Starke Quartalszahlen, eine Kostenquote auf Tiefstand, wachsende Mittelzuflüsse ins Passivgeschäft: Die DWS hat einen veritablen Turnaround hingelegt. Doch die nächste Herausforderung für CEO Stefan Hoops ist schon sichtbar. Es war kein gewöhnliches Quartalsergebnis. Die Erträge der DWS lagen mit 821 Mio. Euro rund 7% über dem Analystenkonsens, das Ergebnis vor Steuern übertraf die Erwartungen sogar um 24%, und die Aufwands-Ertragsquote (CIR) fiel auf 54,1% statt wie von Analysten erwartet auf 60,3%. Die Fondstochter der Deutschen Bank hat in den vergangenen drei Jahren einen Umbau durchlaufen, der die Lücke zu europäischen Playern wie Amundi schließt. Nachdem Asoka Wöhrmann inmitten einer Greenwashing-Affäre zurückgetreten war, erbte Stefan Hoops im Mai 2022 einen Konzern mit strukturellen Kostenproblemen und beschädigtem Ruf. Hoops kam direkt von der Deutschen Bank, wo er das Corporate-Banking geleitet hatte, und brachte eine klare Agenda mit: IT-Trennung von der Mutter, Kostendisziplin, strategischer Fokus auf Passiv und Alternatives. Wir haben es an dieser Stelle bereits betont: Die Entwicklung der letzten vier Jahre zeigt, dass Hoops' Medizin wirkt. Die CIR erreichte im vierten Quartal 2022 mit 76,6% ihren Höhepunkt. Seitdem ist die Verbesserung stetig sichtbar. Im ersten Quartal 2026 liegt ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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