DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
FEIERTAGSHINWEIS
MITTWOCH: In Japan bleiben die Börsen wegen des Verfassungstages geschlossen.
TAGESTHEMA
Daimler Truck hat im ersten Quartal vor allem wegen einer schwachen Profitabilität des Geschäfts in Nordamerika deutlich weniger verdient, den Ausblick für das Gesamtjahr aber bekräftigt. Grund für die Zuversicht ist auch die positive Entwicklung bei den Neuaufträgen: Der DAX-Konzern steigerte den Auftragseingang in den ersten drei Monaten um die Hälfte. "Wir sind gut aufgestellt, um im weiteren Jahresverlauf trotz eines herausfordernden ersten Quartals weitere Verbesserungen zu erzielen", wird CEO Karin Radström in der Mitteilung zitiert. Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin eine bereinigte Umsatzrendite für das Industriegeschäft zwischen 6 bis 8 (Vorjahr: 7,9) Prozent. Der Umsatz des Industriegeschäfts soll zwischen 42 Milliarden und 46 (42,1) Milliarden Euro liegen. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz Industrial Business 9.142 -14% 9.190 -13% 10.617 EBIT bereinigt 498 -54% 532 -51% 1.079 Ergebnis je Aktie 0,18 -81% 0,49 -48% 0,94 Umsatzrendite Industriegeschäft* 5,0 -- 5,2 -- 9,6 Free Cashflow Industriegeschäft -445 -- 297 -- 33 * bereinigt
AUSBLICK UNTERNEHMEN
BMW (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz Konzern 32.192 -5% 10 33.758 -Automobile 27.357 -6% 9 29.211 -Finanzdienstleistungen 10.174 +0,5% 9 10.126 EBIT Konzern 2.178 -31% 10 3.142 -Automobile 1.183 -42% 9 2.024 EBIT-Marge Automobile 4,3 -- -- 6,9 EBIT Finanzdienstleistungen 642 -2% 9 652 Ergebnis vor Steuern 2.115 -32% 7 3.113 Ergebnis nach Steuern 1.522 -30% 8 2.173 Ergebnis nach Steuern/Dritten 1.459 -30% 8 2.097 Ergebnis je Stammaktie 2,31 -32% 2 3,38
CONTINENTAL (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj Zahl 1Q25* Umsatz 4.394 -10% 12 4.906 EBIT bereinigt 500 +1% 12 497 EBIT-Marge bereinigt 11,4 -- 12 10,1 Free Cashflow bereinigt 29,5 -- 8 -304 * durch die Umstrukturierung im Konzern sind die Vorjahreszahlen (Quelle Vj-Zahlen: Visible Alpha) für 1Q nur bedingt vergleichbar
INFINEON (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 2. QUARTAL 2Q25/26 ggVj Zahl 2Q24/25 Gesamtumsatz 3.816 +6% 22 3.591 Segmentergebnis 677 +13% 22 601 Segmentergebnis-Marge 17,7 -- 22 16,7 Ergebnis nach Steuern 334 +44% 22 232 Ergebnis je Aktie - unverwässert 0,25 +39% 22 0,18 Ergebnis je Aktie ber - verwässert 0,37 +9% 22 0,34 Umsatz Automotive 1.826 -2% 22 1.858 -Green Industrial Power 366 -8% 22 397 -Power & Sensor Systems 1.298 +33% 22 979 -Connected Secure Systems 326 -8% 22 356 Ergebnis Automotive 366 -5% 22 385 -Green Industrial Power 37 -3% 22 38 -Power & Sensor Systems 249 +80% 22 138 -Connected Secure Systems 24 -40% 22 40
EVOTEC (7:00)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 177 -12% 5 200 EBITDA bereinigt 0,2 -92% 4 3,1 Ergebnis nach Steuern -35 -- 5 -31 Ergebnis je Aktie verwässert -0,20 -- 5 -0,18
RENK (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Auftragseingang 557 +1,6% 13 549 Umsatz 284 +4,1% 14 273 EBIT bereinigt 41 +6,5% 14 38 EBIT-Marge bereinigt 14,4 -- -- 14,1 Ergebnis nach Steuern bereinigt 21 +102% 10 10,2 Ergebnis je Aktie k.A. -- -- 0,01
Weitere Termine:
06:45 NO/Equinor ASA, Ergebnis 1Q
07:00 DE/Hellofresh SE, Ergebnis 1Q (08:30 Analystenkonferenz)
07:00 DE/Klöckner & Co SE, Ergebnis 1Q (09:30 PK)
07:00 NL/Royal Philips Electronics NV, Ergebnis 1Q
07:25 IT/Telecom Italia SpA (TI), Ergebnis 1Q
07:30 DK/Novo Nordisk A/S, Ergebnis 1Q
07:30 NL/Adyen NV, Ergebnis 1Q
07:30 NL/Ahold Delhaize NV, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Koenig & Bauer AG (KBA), Ergebnis 1Q
07:30 DE/Ottobock SE & Co. KGaA, Ergebnis 1Q
07:30 DK/Vestas Wind Systems A/S, Ergebnis 1Q
08:00 GB/Diageo plc, Zwischenbericht 3Q
08:00 NL/Wolters Kluwer NV, Zwischenbericht 1Q
