Rechenzentren ausgeben werde, als es zuvor prognostiziert hatte. Das Unternehmen gab bekannt, dass es einen Umsatz von 56,3 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und einen Nettogewinn von 26,8 Milliarden Dollar erzielte. Sowohl der Umsatz als auch der Nettogewinn lagen über den Erwartungen der Analysten.

MICROSOFT

hat ein robustes Cloud-Wachstum von 40 Prozent gemeldet. Dennoch konnten die Zahlen die Bedenken der Anleger nicht zerstreuen. Sie fragen sich, wie der Konzern seine massive Wette auf KI-Infrastruktur in verlässliche Gewinne umwandeln wird. Der Umsatz erreichte 82,9 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, und der Nettogewinn belief sich auf 31,8 Milliarden Dollar. Sowohl Umsatz als auch Nettogewinn übertrafen die Erwartungen der Wall Street.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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