Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
720 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: An den Börsen in Japan und China wird wegen Feiertagen nicht gehandelt. Auch in Südkorea ruht am Dienstag das Geschäft.

TAGESTHEMA

Rheinmetall ist im ersten Quartal langsamer gewachsen als im außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb ebenso wie der operative Gewinn hinter den Erwartungen zurück. Die Marge erfüllte jedoch die Prognosen des Marktes. Der DAX-Konzern bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Er rechnet mit einer deutlichen Beschleunigung des Wachstums im zweiten Quartal, dank Auslieferungen im Segment Waffe und Munition. Der Auftragsbestand kletterte um 31 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr stellt Rheinmetall weiterhin ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14,0 Milliarden bis 14,5 Milliarden Euro und eine operative Marge von 19 Prozent nach 18,5 Prozent im Vorjahr in Aussicht. Die vollständigen Zahlen für das erste Quartal wird Rheinmetall am Donnerstag vorlegen. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                  VORAB 
.               BEKANNTGABE  PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Umsatz             1.938 +7,7% 2.270 +26% 1.800 
Operatives Ergebnis       224 +17%  262 +37%  191 
Operative Ergebnismarge     11,6  --  11,6  --  10,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  k.A.  --  122 +45%   84 
Ergebnis je Aktie        k.A.  --  2,70 +52%  1,78 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN

HUGO BOSS (7:30 Uhr)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

.                PROG PROG PROG 
1. QUARTAL 2026         1Q26 ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz              887 -11%  11  999 
EBIT               30 -51%  11   61 
EBIT-Marge            3,4  --  11  6,1 
Ergebnis vor Steuern       21 -60%   9   52 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   14 -60%   8   35 
Ergebnis je Aktie        0,20 -61%  10  0,51 
 

SCHAEFFLER (8:00 Uhr)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz            5.813  -2%   3  5.924 
EBIT bereinigt         272  -1%   3   276 
EBIT-Marge bereinigt      4,7  --  --   4,7 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  46 -44%   2   83 
Ergebnis je Vorzugsaktie    0,05 -44%   2  0,09 
Free Cashflow vor M&A      k.A.  --  --  -155 
 

Weitere Termine:

07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev SA, Ergebnis 1Q

07:00 IT/Unicredit SpA, Ergebnis 1Q

07:00 DE/Springer Nature AG & Co KGaA, Ergebnis 1Q (14:00 Analystenkonferenz)

07:10 DE/Norma Group SE, Ergebnis 1Q

07:30 AT/Raiffeisen Bank International AG (RBI), Ergebnis 1Q

07:30 DE/Hugo Boss AG, Ergebnis 1Q (09:00 PK; 11:00 Analystenkonferenz)

08:00 DE/Schaeffler AG, Ergebnis 1Q (10:00 Earnings-Call)

08:00 DE/Secunet Security Networks AG, Ergebnis 1Q

09:00 DE/Audi AG, Ergebnis 1Q

09:00 DE/KSB SE & Co. KGaA, Ergebnis 1Q

10:00 DE/DHL Group (ehemals Deutsche Post), HV

10:00 DE/Nordex SE, HV

10:00 DE/SAP SE, HV

10:00 DE/Alzchem Group AG, HV

12:45 US/Pfizer Inc, Ergebnis 1Q

12:45 DE/Biontech SE, Ergebnis 1Q (14:00 Analysten- und Pressekonferenz)

13:15 US/Paypal Holdings Inc, Ergebnis 1Q

14:00 NL/Ferrari NV, Ergebnis 1Q

17:45 FR/Axa SA, Ergebnis 1Q

22:00 CH/Logitech International SA, Jahresergebnis

22:15 US/Advanced Micro Devices Inc, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

EssilorLuxottica     4,00 EUR 
Sanofi          4,12 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Handelsbilanz März 
     PROGNOSE: -60,90 Mrd USD 
     zuvor:   -57,35 Mrd USD 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) April 
     PROGNOSE:  51,3 
     1. Veröff.: 51,3 
     zuvor:   49,8 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe April 
     PROGNOSE: 54,0 Punkte 
     zuvor:   54,0 Punkte 
 
  16:00 Neubauverkäufe Februar und März 
     PROGNOSE: + 7,5% gg Vm (Februar) 
     zuvor:   -17,6% gg Vm (Januar) 
 
  16:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) März 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.035,00  -0,4 
E-Mini-Future S&P-500   7.240,75  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 27.840,25  +0,2 
Topix (Tokio)       FEIERTAG 
Hang-Seng (Hongk.)    25.764,65  -1,3 
Shanghai-Comp.       FEIERTAG 
 