10:00 DE/Daimler Truck Holding AG, HV
10:00 DE/Fuchs SE, HV
10:00 DE/Symrise AG, HV
10:00 DE/Wacker Chemie AG, HV
10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Ergebnis 1Q (16:00 Analystenkonferenz)
10:00 DE/Vossloh AG, HV
10:30 DE/Hannover Rück SE, HV
12:00 US/Kraft Heinz Co, Ergebnis 1Q
12:40 US/Walt Disney Co, Ergebnis 2Q
13:00 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 1Q
22:05 NL/Qiagen NV, ausführliches Ergebnis 1Q
Im Laufe des Tages:
- IT/Eni SpA, Geschäftsbericht und HV
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Alzchem 2,10 EUR Deutsche Post 1,90 EUR SAP 2,50 EUR
AUSBLICK KONJUNKTUR
- FR
08:45 Industrieproduktion März
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: -0,7% gg Vm
09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) April
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 46,5
zuvor: 48,8
Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 47,6
zuvor: 48,8
- IT
09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe April
PROGNOSE: 48,0
zuvor: 48,8
- DE
09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) April
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 46,9
zuvor: 50,9
Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 48,3
zuvor: 51,9
- EU
10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone
(2. Veröffentlichung) April
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 47,4
zuvor: 50,2
Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 48,6
zuvor: 50,7
11:00 Erzeugerpreise März
Eurozone
PROGNOSE: +3,1% gg Vm/+1,6% gg Vj
zuvor: -0,7% gg Vm/-3,0% gg Vj
- GB
10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) April
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 52,0
zuvor: 50,5
- US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht April
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: 84.000 Stellen
zuvor: 62.000 Stellen
16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information
Administration (EIA) Vorwoche
ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 24.634,00 +0,6 E-Mini-Future S&P-500 7.307,50 +0,3 E-Mini-Future Nasdaq-100 28.333,50 +0,7 Topix (Tokio) FEIERTAG Hang-Seng (Hongk.) 26.130,30 +0,9 Shanghai-Comp. 4.164,63 +1,3 Dienstag: INDEX zuletzt +/- % DAX 24.401,70 +1,7 DAX-Future 24.512,00 +1,6 XDAX 24.415,91 +0,1 MDAX 31.132,72 +2,3 TecDAX 3.804,95 +2,6 SDAX 18.182,88 +1,0 Euro-Stoxx-50 5.869,63 +1,8 Stoxx-50 5.048,97 +0,8 Dow-Jones 49.298,25 +0,7 S&P-500 7.259,22 +0,8 Nasdaq Composite 25.326,13 +1,0
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Ausblick: Mit einer Konsolidierung der hohen Vortagesgewinne rechnen Händler am Mittwoch an den europäischen Aktienmärkten. Im DAX deuten die Terminkontrakte eine Eröffnung über 24.400 Punkten an. Die Vorlagen aus Asien sind gut, in den USA blieben die Renditen der Staatsanleihen zumeist unverändert. Erneut waren Treiber der Rally die US-Tech-Werte, wo die Chip-Aktien Nasdaq Composite und den S&P-500 auf Rekordhochs trieben. Allein seit Ende März ist der Haupt-Index der Branche, der Philadelphia Semiconductor Index um 54 Prozent gestiegen - die beste Performance seit den Neue-Markt-Zeiten im Jahr 2000. Sie profitieren von den massiven Investitionen in den Sektor wie beispielsweise für Datencenter. Europa ist hier zumeist dünn aufgestellt. Aus China kamen am Morgen gute Daten vom Einkaufsmanager-Index für den Service-Bereich. Dank einer Beruhigung bei den Ölpreisen steigt aber auch wieder die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer für den breiten Aktienmarkt. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die USA die Eskortierung des kommerziellen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, die die Spannung mit dem Iran nochmals erhöht hatte, aussetzen werden und dass ein Abkommen kurz bevorstehe. Dazu läuft die Berichtssaison auf Hochtouren.
