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MÄRKTE USA/Etwas leichter - Unklare Nahost-Nachrichtenlage belastet

DJ MÄRKTE USA/Etwas leichter - Unklare Nahost-Nachrichtenlage belastet

DOW JONES--Mehrheitlich mit leichten Abgaben ist die Wall Street in die neue Handelswoche gestartet. Der Dow-Jones-Index verliert kurz nach der Eröffnung 0,4 Prozent auf 49.299 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,1 Prozent nach unten. Dagegen zeigt sich der Nasdaq-Composite kaum verändert. Während die jüngsten Nachrichten aus dem Technologiesektor leicht stützend wirken, nachdem in der Vorwoche aus dem Sektor starke Quartalsergebnisse berichtet wurden, vielfach begleitet von den Ankündigungen weiter hoher Investitionen in KI und Datenzentren, ist die Nachrichtenlage zum Nahost-Konflikt diffus und verunsichernd.

Zum einen wollen die USA nun Schiffe, die in der Straße von Hormus festliegen, herausleiten, wobei allerdings Details fehlen, wie dies geschehen soll. Offenbar soll die US-Marine dabei nicht mitwirken. Der Iran hatte daraufhin angekündigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht möglich sei, und dass jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkräfte nach sich ziehen würde. Später hieß es dann laut iranischen Medien, ein Schiff der US-Marine sei mit zwei Raketen getroffen worden, nachdem es Warnungen ignoriert habe. Das Schiff sei darauf gezwungen gewesen, umzukehren.

Die Reaktion bei den Ölpreisen folgte prompt. Sie schossen sofort nach oben, in der Spitze kostete Brent-Öl über 114 Dollar. Aktuell notiert das Fass bei 110,03 Dollar, immer noch 1,7 Prozent über dem Niveau vom Freitag.

Der Iran hat den USA einen neuen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts vorgelegt und dabei Kompromissbereitschaft signalisiert, um die Gespräche wiederzubeleben und eine Pattsituation zu beenden, die sich für die iranische Wirtschaft als kostspielig erweist. In den wesentlichen Fragen - der Wiedereröffnung der Straße von Hormus und dem iranischen Atomprogramm - liegen die Positionen beider Seiten jedoch weiterhin weit auseinander, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgt das wieder auflebende Zollthema. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Zölle auf Autoimporte aus der EU zu erhöhen, obwohl der Oberste US-Gerichtshof diese als nicht rechtmäßig bezeichnet hat. Hintergrund ist, dass innerhalb der EU, das seinerzeit mit den USA getroffenen Zollabkommen, immer noch nicht ratifiziert ist.

Im Blick dürften die Marktteilnehmer in diesem Zusammenhang auch die vierteljährliche Finanzbedarfsschätzung des US-Finanzministeriums haben. Weil der Oberste Gerichtshof Trumps Nutzung von Notstandsbefugnissen zur Verhängung umfassender Zölle aufgehoben hat, könnten hohe Rückzahlungsforderungen von Importeuren folgen, und den Finanzierungsbedarf des Staates erhöhen mit der potenziellen Folge steigender Zinsen.

Mit den US-Anleiherenditen geht es aktuell nach oben, die Zehnjahresrendite steigt um 4 Basispunkte auf 4,41 Prozent.

Unternehmensseitig sorgt Gamestop für das Thema des Tages. Der Videospielehändler hat ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot für Ebay angekündigt, nach dem Motto David kauf Goliath. Etwa die Hälfte des Angebots soll in bar erfolgen mit 125 Dollar je Ebay-Aktie, der Rest in Gamestop-Aktien. Gamestop gab zudem bekannt, bereits rund 5 Prozent an Ebay erworben zu haben und auch eine Kreditzusage über 20 Milliarden Dollar von TD Securities. Für die Ebay-Aktie geht es um 6,5 Prozent nach oben auf 110,79 Dollar. Gamestop verlieren dagegen 4,2 Prozent.

Berkshire Hathaway verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg des operativen Gewinns um 18 Prozent auf 11,35 Milliarden Dollar. Es ist das erste Quartalsergebnis unter dem neuen CEO Greg Abel, der das Ruder zu Jahresbeginn von Warren Buffett übernommen hat. Der Kurs fällt um 0,4 Prozent.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.299,07  -0,4  -200,20    49.499,27 
S&P-500     7.220,36  -0,1   -9,76    7.230,12 
NASDAQ Comp  25.117,80  +0,0   +3,35    25.114,44 
NASDAQ 100   27.737,93  +0,1   +27,58    27.710,36 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,93 +0,04    3,93      3,91 
5 Jahre       4,06 +0,04    4,06      4,04 
10 Jahre      4,41 +0,04    4,42      4,39 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 13:50 
EUR/USD      1,1707  -0,1  -0,0013     1,1720   1,1695 
EUR/JPY      183,92  -0,1  -0,1500     184,07  183,8300 
EUR/CHF      0,9163  +0,0   0,0002     0,9161   0,9174 
EUR/GBP      0,8637  +0,1   0,0008     0,8629   0,8636 
USD/JPY      157,06  +0,0   0,0300     157,03  157,1400 
GBP/USD      1,3549  -0,2  -0,0023     1,3572   1,3540 
USD/CNY       6,83  +0,0   0,0027     6,8273   6,8300 
USD/CNH      6,827  -0,1  -0,0031     6,8292   6,8278 
AUS/USD      0,7183  -0,3  -0,0020     0,7203   0,7176 
Bitcoin/USD  78.999,23  +0,1   96,82    78.902,41 78.806,24 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     102,90  +0,9    0,96     101,94 
Brent/ICE     110,03  +1,7    1,86     108,17 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.558,87  -1,2   -54,75    4.613,62 
Silber       73,27  -2,7   -2,07      75,34 
Platin     1.964,18  -1,2   -24,74    1.988,92 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/mpt

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May 04, 2026 09:42 ET (13:42 GMT)

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