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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: An den Börsen in Japan und China wird wegen Feiertagen nicht gehandelt. Auch in Südkorea ruht am Dienstag das Geschäft.

MITTWOCH: An den Börsen in Japan ruht das Geschäft wegen der "Goldenen Woche" weiter

TAGESTHEMA

Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihre dritte Zinserhöhung in Folge vorgenommen. Sie verwies dabei auf sich verschlechternde Inflationsaussichten. Zudem warnte sie vor "plausiblen" Szenarien, in denen der Preisdruck bei Kraftstoffen stärker als erwartet zunimmt. Die Zentralbank hob ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,35 Prozent an. Damit knüpfte sie an die Erhöhungen im Februar und März an. Sie hat nun alle Zinssenkungen aus dem Jahr 2025 wieder rückgängig gemacht. Die Entscheidung für die Zinserhöhung fiel mit acht zu eins Stimmen. Die Inflationsaussichten blieben weiterhin zutiefst besorgniserregend, teilte die RBA mit. Dies gelte insbesondere, da das Land bereits mit einem unangenehm hohen Preisdruck in den globalen Energieschock eingetreten sei. Einige Ökonomen erwarten, dass die Inflation im zweiten Quartal auf über 5,0 Prozent im Jahresvergleich steigen wird. Der Entscheidung, die Geldpolitik weiter zu straffen, liegen auch Anzeichen zugrunde, dass die Wirtschaft trotz zunehmender Schocks fundamental stark bleibt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:45 US/Pfizer Inc, Ergebnis 1Q

13:15 US/Paypal Holdings Inc, Ergebnis 1Q

22:15 US/Advanced Micro Devices Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
   14:30 Handelsbilanz März 
      PROGNOSE: -60,90 Mrd USD 
      zuvor:   -57,35 Mrd USD 
 
   15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) April 
      PROGNOSE:  51,3 
      1. Veröff.: 51,3 
      zuvor:   49,8 
 
   16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe April 
      PROGNOSE: 54,0 Punkte 
      zuvor:   54,0 Punkte 
 
   16:00 Neubauverkäufe Februar und März 
      PROGNOSE: + 7,5% gg Vm (Februar) 
      zuvor:   -17,6% gg Vm (Januar) 
 
   16:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) März 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.241,75  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100  27.846,50  +0,3 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.676,30  -0,2 
Topix-500 (Tokio)      Feiertag 
Kospi (Seoul)        Feiertag 
Shanghai-Composite      Feiertag 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.785,13  -1,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Leichter - Angesichts der wieder zunehmenden Feindseligkeiten im Nahostkonflikt mit gegenseitigen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus, trennen sich die Akteure eher von Aktien. Dazu kommt eine leichtere Vorgabe der Wall Street. Die Anleger verarbeiten zudem den Preissprung beim Öl vom Vortag und die damit einhergehenden Inflationssorgen und verkomplizierten Zinserwartungen, auch wenn sich aktuelle die Ölpreise zumindest leicht rückläufig zeigen. Brent-Öl kostet 113,16 Dollar. Zur gleichen Vortageszeit waren es rund 107 Dollar. In Sydney bremst, dass die Notenbank des Landes wegen der beharrlich hohen Inflation erneut die Leitzinsen erhöhte, bereits das dritte Mal in Folge. Unter den Einzelwerten geht es in Hongkong für HSBC um 1,4 Prozent südwärts. Die britisch-asiatische Großbank hat für das erste Quartal einen 1-prozentigen Gewinnrückgang gemeldet auf vor Steuern 9,4 Milliarden Dollar. Die Einnahmen legten zugleich um 6 Prozent zu. In Sydney geben Westpac um 1,9 Prozent nach. Nach der National Australia Bank öffnete nun Westpac ihre Bücher für das erste Halbjahr. Die Bank wies einen weitgehend unveränderten Nettogewinn aus und verfehlte damit die Markterwartung.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     48.941,90  -1,1  -557,37    49.499,27 
S&P-500    7.200,75  -0,4  -29,37    7.230,12 
NASDAQ Comp 25.067,80  -0,2  -46,64    25.114,44 
NASDAQ 100  27.651,82  -0,2  -58,54    27.710,36 
 
