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MÄRKTE USA/Neue Rekorde - Nahost-Eskalation bleibt aus

DJ MÄRKTE USA/Neue Rekorde - Nahost-Eskalation bleibt aus

DOW JONES--Nach den Vortagesverlusten hat sich die Wall Street am Dienstag auf Erholungskurs gegeben. Einen Treiber stellte vor allem die Gewinnentwicklung der Unternehmen dar. Für Mike Wilson von Morgan Stanley ist diese derzeit wichtiger als Ölpreis oder Zinstrend. Die Lage im Nahen Osten blieb angespannt - schien aber aktuell nicht mehr stark zu belasten, zumal die Ölpreise wieder etwas zurückkamen von ihren jüngsten Hochs. Wohlwollend nahmen Händler zur Kenntnis, dass US-Präsident Donald Trump nach den militärischen Auseinandersetzungen des Vortages bislang darauf verzichtete, Teheran einen Waffenstillstandsbruch vorzuwerfen.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,7 Prozent auf 49.298 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legten um 0,8 bzw. 1,0 Prozent zu - der Nasdaq-Index markierte ein Allzeithoch. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.940 (Montag: 801) Kursgewinner und 804 (1.967) -verlierer. Unverändert schlossen 65 (55) Titel. Positiv wirkte auch die Schlagzeile, dass ein Containerschiff der dänischen Reederei Moller-Maersk die Straße von Hormus mit Hilfe des US-Militärs passiert hatte. Die Meldung schürte Hoffnung, dass die US-Marine Schiffe gegen iranischen Widerstand durch die Meerenge eskortieren könnte. Solange das Weiße Haus und Teheran in Friedensgespräche eingebunden sind, "sollte das ausreichen, um die Risikobereitschaft zu stützen", erläuterte Analyst Michael Brown von Pepperstone.

Für etwas Entspannung sorgten leicht gesunkene Renditen am Anleihemarkt, im Zehnjahresbereich ging es um 2 Basispunkte auf 4,42 Prozent nach unten. Am Vortag waren die Renditen stärker gestiegen, angetrieben von Spekulationen über einen steigenden Finanzierungsbedarf im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden entsprechenden Mitteilung des US-Finanzministeriums. Hintergrund sind die Kosten des Kriegs gegen den Iran, dazu kommen mögliche Rückforderungen von Trump'schen Importzöllen, die das Oberste US-Gericht inzwischen als rechtswidrig deklariert hat.

Die Konjunkturdaten des Tages waren allesamt etwas schwächer als gedacht ausgefallen, aber eine echte Enttäuschung und damit Störfeuer für den Aktienmarkt lieferten sie nicht. Die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hatte sich laut S&P Global im April lebhafter als im Vormonat gezeigt, war jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche war im April etwas langsamer gewachsen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich ganz leicht, Ökonomen hatten eine Stagnation vorausgesagt. Das Stimmungsbarometer lag aber weiter klar im Wachstum anzeigenden Bereich. Die Zahl der offenen Stellen in den USA war im März indes etwas gesunken.

Die Rohölpreise sanken um knapp 4 Prozent, nachdem die USA signalisiert hatten, dass eine brüchige Waffenruhe mit dem Iran trotz jüngster Angriffe halte. Die Militäraktionen des Iran seien nicht von einem Ausmaß, das eine Wiederaufnahme des Krieges rechtfertige, sagte General Dan Caine, der Vorsitzende des Generalstabs. Verteidigungsminister Pete Hegseth fügte hinzu, die USA hofften weiterhin, dass der Iran einem Abkommen zustimmen werde. Der Dollar-Index legte um 0,1 Prozent zu, Gold verteuerte sich mit gesunkenen Marktzinsen um 0,8 Prozent.