Rückblick: Vor allem gute Unternehmenszahlen trieben die Indizes an. Zudem kamen die Ölpreise wieder etwas von den jüngsten Hochs zurück. Die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten am Vortag schürten zwar Ängste. Wohlwollend nahmen Händler aber zur Kenntnis, dass US-Präsident Donald Trump bislang darauf verzichtet hat, Teheran einen Waffenstillstandsbruch vorzuwerfen. Derweil eskortierte die US-Marine ein Containerschiff durch die Straße von Hormus. Schlagzeilen wie diese machten Hoffnung, dass die US-Marine Schiffe gegen iranischen Widerstand durch die Meerenge geleiten könnte. AB Inbev zogen um 9,3 Prozent an. Die Belgier steigerten zur Überraschung des Marktes den Bierabsatz. Unicredit legten um 5,9 Prozent an. Die Italiener hatten nicht nur gute Geschäftszahlen vorgelegt, sondern auch noch die Jahresprognose erhöht. BT Group kletterten um 1,7 Prozent. Bank of America hatte die Aktie hochgestuft. Vodafone ermäßigten sich dagegen um 2,2 Prozent. Der Telekommunikationskonzern übernimmt die vollständige Kontrolle über die Tochter VodafoneThree - der Kaufpreis liegt bei 4,3 Milliarden Pfund.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Sehr fest - Klares Schlusslicht im DAX stellten Fresenius Medical Care mit einem Abschlag von 10,7 Prozent dar - nach insgesamt unspektakulär ausgefallenen Geschäftszahlen. Das operative Ergebnis verringerte sich um 14 Prozent. Der Kurs der Mutter Fresenius fiel um 3,4 Prozent. DAX-Tagessieger waren Infineon mit einem Aufschlag von 6,5 Prozent. Im MDAX lag mit Aixtron eine weitere Chip-Aktie auffallend fest im Markt, sie verteuerte sich um 7 Prozent. Rheinmetall legten um 3,4 Prozent zu. Die Auftragsbücher sind derzeit so voll, dass der Rüstungskonzern mit der Produktion nicht mehr hinterherkommt. Schaeffler stiegen um 7,6 Prozent. Der Automobilzulieferer hatte sowohl auf der Umsatz- als auch der Gewinnseite besser abgeschnitten als befürchtet. Im DAX ging es für Continental im Sektor um 1,9 Prozent nach oben. Hugo Boss schlossen nach volatilem Handel 0,5 Prozent im Plus. Die DZ Bank konstatierte eine Straffung der Sortimente und eine Verbesserung der Vertriebsqualität. Einen Satz um 15,7 Prozent machten Hochtief. Die Nachfrage nach Kapazität für Rechenzentren sei weiterhin deutlich höher als das Angebot, so Analysten.