           Montag   Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,19 Mrd  1,10 Mrd 
Gewinner        785   1.335 
Verlierer      1-976   1.381 
Unverändert       80    114 
 

Schwächer - Die undurchsichtige Nachrichtenlage rund um den Nahost-Konflikt mit offenbar wieder offenen Kampfhandlungen sorgte für Verunsicherung. Dazu bremste, dass US-Präsident Trump angekündigt hatte, die Zölle auf Auto-Importe aus der EU zu erhöhen mit der Begründung, dass die Gegenseite eine Vereinbarung zum zollfreien Import von US-Industriegütern immer noch nicht ratifiziert habe. Unternehmensseitig sorgte Gamestop für das Thema des Tages. Der Videospielehändler hat ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot für Ebay angekündigt nach dem Motto, David kauft Goliath. Für die Ebay-Aktie ging es um 5,1 Prozent nach oben auf 109,33 Dollar. Gamestop knickten um 10,2 Prozent ein. Amazon gewannen 1,4 Prozent. Der Online-Riese will sein Logistiknetzwerk für mehr Geschäftskunden öffnen. In der Folge standen die Aktien von UPS und Fedex mit Abgaben von 10,5 bzw. 9,1 Prozent stark unter Druck.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,95 +0,07    3,99      3,91 
5 Jahre       4,09 +0,07    4,12      4,04 
10 Jahre      4,44 +0,06    4,46      4,39 
 

Die Renditen zogen kräftig an, im 30-jährigen Bereich wurde die Marke von 5 Prozent geknackt. Händler sprachen von Sorgen über die Verschuldung der USA, verschärft durch die Befürchtung, dass der Krieg im Iran die Ausgaben erheblich steigern wird. Dazu könnten mögliuche Rückforderungen von Importzöllen den Finanzbedarf deutlich erhöhen. Hintergrund ist die vierteljährliche Finanzbedarfsschätzung des US-Finanzministeriums im späteren Wochenverlauf. Die Rendite zehnjähriger Papiere kletterte um 6 Basispunkte auf 4,44 Prozent.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mo, 09:24 % YTD 
EUR/USD       1,1684  -0,1   1,1690     1,1711  -0,5 
EUR/JPY       183,74  -0,0   183,81     184,91  -0,1 
EUR/GBP       0,8639  NULL   0,8639     0,8664  -0,9 
USD/JPY       157,25  +0,0   157,22     157,98  +0,4 
USD/KRW      1.475,57  0,0  1.475,52    1.472,70  +2,4 
USD/CNY       6,8300  +0,0   6,8300     6,8260  -2,3 
USD/CNH       6,8336  +0,1   6,8304     6,8287  -2,0 
USD/HKD       7,8356  +0,0   7,8324     7,8337  +0,7 
AUD/USD       0,7142  -0,4   0,7167     0,7156  +7,0 
NZD/USD       0,5868  -0,1   0,5872     0,5862  +1,9 
BTC/USD      80.974,94  +1,3 79.931,20    76.046,02  -7,7 
 
 

Der Dollar legte leicht zu mit den anziehenden US-Marktzinsen. Für den Dollarindex ging es um 0,2 Prozent aufwärts. Daneben dürfte er von seinem Ruf als sicherer Hafen profitiert haben angesichts der wieder zugenommenen Spannungen im Nahost-Konflikt.

Derweil haben die Akteure am Devisenmarkt den Yen im Blick. Nachdem dieser am vergangenen Donnerstag einen kräftigen Satz nach oben gemacht hatte, der alle Zeichen einer Intervention trug, kam es an den Tagen danach immer wieder zu kleineren auffallenden steilen Aufwärtsbewegungen, die Schwächetendenzen des Yen im Keim erstickten. Schon in der Vorwoche hatte es aus dem Handel geheißen, dass man sich während der Feiertage der sogenannten Golden Week in Japan auf eine Intervention der japanischen Regierung gefasst machen sollte. Hintergrund waren entsprechende Andeutungen von Japans oberstem Währungsdiplomat. Geringe Handelsvolumen während geschlossener Märkte machen Bemühungen, eine Währung in die gewünschte Richtung zu bewegen, effektiver.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.546,27  +0,6   25,87    4.520,40 
Silber    73,15  +0,6    0,44      72,72 
Platin   1.977,85  +1,7   32,93    1.944,92 
 

