Linz (www.anleihencheck.de) - Anfang März bremste die SNB die Frankenaufwertung durch mehrere verbale Interventionen und signalisierte erhöhte Eingriffsbereitschaft, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Unter Präsident Martin Schlegel habe der Umfang tatsächlicher Devisenmarktinterventionen zuvor deutlich nachgelassen, die Kommunikation betone den effektiven, handelsgewichteten Wechselkurs statt ausschließlich EUR/CHF. Die Eingriffe seien diesmal bereits bei einer über Monate anhaltenden, moderaten Aufwertung erfolgt. Der Markt preise seit dem Kriegsausbruch im Iran maximal eine Zinserhöhung seitens der SNB für Herbst 2026 ein, jedoch lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit knapp über 50%. Bei unveränderten SNB-Zinsen und einer erwarteten EZB-Erhöhung würde sich das Zinsdifferenzial zugunsten des Euro ausweiten. Kurzfristig könnte EUR/CHF zulegen, wenn die Euro-Schwäche nachlasse. Derzeit notiere der EUR/CHF-Kurs bei 0,9160. (05.05.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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