XETRA-NACHBÖRSE
Laut einem Händler von Lang & Schwarz hat sich keine deutsche Aktie nach Börsenschluss auffällig gezeigt. Es habe auch keine handelbaren Nachrichten gegeben.
USA - AKTIEN
Freundlich - Einen Treiber stellte vor allem die Gewinnentwicklung der Unternehmen dar. Für Mike Wilson von Morgan Stanley ist diese derzeit wichtiger als Ölpreis oder Zinstrend. Die Lage im Nahen Osten blieb angespannt - schien aber aktuell nicht mehr stark zu belasten, zumal die Ölpreise wieder etwas zurückkamen. Wohlwollend nahmen Händler zur Kenntnis, dass US-Präsident Donald Trump nach den militärischen Auseinandersetzungen des Vortages bislang darauf verzichtete, Teheran einen Waffenstillstandsbruch vorzuwerfen. Die Konjunkturdaten des Tages waren allesamt etwas schwächer als gedacht ausgefallen, aber eine echte Enttäuschung und damit Störfeuer für den Aktienmarkt lieferten sie nicht. Palantir Technologies verbuchte den größten jährliche Zuwachs über Markterwartungen. Für die Aktie ging es dennoch um 6,9 Prozent nach unten. Die hohe Bewertung bleibe trotz starker Umsätze ein Anlass zur Sorge, urteilte Jefferies. Intel schossen um 13 Prozent empor. Treiber war ein Bericht, wonach Apple Sondierungsgespräche mit Intel und Samsung Electronics über die Produktion von Hauptprozessoren führe. Apple tendierten 2,7 fester. PayPal plant, in den nächsten zwei bis drei Jahren 20 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person mitteilte. Der Kurs sackte um 7,8 Prozent ab.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,94 -0,02 3,96 3,92 5 Jahre 4,08 -0,02 4,09 4,05 10 Jahre 4,42 -0,02 4,44 4,40
Für etwas Entspannung sorgten leicht gesunkene Renditen am Anleihemarkt. Am Vortag waren die Renditen stärker gestiegen, angetrieben von Spekulationen über einen steigenden Finanzierungsbedarf im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden entsprechenden Mitteilung des US-Finanzministeriums. Hintergrund sind die Kosten des Kriegs gegen den Iran, dazu kommen mögliche Rückforderungen von Trump'schen Importzöllen, die das Oberste US-Gericht inzwischen als rechtswidrig deklariert hat.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:16 EUR/USD 1,173 +0,3 0,0038 1,1692 1,1701 EUR/JPY 183,44 -0,6 -1,1500 184,5900 184,5600 EUR/CHF 0,9152 -0,0 -0,0004 0,9156 0,9154 EUR/GBP 0,8633 0,0 0,0000 0,8633 0,8624 USD/JPY 156,38 -0,9 -1,4900 157,8700 157,7100 GBP/USD 1,358 +0,3 0,0041 1,3539 1,3564 USD/CNY 6,818 -0,2 -0,0120 6,8300 6,8300 USD/CNH 6,8197 -0,1 -0,0070 6,8267 6,8270 AUS/USD 0,7242 +0,8 0,0060 0,7182 0,7189 Bitcoin/USD 81.245,98 -0,5 -390,13 81.636,11 81.466,04
Der Dollar-Index legte um 0,1 Prozent zu.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.652,27 +2,1 96,23 4.556,04 Silber 75,60 +3,8 2,78 72,82 Platin 1.996,35 +2,2 43,45 1.952,90
Gold verteuerte sich mit gesunkenen Marktzinsen um 0,8 Prozent.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 101,28 -1,0 -0,99 102,27 Brent/ICE 108,43 -1,3 -1,44 109,87
Die Rohölpreise sanken um knapp 4 Prozent, nachdem die USA signalisiert hatten, dass eine brüchige Waffenruhe mit dem Iran trotz jüngster Angriffe halte. Die Militäraktionen des Iran seien nicht von einem Ausmaß, das eine Wiederaufnahme des Krieges rechtfertige, sagte General Dan Caine, der Vorsitzende des Generalstabs. Verteidigungsminister Pete Hegseth fügte hinzu, die USA hofften weiterhin, dass der Iran einem Abkommen zustimmen werde.
