Der Leitzins bleibt bei 3,75%, doch das 8-zu-4-Votum offenbart tiefe Risse im FOMC. Nachfolger Kevin Warsh erbt eine gespaltene Notenbank im Inflationsdilemma. Stillstand mit Sprengkraft: Die US-Fed hält den Leitzins zum dritten Mal in Folge konstant bei 3,75%. Doch unter der Oberfläche rumort es. Mit acht zu vier Stimmen fiel das Votum so zerklüftet aus wie zuletzt im Oktober 1992. Drei der vier Dissenter wollten die Lockerungstendenz aus dem Statement gestrichen sehen, ein hawkisches Signal an Märkte und den Vorsitzenden in spe Kevin Warsh. Jerome Powell, der hier seinen letzten Vorsitz absolviert, geht mit Knall. In acht Jahren hatte er den FOMC stets auf Konsenslinie gebracht, ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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