Der Goldpreis fiel deutlicher, belastet von höheren Renditen bei den Anleihen, wodurch diese relativ an Attraktivität gegenüber dem Gold gewinnen, und dem etwas festeren Dollar. Für die Feinunze ging es 2,1 Prozent auf 4.517 Dollar nach unten.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   104,50  -1,8   -1,92     106,42 
Brent/ICE   113,43  -0,9   -1,01     114,44 
 

Die Ölpreise stiegen mit den wieder erhöhten Spannungen und Scharmützeln in der Straße von Hormus kräftig. Das Barrel der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich im US-Handel um 5,4 Prozent auf 114,01 Dollar.

MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

Ein Containershiff des dänischen Reedereikonzerns A.P. Moller-Maersk hat die Straße von Hormus passiert - mit Hilfe des US-Militärs. Der Konzern sei vom US-Militär kontaktiert worden und habe das Angebot erhalten, das unter US-Flagge fahrende Schiff unter dem Schutz des US-Militärs aus dem Persischen Golf auslaufen zu lassen.

PHILIPPINEN

Die Verbraucherpreise stiegen im April in der Kernrate um 3,9 Prozent.

CK HUTCHISON

Die Vodafone Group wird die alleinige Kontrolle über ihr bisheriges Joint Venture mit CK Hutchison übernehmen. Der Hongkonger Mischkonzern hat sich bereit erklärt, seine Beteiligung von 49 Prozent für 4,30 Milliarden Pfund in Form einer Aktieneinziehung zu übertragen. CK Hutchison rechnet mit einem Nettogewinn von rund 4,7 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. 510 Millionen Euro).

GRAB

Der südostasiatische Fahrdienst- und Lieferspezialist hat für das erste Quartal einen Nettogewinn von 120 (Vorjahr: 10) Millionen Dollar berichtet. Der Umsatz stieg um 24 Prozent auf 955 Millionen Dollar, während sich das bereinigte EBITDA um 46 Prozent auf 154 Millionen Dollar erhöhte. Grab hielt an seiner Jahresprognose für das bereinigte EBITDA für 2026 von 700 bis 720 Millionen Dollar fest.

HSBC

Der Nettogewinn stieg in den drei Monaten bis Ende März um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 6,94 Milliarden Dollar. Damit wurde die Schätzung von 7,02 Milliarden Dollar aus einer Analystenumfrage verfehlt. Der Vorsteuergewinn sank um 1,1 Prozent auf 9,38 Milliarden Dollar.

PALANTIR TECHNOLOGIES

hat Rekordwerte bei Quartalsumsatz und -gewinn erzielt. Angetrieben wurde dies durch eine starke Nachfrage des US-Militärs und ein schnell wachsendes Geschäft mit dem Verkauf von Datenanalyse-Software. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 1,63 Milliarden Dollar, entsprechend einem Anstieg von 85 Prozent. Dies liegt über der Erwartung der Analysten. Der Nettogewinn belief sich auf 876 Millionen Dollar, vervierfachte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum und übertraf die Erwartungen ebenfalls. Palantir hob zudem die Umsatzprognose für das Jahr auf 7,65 bis 7,66 Milliarden Dollar an, von zuvor 7,18 bis 7,2 Milliarden Dollar.

PARAMOUNT

hat im abgelaufenen Quartal den Umsatz um 2 Prozent auf 7,35 Milliarden Dollar gesteigert und die Analystenschätzung von 7,28 Milliarden übertroffen. Der Gewinn belief sich auf 168 (Vorjahr: 152) Millionen, bereinigt und je Aktie waren es 23 Cent. Die Konsensschätzung lautete auf 15 Cent. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr.

WESTPAC

hat im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 3,41 (Vorjahr: 3,32) Milliarden australischen Dollar gemeldet, was etwa 2,44 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies steht eine durchschnittliche Analystenprognose von 3,45 Milliarden Austral-Dollar gegenüber. Das Kreditinstitut verzeichnete eine Wertberichtigung auf Kredite in Höhe von 443 Millionen Austral-Dollar, was einem Anstieg von 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stiegen um 4,6 Prozent auf 11,29 Milliarden Austral-Dollar.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 05, 2026 02:07 ET (06:07 GMT)

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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