Vaduz (ots) -
Vom 26. bis 30. April 2026 reiste Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni nach Senegal, ein Schwerpunktland der Internationalen Humanitären Zusammenarbeit und Entwicklung (IHZE) Liechtensteins. Sie besuchte eine Reihe von Projekten des Liechtensteinischen Entwicklungsdienstes (LED) zu nachhaltigen Ernährungssystemen und führte politische Gespräche, um Wirkung und Umsetzung der Programme zu Ernährungssicherheit, Klimaanpassung und der Stärkung ländlicher Räume zu vertiefen.
Der LED ist seit über 27 Jahren in Senegal tätig. Liechtenstein hat dafür bislang mehr als 20 Millionen Schweizer Franken in Projekte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt. Seit 2023 sind die Aktivitäten im Länderprogramm Senegal gebündelt. Im Fokus steht die Transformation hin zu nachhaltigen Ernährungssystemen auf Basis agroökologischer Ansätze - als Antwort auf Klimawandel und Biodiversitätsverlust. Die Programme verbinden Ressourcenschutz, Biodiversität und lokale Wertschöpfung und schaffen Perspektiven, insbesondere für die junge Bevölkerung.
Das Länderprogramm ist auf die nationale Transformationsagenda "Senegal 2050" abgestimmt und adressiert unter anderem Ernährungssicherheit, Klimaanpassung, Jugendbeschäftigung sowie die Stärkung ländlicher Gebiete.
Bei den Projektbesuchen in Dakar, Rufisque, Sandiara, Fimela, Kaolack und Latmingué standen praxisnahe Ausbildung, Wissenstransfer und angewandte Forschung im Vordergrund. Unterstützt werden Ausbildungsangebote für junge Erwachsene in agrarökologischen Produktionsmethoden und unternehmerischen Fähigkeiten. Gleichzeitig wird traditionelles Wissen systematisch dokumentiert, in Ausbildungsinstitutionen verankert und in den politischen Dialog eingebracht - mit dem Ziel, die Resilienz der Ernährungssysteme langfristig zu stärken.
Weitere Vorhaben stärken Kleinbauernfamilien und lokale Märkte: Sie fördern die Diversifizierung der Produktion, verbessern Einkommen und Ernährung und erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen und wirtschaftlichen Risiken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen. Zudem unterstützt der LED zusammen mit seinen Partnerorganisationen den Ausbau des biologischen Landbaus - unter anderem durch ein partizipatives Garantiesystem und das Label "Bio Senegal", um Marktzugang und Rahmenbedingungen für Bio-Produkte zu verbessern.
Ergänzend setzt der LED auf territoriale Ansätze, die Akteure entlang der Wertschöpfungskette besser vernetzen - von Produzentinnen und Produzenten über Verarbeitung bis zum Handel. Im Fokus stehen inklusive lokale Governance-Strukturen sowie eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, damit agrarökologische Lösungen breit verankert und skaliert werden können.
Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni betonte die Bedeutung der Arbeit vor Ort: "Die Projektbesuche zeigen, wie sich Ernährungssicherheit, Klimaanpassung und wirtschaftliche Perspektiven konkret verbinden lassen. Investitionen in Ausbildung, agrarökologische Innovation und lokale Wertschöpfung stärken ganze Regionen und eröffnen besonders jungen Menschen und Frauen neue Chancen."
In Dakar führte Regierungschefin-Stellvertreterin Monauni politische Gespräche mit Vertretern der senegalesischen Regierung, darunter Aussenminister Cheikh Niang, Wirtschaftsminister Abdourahmane Sarr, Landwirtschaftsminister Mabouda Diagne sowie einer Delegation des Umweltministeriums.
Im Mittelpunkt standen die bilateralen Beziehungen in der Entwicklungszusammenarbeit sowie die aktuellen regionalen und globalen Entwicklungen. Dabei äusserten beide Seiten ihr Interesse, die Zusammenarbeit im Rahmen eines bilateralen Kooperationsabkommens weiter zu vertiefen.
Zudem lud die Botschafterin der Schweiz in Senegal, Tamara Mona, zu einem Empfang in Dakar ein. Der Anlass mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen bot Gelegenheit zum Austausch und zur Knüpfung von Kontakten.
