Dublin (www.anleihencheck.de) - Jerome Powells letzte Sitzung als Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) war geprägt von einem energischen Widerstand gegen die Vorstellung einer lockereren Geldpolitik, so Violeta Todorova, Senior Analyst bei Leverage Shares und Income Shares.Während die Fed die Zinsen wie allgemein erwartet unverändert in der Bandbreite von 3,50 bis 3,75 Prozent gelassen habe, sei die Entscheidung eine der am stärksten umstrittenen Abstimmungen seit Jahrzehnten gewesen. Gouverneur Stephen Miran habe für eine Senkung gestimmt, während drei regionale Fed-Präsidenten zwar für stabile Zinsen votiert hätten, sich jedoch gegen die Aufnahme einer Lockerungstendenz in das Statement des Offenmarktausschusses (FOMC) ausgesprochen hätten. Ihre Botschaft sei deutlich: Dies sei nicht der Zeitpunkt für die Märkte, baldige Zinssenkungen zu erwarten, da die Inflation angesichts der durch den Krieg im Iran ausgelösten Ölpreisrallye weiter steigen könnte. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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