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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Anstieg der Ölpreise und Zollthematik bremsen

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Anstieg der Ölpreise und Zollthematik bremsen

DOW JONES--Mit Abgaben präsentieren sich Europas Börsen am Montagmittag. Der DAX fällt zwar nur minimal auf 24.284 Punkte, der Euro-Stox-50 kommt aber mit 1 Prozent deutlich stärker zurück. Schlusslichter bei den Stoxx-Branchen sind Finanzwerte (-1,7%), Pharma- und Versorgerwerte (je -1,6%). Dass der DAX besser abschneidet als die europäischen Pendants hängt auch an Dividendenausschüttungen. Sie werden in den Berechnungen der Indizes unterschiedlich behandelt. Insgesamt verläuft das Geschäft ruhig, auch wegen eines Feiertags in London.

Hauptthema ist die Geopolitik. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, gestrandete Schiff durch die Straße von Hormus zu geleiten. Dem folgten um die Mittagszeit Meldungen iranischer Medien, laut denen der Iran Raketen auf US-Schiffe gefeuert haben soll. An den Börsen sorgte das umgehend für einen Rücksetzer, der aber schnell wieder aufgeholt wurde. Nicht ganz so bei den Ölpreisen. Sie schnellten stark nach oben, bei Brent-Öl wurden knapp über 114 Dollar aufgerufen. Zwar kamen auch die Preise zurück, im Vergleich zu Freitag kostet Brent mit 111,67 Dollar aber gut 3 Prozent mehr as am Freitag.

Die steigenden Ölpreise sorgen am Anleihemarkt für anziehen de Renditen, was die Kauflaune für Aktien zusätzlich bremst. Die deutsche Zehnjahresrendite steigt um 3 Basispunkte auf 3,07 Prozent.

Keinen Impuls setzen revidierte Einkaufsmanagerindizes von S&P Global. Die Geschäftsaktivität im verarbeitenden Gewerbe der Eurozone ist im April gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex für den Sektor stieg auf 52,2 (Vormonat: 51,6) Punkte. Damit wurde der Wert aus der ersten Lesung bestätigt. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer Wachstum. Chris Williamson, Chief Business Economist bei S&P Global, sieht dennoch eher einen Grund zur Besorgnis: "Produktion und Auftragseingänge werden durch den Aufbau von Sicherheitslagern gestützt, was auf weit verbreitete Sorgen über Lieferengpässe und steigende Preise infolge des Krieges im Nahen Osten zurückzuführen ist", erklärt er.

Am Aktienmarkt stehen Autotitel unter Druck nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, nun 25 statt 15 Prozent auf Importe von Autos aus der EU erheben zu wollen. Er verweist auf ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes Handelsabkommen das innerhalb der EU weiter noch nicht gesetzlich verankert ist. Der Markt reagiert darauf dennoch nicht übermäßig, weil erfahrungsgemäß damit das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte. Im DAX fallen VW, Mercedes-Benz und BMW fallen um bis zu 2,6 Prozent.

Wegen des Dividendenabschlags geht es unterdessen für BASF, Continental und RWE im DAX jeweils deutlicher nach unten. Stützend auf den DAX wirken deutlichere Gewinne bei den Schwergewichten Rheinmetall (+2,6%) und SAP (+1,6%). Bei Rheinmetall treibt eine Hochstufung durch Santander, bei SAP sprechen Marktteilnehmer von einer Bodenbildung.

Thyssenkrupp zeigen sich wenig verändert. Der Industriekonzern und Jindal Steel International haben ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an Thyssenkrupp Steel Europe vorerst auf Eis gelegt und Thyssen will seine Stahlsparte erst einmal behalten. Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung der Stahlsparte hätten sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert, erklärte Thyssenkrupp. Man sehe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments.

Unicredit hat für die geplante Aufstockung ihrer Commerzbank-Anteile die Zustimmung ihrer Aktionäre erhalten. Die Italiener hatten Mitte März angekündigt, ein Übernahmeangebot für die Commerzbank in Form von Aktien zu unterbreiten, um ihren Anteil zunächst auf über 30 Prozent aufzustocken. Unicredit-Chef Andrea Orcel strebt aber letzten Endes eine Übernahme der Commerzbank an. Die wiederum pocht auf ihre Eigenständigkeit. Unicredit geben 1,1 Prozent nach, Commerzbank fallen um 1,9 Prozent zurück.

Im SDAX geht es für Stabilus nach der Vorlage endgültiger Zahlen um über 3 Prozent südwärts. Die Analysten von MWB kritisieren, dass die Margenstabilität in erster Linie Kostensenkungen und weniger operativer Stärke bei dem Autozulieferer zu verdanken war.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.822,51  -1,0   -59,00    5.881,51    0,5 
Stoxx-50    5.035,82  -0,7   -35,62    5.071,44    2,4 
DAX      24.284,39  -0,0   -7,99    24.292,38    -0,9 
MDAX      30.729,16  +0,5   139,21    27.039,42    0,4 
TecDAX     3.738,53  +1,1   41,37    3.091,28    3,2 
SDAX      18.220,99  +1,7   309,93    13.062,07    6,1 
FTSE      10.363,93  -0,1   -14,89    10.378,82    4,4 
CAC       8.036,87  -1,0   -77,97    8.114,84    -1,4 
SMI      13.069,92  -0,5   -66,35    13.136,27    -1,5 
ATX       5.798,60  +0,1    3,90    5.794,70    8,9 

DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:29 
EUR/USD      1,1699  -0,2  -0,0021     1,1720   1,1691 
EUR/JPY      183,85  -0,1  -0,2200     184,07  187,2500 
EUR/CHF      0,917  +0,1   0,0009     0,9161   0,9237 
EUR/GBP      0,8637  +0,1   0,0008     0,8629   0,8669 
USD/JPY      157,13  +0,1   0,1000     157,03  160,2200 
GBP/USD      1,3539  -0,2  -0,0033     1,3572   1,3485 
USD/CNY       6,83  +0,0   0,0027     6,8273   6,8380 
USD/CNH      6,8275  -0,0  -0,0026     6,8292   6,8424 
AUS/USD      0,7178  -0,4  -0,0025     0,7203   0,7130 
Bitcoin/USD  78.965,98  +0,1   63,57    78.902,41 76.240,38 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     105,47  +3,5    3,53     101,94 
Brent/ICE     111,84  +3,4    3,67     108,17 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.565,43  -1,0   -48,19    4.613,62 
Silber       73,45  -2,5   -1,88      75,34 
Platin     1.944,53  -2,2   -44,39    1.988,92 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 04, 2026 07:44 ET (11:44 GMT)

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