Weitere Bilder unter regierung.li/medienportal
Pressekontakt:
Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur
Panagiotis Potolidis-Beck
Leiter Abteilung Wirtschaft und Entwicklung
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
+423 236 60 51
Panagiotis.Potolidis-Beck@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100939823
Vom 26. bis 30. April 2026 reiste Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni nach Senegal, ein Schwerpunktland der Internationalen Humanitären Zusammenarbeit und Entwicklung (IHZE) Liechtensteins. Sie besuchte eine Reihe von Projekten des Liechtensteinischen Entwicklungsdienstes (LED) zu nachhaltigen Ernährungssystemen und führte politische Gespräche, um Wirkung und Umsetzung der Programme zu Ernährungssicherheit, Klimaanpassung und der Stärkung ländlicher Räume zu vertiefen.
Der LED ist seit über 27 Jahren in Senegal tätig. Liechtenstein hat dafür bislang mehr als 20 Millionen Schweizer Franken in Projekte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt. Seit 2023 sind die Aktivitäten im Länderprogramm Senegal gebündelt. Im Fokus steht die Transformation hin zu nachhaltigen Ernährungssystemen auf Basis agroökologischer Ansätze - als Antwort auf Klimawandel und Biodiversitätsverlust. Die Programme verbinden Ressourcenschutz, Biodiversität und lokale Wertschöpfung und schaffen Perspektiven, insbesondere für die junge Bevölkerung.
Das Länderprogramm ist auf die nationale Transformationsagenda "Senegal 2050" abgestimmt und adressiert unter anderem Ernährungssicherheit, Klimaanpassung, Jugendbeschäftigung sowie die Stärkung ländlicher Gebiete.
Bei den Projektbesuchen in Dakar, Rufisque, Sandiara, Fimela, Kaolack und Latmingué standen praxisnahe Ausbildung, Wissenstransfer und angewandte Forschung im Vordergrund. Unterstützt werden Ausbildungsangebote für junge Erwachsene in agrarökologischen Produktionsmethoden und unternehmerischen Fähigkeiten. Gleichzeitig wird traditionelles Wissen systematisch dokumentiert, in Ausbildungsinstitutionen verankert und in den politischen Dialog eingebracht - mit dem Ziel, die Resilienz der Ernährungssysteme langfristig zu stärken.
Weitere Vorhaben stärken Kleinbauernfamilien und lokale Märkte: Sie fördern die Diversifizierung der Produktion, verbessern Einkommen und Ernährung und erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen und wirtschaftlichen Risiken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen. Zudem unterstützt der LED zusammen mit seinen Partnerorganisationen den Ausbau des biologischen Landbaus - unter anderem durch ein partizipatives Garantiesystem und das Label "Bio Senegal", um Marktzugang und Rahmenbedingungen für Bio-Produkte zu verbessern.
Ergänzend setzt der LED auf territoriale Ansätze, die Akteure entlang der Wertschöpfungskette besser vernetzen - von Produzentinnen und Produzenten über Verarbeitung bis zum Handel. Im Fokus stehen inklusive lokale Governance-Strukturen sowie eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, damit agrarökologische Lösungen breit verankert und skaliert werden können.
Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni betonte die Bedeutung der Arbeit vor Ort: "Die Projektbesuche zeigen, wie sich Ernährungssicherheit, Klimaanpassung und wirtschaftliche Perspektiven konkret verbinden lassen. Investitionen in Ausbildung, agrarökologische Innovation und lokale Wertschöpfung stärken ganze Regionen und eröffnen besonders jungen Menschen und Frauen neue Chancen."
In Dakar führte Regierungschefin-Stellvertreterin Monauni politische Gespräche mit Vertretern der senegalesischen Regierung, darunter Aussenminister Cheikh Niang, Wirtschaftsminister Abdourahmane Sarr, Landwirtschaftsminister Mabouda Diagne sowie einer Delegation des Umweltministeriums.
Im Mittelpunkt standen die bilateralen Beziehungen in der Entwicklungszusammenarbeit sowie die aktuellen regionalen und globalen Entwicklungen. Dabei äusserten beide Seiten ihr Interesse, die Zusammenarbeit im Rahmen eines bilateralen Kooperationsabkommens weiter zu vertiefen.
Zudem lud die Botschafterin der Schweiz in Senegal, Tamara Mona, zu einem Empfang in Dakar ein. Der Anlass mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen bot Gelegenheit zum Austausch und zur Knüpfung von Kontakten.
Weitere Bilder unter regierung.li/medienportal
Pressekontakt:
Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur
Panagiotis Potolidis-Beck
Leiter Abteilung Wirtschaft und Entwicklung
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
+423 236 60 51
Panagiotis.Potolidis-Beck@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100939823
© 2026 news aktuell-CH
