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MÄRKTE USA/Sehr fest - Zwischen Tech-Zahlen und Ölpreis-Entwicklung

DJ MÄRKTE USA/Sehr fest - Zwischen Tech-Zahlen und Ölpreis-Entwicklung

DOW JONES--Mit Aufschlägen hat die Wall Street am Donnerstag den Handel beendet. Im Fokus standen vor allem die Quartalsergebnisse wichtiger Technologie-Unternehmen, die für stärkere Bewegungen sorgten. Rückenwind kam außerdem von den Ölpreisen. Sie waren im asiatischen Handel auf das höchste Niveau seit Beginn des Nahostkonflikts gestiegen vor dem Hintergrund eines Berichts, wonach die USA möglicherweise neue militärische Optionen gegen den Iran erwägen. Brent-Öl kletterte über 126 Dollar je Fass. Allerdings hat sich die Lage im Verlauf deutlich entspannt und das Nordseeöl wurde mit 114,09 Dollar gehandelt, 3,3 Prozent unter dem Vortagesniveau.

Der Dow-Jones-Index kletterte um 1,6 Prozent auf 49.652 Punkte. Hier trieb das deutliche Plus der Caterpillar-Aktie an. Der S&P-500 gewann 1,0 Prozent und der Nasdaq-Composite schloss erholt von anfänglichen Verlusten 0,9 Prozent höher. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 2.213 (Mittwoch: 806) Kursgewinner und 560 (1.962) -verlierer. Unverändert schlossen 37 (82) Titel.

Das US-BIP ist im ersten Quartal mit einer Jahresrate von 2,0 Prozent zum Vorquartal gestiegen, nah an der Schätzung von 2,2 Prozent. Zugleich lag das von der US-Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben, wie erwartet 3,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Es lag damit weiter über dem angestrebten Wert von 2,0 Prozent. Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im April eingetrübt. Auch der US-Index der Frühindikatoren ist stärker gefallen als erwartet.

Der Anleihemarkt reagierte auf dem jüngst gestiegenen Niveau entspannt auf die Daten, die Renditen sanken leicht. Im Zehnjahresbereich ging es um 3,0 Basispunkte auf 4,39 Prozent nach unten.

Im Blick standen vor allem Unternehmenszahlen aus dem Technologie-Sektor. Diesen kam eine erhöhte Aufmerksamkeit zu, weil zuletzt wieder die Bedenken zugenommen hatten, ob sich die massiven Investitionen vieler Unternehmen in Künstliche Intelligenz (KI) am Ende auch rentieren.

Die Quartalszahlen an sich sind überwiegend überzeugend ausgefallen, erzeugten aber dennoch unterschiedliche Resonanz. Die Google-Mutter Alphabet meldete einen Umsatzanstieg von 22 Prozent im ersten Quartal und einen Sprung des Nettogewinns um 81 Prozent, wobei das Wettrennen um KI das Wachstum des Cloud-Geschäfts antrieb. Die Aktie gewann 10 Prozent.

Meta Platforms berichtete den größten vierteljährlichen Umsatzsprung seit fast fünf Jahren. Überschattet wird dies aber davon, dass der Technologieriese noch mehr Geld in den Ausbau von KI-Rechenzentren investieren will. Meta sackten daher um 8,6 Prozent ab.

Microsoft verloren 4,0 Prozent. Der Softwaregigant informierte über starkes Cloud-Wachstum und einen Anstieg der zahlenden KI-Abonnenten, und erwartet für das Juni-Quartal ein Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent. Ähnlich wie bei Meta belasteten aber auch hier Investitionspläne: Microsoft will die Ausgaben im Vergleich zu 2025 um 61 Prozent steigern.

Bei Amazon sind Umsatz und Gewinn im ersten Quartal gestiegen, angetrieben durch wachsende KI-Dienstleistungen und Cloud-Verkäufe. Die Aktie gewann 0,7 Prozent.

Sehr gut kamen Zahlen und eine Neuigkeit des Chipherstellers Qualcomm (+15,1%) an. Qualcomm will in den lukrativen Markt für Rechenzentren einsteigen und mit einem führenden Hyperscaler an maßgeschneiderten Chips arbeiten. Der Konzern meldete außerdem einen höheren Umsatz im jüngsten Quartal.

Die Caterpillar-Aktie stieg um 9,9 Prozent. Das als Konjunktur-Indikator geltende Unternehmen hat mitgeteilt, dass die Nachfrage nach Baumaschinen, Motoren und Generatoren trotz steigender geopolitischer Spannungen und höherer Energie-Preise stark bleibe.

Merck & Co hat im ersten Quartal höhere Umsätze als erwartet erzielt und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Treiber war die starke Nachfrage nach dem Krebsmedikament Keytruda. Merck büßten dennoch 1,6 Prozent ein, möglicherweise auch, weil Akteure in das Wettbewerberpapier Eli Lilly wechselten. Der Konkurrent konnte den Gewinn weit über den Erwartungen steigern und erhöhte dazu passend die Prognose für das Gesamtjahr. Der Kurs legte um 9,7 Prozent zu.

Ebay verloren 0,3 Prozent, nachdem die Online-Auktionsplattform eine enttäuschende Prognose für das zweite Quartal abgegeben hat. Ein ebenso berichteter Gewinnanstieg trat in den Hintergrund. Ford (-1,3%) hat die Gewinnerwartungen deutlich übertroffen und seine Prognose angehoben. Allerdings konnte Ford Bedenken hinsichtlich steigender Kosten nicht ausräumen.

Im Blick hatten die Akteure auch die Apple-Aktie; die iPhone-Ikone präsentierte nach Handelsende ihre Quartalszahlen. Die Aktie gewann 0,4 Prozent.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.652,14  +1,6  +790,33    48.861,81 
S&P-500    7.209,01  +1,0  +73,06    7.135,95 
NASDAQ Comp 24.892,31  +0,9  +219,07    24.673,24 
NASDAQ 100  27.452,12  +1,0  +265,14    27.186,99 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,88 -0,05    3,95      3,87 
5 Jahre       4,02 -0,04    4,08      4,01 
10 Jahre      4,39 -0,03    4,44      4,38 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:29 
EUR/USD      1,1735  +0,5   0,0058     1,1677   1,1691 
EUR/JPY      183,73  -1,9  -3,4800     187,21  187,2500 
EUR/CHF      0,9167  -0,8  -0,0073     0,9240   0,9237 
EUR/GBP      0,8624  -0,5  -0,0041     0,8665   0,8669 
USD/JPY      156,55  -2,4  -3,8400     160,39  160,2200 
GBP/USD      1,3604  +1,0   0,0131     1,3473   1,3485 
USD/CNY      6,8273  -0,2  -0,0102     6,8375   6,8380 
USD/CNH      6,8309  -0,2  -0,0155     6,8464   6,8424 
AUS/USD      0,7199  +1,2   0,0083     0,7116   0,7130 
Bitcoin/USD  76.375,15  +1,0   715,84    75.659,31 76.240,38 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     105,20  -1,6   -1,68     106,88 
Brent/ICE     114,09  -3,3   -3,94     118,03 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.619,27  +1,7   77,52    4.541,75 
Silber       73,72  +3,1    2,24      71,48 
Platin     1.983,40  +5,5   104,09    1.879,31 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 30, 2026 16:15 ET (20:15 GMT)

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