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Öl bricht über $108 und Wedgemount dreht die Produktion genau jetzt wieder an
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MÄRKTE EUROPA/Börsen drehen ins Plus - Ölpreise wieder klar unter Tageshochs

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen drehen ins Plus - Ölpreise wieder klar unter Tageshochs

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag im Handelsverlauf ins Plus gedreht und tendieren zur Mittagszeit freundlich. Dazu tragen von den Tageshochs wieder stark zurückgekommene Ölpreise bei. Brent-Öl hatte am frühen Morgen in der Spitze über 126 Dollar gekostet, 6 Dollar mehr als im bisherigen Hoch seit Beginn des Nahostkonflikts. Aktuell kostet es knapp 115 Dollar und damit über 2 Prozent weniger als am Vortag. Für den Preissprung hatten Berichte gesorgt, die USA bereiteten neue Angriffe auf den Iran vor, um den Verhandlungsdruck zu erhöhen.

Der DAX handelt 0,6 Prozent höher bei 24.108 Punkten, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,2 Prozent nach oben. Der Euro zieht etwas an auf 1,1712 Dollar, zugleich sinken im Euroraum die Renditen am Anleihemarkt mit den wieder gesunkenen Ölpreisen. Von der US-Notenbank kommt kein Impuls, sie ließ die Zinsen wie erwartet unverändert und wartet weiter zu, wie sich die Ölpreise und damit die Inflation entwickelt und geht zunächst weiter davon aus, dass der nächste Zinsschritt eher eine Senkung sein dürfte.

Am Berichtstag hat auch die Bank of England ihren Zinsen unverändert gelassen, nun steht noch die Entscheidung der EZB aus. Auch hier werden stabile Zinsen erwartet, wobei Marktexperten aktuell mehrheitlich davon ausgehen, dass im Jahresverlauf die Zinsen noch zweimal angehoben werden angesichts der Erwartung steigender Inflationsraten. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen erreichte am Vortag mit 3,13 Prozent den höchsten Stand seit 2011. Aktuell beträgt sie 3,07 Prozent. Die Inflation im Euroraum ist derweil im April wie erwartet auf 3,0 von 2,6 Prozent im März gestiegen.

Unternehmensseitig wütet die Berichtssaison, die eher positive Akzente setzt. BASF hat zum Jahresauftakt wie erwartet weniger verdient als vor einem Jahr, die Markterwartungen allerdings übertroffen. Der Chemieriese profitierte ab März von Mehrbestellungen, mit denen Kunden auf den Iran-Krieg regierten, um befürchteten Lieferengpässen nach der Blockade der Seestraße von Hormus zuvorzukommen. Auch in China stieg der Absatz. Die zuletzt bereits gut gelaufene Aktie liegt knapp im Plus,

Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal belastet von schwachen Geschäften in China und Zollkosten sowohl weniger umgesetzt als auch verdient. Der Gewinn sackte noch deutlicher ab als ohnehin von Analysten befürchtet. Die Jahresprognose wurde aber bestätigt. Die Aktie handelt 1,4 Prozent höher.

Das operative Ergebnis der Porsche AG ist laut Analysten klar über dem Konsens ausgefallen. Die Experten von RBC glauben, dass die Margen unter anderem von Kostendisziplin profitierten. Wichtig sei die bestätigte Prognose, auch wenn hier mögliche Negativeffekte durch den Krieg im Nahen Osten nicht berücksichtigt worden seien. Das Papier verteuert sich um 2,8 Prozent.

Beim Gabelstaplerhersteller und Lagerautomatisierer Kion überraschte vor allem der Auftragseingang positiv. Kion ziehen um 1,4 Prozent an. Puma machen einen Sprung um 6,2 Prozent. Der Sportartikelhersteller überraschte mit einem Gewinnplus und einer Margenverbesserung. Den Ausblick hat Puma bestätigt und außerdem mitgeteilt, einen neuen Finanzchef zu bekommen.

Fielmann fallen um 1,7 Prozent. Hier sind die Erstquartalszahlen schwach ausgefallen, auch der Ausblick kommt nicht gut an.

Im europäischen Bankensektor, dessen Subindex mit einem Minus von 0,5 Prozent am Ende rangiert, geben nach durchwachsen ausgefallenen Zahlen einige Titel nach. Analysten sprechen mit Blick auf BNP Paribas, Credit Agricole und Societe Generale von teils auch unter den Erwartungen liegenden Zahlen. BNP Paribas sind mit einem Minus von fast 4 Prozent das Schlusslicht im Euro-Stoxx-50-Index. Credit Agricole fallen mit gut 5 Prozent noch stärker, Societe Generale kommen um 4,8 Prozent zurück. Positiv fallen dagegen die Kursreaktionen nach den Geschäftszahlen bei ING und bei BBVA aus. ING verteuern sich um 1,6 und BBVA um 1,4 Prozent.

=== 
 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.827,05  +0,2   10,57    5.816,48       0,6 
Stoxx-50    5.029,31  +0,7   36,99    4.992,32       2,3 
DAX      24.108,26  +0,6   153,70    23.954,56       -1,6 
MDAX      30.359,93  +1,2   349,15    27.039,42       -0,8 
TecDAX     3.655,80  +0,9   30,85    3.091,28       0,9 
SDAX      17.780,84  +0,8   139,27    13.062,07       3,5 
CAC       8.050,23  -0,3   -21,90    8.072,13       -1,2 
SMI      13.119,97  +0,7   88,07    13.031,90       -1,1 
ATX       5.816,92  -0,3   -17,02    5.833,94       9,2 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    Mi, 17:29 
EUR/USD      1,1715  +0,3   0,0038     1,1677      1,1691 
EUR/JPY      183,57  -1,9  -3,6400     187,21     187,2500 
EUR/CHF      0,9195  -0,5  -0,0045     0,9240      0,9237 
EUR/GBP      0,8657  -0,1  -0,0008     0,8665      0,8669 
USD/JPY      156,67  -2,3  -3,7200     160,39     160,2200 
GBP/USD      1,3528  +0,4   0,0055     1,3473      1,3485 
USD/CNY      6,826  -0,2  -0,0115     6,8375      6,8380 
USD/CNH      6,8281  -0,3  -0,0183     6,8464      6,8424 
AUS/USD      0,7159  +0,6   0,0043     0,7116      0,7130 
Bitcoin/USD  76.082,42  +0,6   423,11    75.659,31    76.240,38 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     105,04  -1,7   -1,84     106,88 
Brent/ICE     115,07  -2,5   -2,96     118,03 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.635,79  +2,1   94,04    4.541,75 
Silber       73,74  +3,2    2,26      71,48 
Platin     1.956,40  +4,1   77,09    1.879,31 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 30, 2026 07:56 ET (11:56 GMT)

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