Montag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        23.991,27  -1,2 
XDAX       23.910,35  -0,3 
Euro-Stoxx-50   5.763,61  -2,0 
Dow-Jones     48.941,90  -1,1 
S&P-500      7.200,75  -0,4 
Nasdaq Composite 25.067,80  -0,2 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem vorsichtigen Geschäft an Europas Börsen rechnen Händler am Dienstag. Nach dem Kursrutsch vom Vortag stabilisieren sich die Terminkontrakte, der DAX-Futures notiert über der 24.000er-Marke. Die Sorgen über die Entwicklung in Nahost dürften am Morgen aber zunächst von einer Zahlenflut der Berichtssaison verdrängt werden. "Ein erneutes Aufflammen im Persischen Golf hat das Vertrauen in die vier Wochen alte Waffenruhe zwischen den USA und Iran erschüttert", kommentieren die Analysten der Commerzbank. Der Markt dürfte weiter bei seiner Risikoaversion bleiben. Es sei wichtig, das Risiko einer längeren größeren Störung der globalen Energiemärkte zu beobachten, vor allem, da die Märkte in den vergangenen Wochen stark gestiegen seien, sagt James McCann, Senior Economist Investment Strategy bei Edward Jones. Allerdings sprangen die 30-jährigen US-Anleihen wieder über die 5-Prozent-Marke und deuten auf einen dynamischen Ausbruch nach oben hin. Auch in Europa droht dieses Szenario: Die EZB könnte auf ihrer Sitzung im nächsten Monat die Zinsen anheben, sollte die Inflation im Euroraum aufgrund des Iran-Kriegs weiter steigen, sagte Bundesbank-Chef Nagel am Montag.

Rückblick: Hauptthema war einmal mehr die Geopolitik. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, gestrandete Schiffe durch die Straße von Hormus zu geleiten, ohne Details zu nennen. Der Iran hatte daraufhin angekündigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht möglich sei, und jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkräfte nach sich ziehen würde. Später hieß es dann laut iranischen Medien, ein Schiff der US-Marine sei mit zwei Raketen getroffen worden, nachdem es Warnungen ignoriert habe. Das Schiff sei darauf gezwungen gewesen, umzukehren. Der Ölpreis reagierte mit einem Satz nach oben. Keinen Impuls setzten revidierte Einkaufsmanagerindizes von S&P Global. Unicredit hat für die geplante Aufstockung ihrer Commerzbank-Anteile die Zustimmung ihrer Aktionäre erhalten. Die Italiener hatten Mitte März angekündigt, ein Übernahmeangebot für die Commerzbank in Form von Aktien zu unterbreiten, um ihren Anteil zunächst auf über 30 Prozent aufzustocken. Unicredit-Chef Andrea Orcel strebt aber letzten Endes eine Übernahme der Commerzbank an. Die wiederum pocht auf ihre Eigenständigkeit. Unicredit gaben 2,4 Prozent nach, Commerzbank fielen um 3,4 Prozent zurück.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - Die Aktie der Deutschen Post brach um 7,3 Prozent ein. Amazon wird anderen Unternehmen künftig Zugang zu Lieferketten und eigenen Logistikstrukturen gewähren. Autotitel standen unter Druck nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, nun 25 statt 15 Prozent auf Importe von Autos aus der EU erheben zu wollen. Er verwies auf ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes Handelsabkommen, das innerhalb der EU weiter noch nicht gesetzlich verankert sei. Der Markt reagierte dennoch nicht übermäßig, weil erfahrungsgemäß damit das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte. Auch hat der Oberste Gerichtshof die Zollpolitik der US-Regierung für rechtswidrig erklärt. Im DAX fielen VW, Mercedes-Benz und BMW um bis zu 3,4 Prozent. Wegen des Dividendenabschlags ging es für BASF, Continental und RWE jeweils deutlicher nach unten. Stützend auf den DAX wirkten dagegen Gewinne bei den Schwergewichten Rheinmetall (+2,4%) und SAP (+1,8%). Bei Rheinmetall trieb eine Hochstufung durch Santander, bei SAP sprachen Marktteilnehmer von einer Bodenbildung. Thyssenkrupp gaben um 1,8 Prozent nach. Der Industriekonzern und Jindal Steel International haben ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an Thyssenkrupp Steel Europe vorerst auf Eis gelegt und Thyssen will seine Stahlsparte erst einmal behalten. Man sehe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem insgesamt sehr lebhaften nachbörslichen Handel berichtete am Montag ein Händler von Lang & Schwarz. Die Rheinmetall-Aktie reagierte leicht negativ auf Zahlen für das erste Quartal. Die Aktie wurde bei recht geringen Umsätzen 1,6 Prozent tiefer getaxt.