Auf Unternehmensseite hatte Palantir Technologies den Umsatz um 85 Prozent gesteigert. Das war der größte bisher verzeichnete jährliche Zuwachs und lag über den Markterwartungen. Der Nettogewinn vervierfachte sich, dazu hob Palantir die Umsatzprognose an. Für die Aktie ging es dennoch um 6,9 Prozent nach unten. Die hohe Bewertung bleibe trotz starker Umsätze ein Anlass zur Sorge, urteilten die Analysten von Jefferies. Selbst wenn die ehrgeizigen Umsatzziele im Jahr 2027 erreicht würden, sehe die Aktie überbewertet aus.

Intel schossen um 13 Prozent empor. Treiber war ein Bericht, wonach Apple Sondierungsgespräche mit Intel und Samsung Electronics über die Produktion von Hauptprozessoren für ihre Geräte führe. Hintergrund war laut Informanten das Bestreben von Apple, sich über den langjährigen Partner TSMC hinaus zu diversifizieren. Apple tendierten 2,7 fester.

Der Halbleiterhersteller ON Semiconductor verringerte zwar den Verlust, schrieb aber weiter rote Zahlen. Der Kurs fiel um 0,6 Prozent. Mehrere Verlage warfen Meta Platforms vor, ihre geschützten Werke illegal als Quelle und zum Training ihrer KI-Plattform genutzt zu haben. Der Kurs der Facebook-Mutter sank um 0,9 Prozent. PayPal plant, in den nächsten zwei bis drei Jahren 20 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person mitteilte. Der Stellenabbau ist Teil der neuen Pläne, die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) zu beschleunigen und Kosten zu senken. Der Kurs sackte um 7,8 Prozent ab.

Pinterest kletterten um 6,8 Prozent. Das Unternehmen erzielte im ersten Quartal ein zweistelliges prozentuales Erlöswachstum sowie einen Anstieg der monatlichen Nutzerzahlen. Auch die Ergebnisse und der Ausblick des Social-Media- und Bild-Sharing-Unternehmens übertrafen die Schätzungen. Die Medienholding IAC verzeichnete einen geringeren Umsatz, der Kurs ermäßigte sich um 8,4 Prozent.

Das deutsche Biopharma-Unternehmen Biontech (-3,9%) hatte angekündigt, Standorte zu schließen, wo mit Überkapazitäten zu rechnen sei. Bis zu rund 1.860 Stellen könnten wegfallen. Die Gesellschaft verzeichnete im vergangenen Quartal einen geringeren Umsatz und einen höheren Verlust.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.298,25  +0,7  +356,35    48.941,90 
S&P-500    7.259,22  +0,8  +58,47    7.200,75 
NASDAQ Comp 25.326,13  +1,0  +258,32    25.067,80 
NASDAQ 100  28.015,06  +1,3  +363,24    27.651,82 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,94 -0,02    3,96      3,92 
5 Jahre       4,08 -0,02    4,09      4,05 
10 Jahre      4,42 -0,02    4,44      4,40 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 13:50 
EUR/USD      1,1695  +0,0   0,0005     1,1690   1,1695 
EUR/JPY      184,65  +0,5   0,8400     183,81  183,8300 
EUR/CHF      0,9156  -0,1  -0,0009     0,9165   0,9174 
EUR/GBP      0,8634  -0,1  -0,0005     0,8639   0,8636 
USD/JPY      157,89  +0,4   0,6700     157,22  157,1400 
GBP/USD      1,3542  +0,1   0,0011     1,3531   1,3540 
USD/CNY       6,83  +0,0   0,0027     6,8300   6,8300 
USD/CNH      6,8284  -0,0  -0,0020     6,8304   6,8278 
AUS/USD      0,7182  +0,2   0,0015     0,7167   0,7176 
Bitcoin/USD  81.648,93  +2,2  1.717,73    79.931,20 78.806,24 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     102,68  -3,5   -3,74     106,42 
Brent/ICE     110,08  -3,8   -4,36     114,44 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.557,94  +0,8   37,54    4.520,40 
Silber       72,92  +0,3    0,20      72,72 
Platin     1.953,99  +0,5    9,07    1.944,92 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 05, 2026 16:13 ET (20:13 GMT)

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