DJ Lufthansa bestätigt nach gutem Jahresauftakt Prognose
DOW JONES--Die Lufthansa Group hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2026 gesteigert und ihren operativen Verlust stärker verringert als erwartet. Die Krise im Nahen Osten habe zwar die Kerosinkosten steigen lassen, doch die Passagierairlines verzeichneten im März einen starken Anstieg der Nachfrage und auch im Luftfrachtgeschäft nahm die Dynamik gegen Ende des Quartals zu. Derzeit sei an keinem der Lufthansa Group Drehkreuze mit Einschränkungen in der Kerosinversorgung zu rechnen, teilte der im MDAX notierte Airline-Konzern mit und bestätigte seine Jahresprognose.
Der Konzernumsatz legte im Zeitraum Januar bis März um 8 Prozent auf 8,75 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbessertes sich um 110 Millionen auf 612 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei minus 7,0 Prozent nach minus 8,9 Prozent. Der Konzernverlust verringerte sich auf 655 Millionen von 885 Millionen Euro, der Verlust je Aktie lag bei 55 Cent nach 74 Cent.
Der bereinigte freie Cashflow stieg um 65 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.
Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 8,78 Milliarden Euro, einem bereinigten EBIT von minus 659 Millionen Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von 7,6 Prozent gerechnet. Den freien Cashflow sahen sie bei 1,41 Milliarden Euro.
In laufenden Geschäftsjahr 2026 erwartet der Konzern weiterhin eine "signifikante" Verbesserung des bereinigte EBIT gegenüber dem Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro sowie eine weitere Verbesserung seiner Marge. Die Nachfrage sei robust, aber die Unsicherheit habe sich erhöht.
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May 06, 2026 01:04 ET (05:04 GMT)
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