USA - AKTIEN

Schwächer - Vor allem die undurchsichtige Nachrichtenlage rund um den Nahost-Konflikt sorgte für Verunsicherung. Dazu kam das wieder auflebende Zollthema, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hat, die Zölle auf Auto-Importe aus der EU zu erhöhen, obwohl der Oberste US-Gerichtshof diese als nicht rechtmäßig bezeichnet hat. Vor allem die Lage im Nahen Osten stand im Blickpunkt. So wollen die USA nun Schiffe, die in der Straße von Hormus festliegen, herausleiten, wobei allerdings Details fehlen, wie dies geschehen soll. Offenbar soll die US-Marine dabei nicht mitwirken. Der Iran hatte daraufhin angekündigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht möglich sei, und dass jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkräfte nach sich ziehen würde. Im Verlauf gab es dann Berichte, wonach der Iran Raketen auf US-Kriegsschiffe und Handelsschiffe abgefeuert habe. Damit droht der Waffenstillstand zu scheitern, hieß es. Unternehmensseitig sorgte Gamestop für das Thema des Tages. Der Videospielehändler hat ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot für Ebay angekündigt. Für die Ebay-Aktie ging es um 5,1 Prozent nach oben auf 109,33 Dollar. Gamestop knickten dagegen um 10,2 Prozent ein. Amazon (+1,4%) will sein Logistiknetzwerk für mehr Geschäftskunden öffnen. In der Folge standen die Aktien von UPS und Fedex mit Abgaben von 10,5 bzw. 9,1 Prozent unter Druck.

USA - ANLEIHEN

Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen sprang über die Marke von 5 Prozent, da sich die Anleger Sorgen über die Verschuldung der US-Regierung machen. Diese Sorgen wurden durch die Befürchtung verschärft, dass der Krieg im Iran die Ausgaben erheblich steigern wird. "Der Schuldendienst ist gestiegen, da Anleihen fällig geworden sind, und ich sehe nichts, was diese Entwicklung irgendwie aufhalten könnte", sagte George Catrambone von DWS. Im Blick steht nun die vierteljährliche Finanzbedarfsschätzung des US-Finanzministeriums im Wochenverlauf. Die Rendite zehnjähriger Papiere kletterte um 6 Basispunkte auf 4,44 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:03 
EUR/USD     1,1681  -0,1  -0,0009     1,1690   1,1710 
EUR/JPY     183,69  -0,1  -0,1200    183,8100  183,8800 
EUR/CHF     0,916  -0,1  -0,0005     0,9165   0,9161 
EUR/GBP     0,8637  -0,0  -0,0002     0,8639   0,8636 
USD/JPY     157,24  +0,0  0,0200    157,2200  157,0000 
GBP/USD     1,3519  -0,1  -0,0012     1,3531   1,3556 
USD/CNY      6,83  +0,0  0,0027     6,8300   6,8300 
USD/CNH     6,8325  +0,0  0,0021     6,8304   6,8271 
AUS/USD     0,7148  -0,3  -0,0019     0,7167   0,7186 
Bitcoin/USD 81.001,74  +1,3 1.070,54    79.931,20 80.356,49 
 

Der Dollar legte zu. Für den Dollar-Index ging es um 0,2 Prozent aufwärts. "Der USA-Iran-Konflikt stört weiterhin die Energiemärkte und schürt Inflationsrisiken", so die Analysten der Danske Bank.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.539,01  +0,4   18,61    4.520,40 
Silber      72,99  +0,4   0,28      72,72 
Platin    1.970,70  +1,3   25,78    1.944,92 
 

Der Goldpreis fiel, da erhöhte Ölpreise und die Unsicherheit über den Verlauf der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran die geldpolitischen Aussichten eintrüben. Für die Feinunze ging es 2,1 Prozent auf 4.517 Dollar nach unten.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    104,18  -2,1   -2,24     106,42 
Brent/ICE    113,31  -1,0   -1,13     114,44 
 

Für die Ölpreise ging es mit den aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg kräftig nach oben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 5,4 Prozent auf 114,01 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

IRAN-KRIEG / STRASSE VON HORMUS

Ein Containershiff des dänischen Reedereikonzerns A.P. Moller-Maersk hat die Straße von Hormus passiert. Maersk teilte mit, dass ihr Autotransportschiff "Alliance Fairfax" die Straße von Hormus mit Hilfe des US-Militärs passiert habe. Der Konzern sei vom US-Militär kontaktiert worden und habe das Angebot erhalten, das unter US-Flagge fahrende Schiff unter dem Schutz des US-Militärs aus dem Persischen Golf auslaufen zu lassen.

GELDPOLITIK AUSTRALIEN

Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihre dritte Zinserhöhung in Folge vorgenommen. Sie verwies dabei auf sich verschlechternde Inflationsaussichten. Zudem warnte sie vor "plausiblen" Szenarien, in denen der Preisdruck bei Kraftstoffen stärker als erwartet zunimmt. Die Zentralbank hob ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,35 Prozent an. Damit knüpfte sie an die Erhöhungen im Februar und März an. Sie hat nun alle Zinssenkungen, die sie im Jahr 2025 angekündigt hatte, wieder rückgängig gemacht.

FRESENIUS MEDICAL CARE

hat im ersten Quartal 2026 die Markteinführung seiner 5008X-Dialysegeräte in den USA vorangetrieben, und seine Jahresziele bei Vorlage der Erstquartalszahlen bekräftigt. Für das Gesamtjahr 2026 plant der Konzern unverändert mit einem Umsatz ungefähr auf Höhe des Vorjahres. Das operative Ergebnis sieht er auf einem konstanten Niveau, mit einer Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem positiven und negativen mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                  BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL             1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Umsatz               4.612  -6% 4.586  -6%  4.881 
EBIT                 286 -14%  283 -15%   331 
EBIT-Marge              6,2  --  k.A.  --   6,8 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    118 -22%  109 -28%   151 
Ergebnis je Stammaktie       0,43 -17%  0,40 -23%  0,52 
EBIT bereinigt           467,0  +2%  k.A.  --  457,0 
EBIT-Marge bereinigt        10,1  --  10,1  --   9,3 
Ergebnis nach Steuern/Dritten ber.  251  +2%  k.A.  --   246 
Ergebnis je Aktie bereinigt     0,91  +8%  k.A.  --  0,84 
 

FRAPORT

hat im ersten Quartal in allen Märkten eine positiven Entwicklung der Passagierzahlen verzeichnet und den operativen Gewinn deutlich stärker gesteigert als den Umsatz. Unter dem Strich stand jedoch ein höherer Verlust als im Vorjahreszeitraum, da das Ergebnis durch Zinsaufwendungen und Abschreibungen im Zuge der inzwischen abgeschlossenen Ausbauprojekte an den Flughäfen Lima und Antalya belastet wurde. Der MDAX-Konzern bestätigte die Jahresprognose. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

.               BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL 2026        1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Gesamtleistung        k.A.  --  904  +1%  892 
Umsatz             882  +2%  k.A.  --  869 
EBITDA             196 +10%  188  +6%  178 
EBIT              56  +8%   49  -6%   52 
Ergebnis nach Steuern     -33 +25%  -26  --  -26 
Ergebnis nach Steuern/Dritten k.A.  --  -12  --  -16 
Ergebnis je Aktie      -0,19  +6% -0,12  -- -0,18 
 

ADTRAN NETWORKS

hat im ersten Quartal 2026 von der anhaltenden Nachfrage nach optischer Übertragungstechnik profitiert und den EBIT-Verlust deutlich verringert. Der Anbieter von Netzwerken für die Bereitstellung von Cloud- und Mobilfunkdiensten steigerte den Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 117,5 Millionen Euro. Das Proforma-Bruttoergebnis ging auf 37,8 von 39,2 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 32,2 von 34,3 Prozent. Den Rückgang der Bruttomarge führte Adtran auf Effekte des Produktmixes sowie höhere Fixkosten zurück. Der Verlust auf Basis des Pro-forma-EBIT verringerte sich auf 1,4 von 4,8 Millionen Euro vor einem Jahr. Dies sei auf höhere Umsätze sowie die fortwährende Fokussierung auf Kostenkontrolle und operative Effizienz zurückzuführen, was jedoch teilweise durch die geringere Bruttomarge aufgehoben worden sei, so Adtran.

HSBC

Der Nettogewinn stagnierte im ersten Quartal weitgehend. Höhere Kreditrückstellungen angesichts des Nahost-Konflikts glichen die Stärke in den Geschäftsbereichen Hongkong, Großbritannien und Vermögensverwaltung aus. Die Bank teilte mit, dass der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende März um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 6,94 Milliarden US-Dollar gestiegen sei. Damit wurde die Schätzung von 7,02 Milliarden Dollar aus einer Analystenumfrage des Datenanbieters Visible Alpha verfehlt. Der Vorsteuergewinn sank um 1,1 Prozent auf 9,38 Milliarden Dollar.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.