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
KONJUNKTUR CHINA
Chinas privater Indikator für die Dienstleistungsaktivität ist im April stärker gewachsen und steht damit im Gegensatz zum offiziellen Index, der eine Kontraktion zeigte. Der Ratingdog Services Purchasing Managers' Index stieg laut einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung im April auf 52,6 nach 52,1 im März. Der Index liegt seit mehr als drei Jahren über der 50-Punkte-Marke, die Expansion von Kontraktion trennt.
FRESENIUS
Der Gesundheitskonzern hat nach einem soliden Auftaktquartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 bekräftigt. In den Monaten Januar bis März wuchs der DAX-Konzern organisch um 5 Prozent auf 5,744 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel 5,81 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 5.744 +2% 5.810 +3% 5.631 EBIT 678 +4% 682 +4% 654 EBIT-Marge 11,8 -- 11,7 -- 11,6 Ergebnis nach Steuern/Dritten 460 +11% 436 +5% 416 Ergebnis je Aktie 0,82 +11% 0,77 +4% 0,74
FRESENIUS / SAP
Fresenius investiert gemeinsam mit SAP in Avelios Medical und baut damit seine im Januar dieses Jahres angekündigte strategische Partnerschaft mit dem Software-Konzern weiter aus. Avelios Medical entwickelt ein modulares Krankenhausinformationssystem, das klinische und administrative Prozesse digitalisiert, wie der Bad Homburger Konzern weiter mitteilte. Die beiden DAX-Konzerne wollen ein offenes, interoperables und KI-gestütztes digitales Gesundheitsökosystem für Deutschland und Europa aufbauen.
FRESENIUS KABI
Die Fresenius-Sparte Kabi hat im ersten Quartal 2026 einmal mehr von ihrem wachstumsstarken Biopharma-Geschäft profitiert. Mit einem organischen Umsatzwachstum von 6 Prozent lag Kabi innerhalb des strukturellen Wachstumsbands von 4 bis 7 Prozent und setzte insgesamt 2,15 Milliarden Euro um. Das Biopharma-Geschäft, das neben Biosimilars den Auftragsentwickler und -fertiger mAbxience beinhaltet, wuchs organisch um 34 Prozent und setzte 238 Millionen Euro um.
HEIDELBERG MATERIALS
hat wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten und wegen des teilweise widrigen Winterwetters zu Jahresbeginn wie erwartet weniger operativen Gewinn eingefahren als im Vorjahr. Der Baustoffkonzern konnte geringere Absatzmengen durch Preiserhöhungen und Kostendisziplin nur teilweise ausgleichen, traf aber die Erwartungen der Analysten. Auch an der Prognose hält das Unternehmen fest. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 4.536 -4% 4.540 -4% 4.715 Ergebnis laufendes Geschäft* 484 -13% 485 -13% 557 Ergebnis laufendes Geschäft-Marge* 10,7 -- 10,7 -- 11,8 Ergebnis laufendes Geschäft 163 -31% 162 -31% 235 * vor Abschreibungen
ZALANDO
hat im ersten Quartal das Wachstum deutlich beschleunigt im Vorjahresvergleich und hat auch beim bereinigten operativen Gewinn (EBIT) zugelegt sowie die Marge verbessert. Unter dem Strich verzeichnete der Berliner Online-Modehändler allerdings einen Verlust, der deutlicher ausfiel als erwartet. Umsatz und GMV lagen leicht unter Markterwartungen, EBIT und Marge darüber. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern, der vergangenes Jahr den Hamburger Online-Händler About You erwarb und sich davon deutliche Synergien verspricht. Diese lieferten laut Mitteilung einen Ergebnis-Beitrag von 10 Millionen Euro im Quartal und seien insgesamt über Plan.
HENSOLDT
hat im ersten Quartal angesichts der hohen Nachfrage nach Rüstungselektronik sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis wie erwartet gesteigert. Deutlich stärker als von Analysten erwartet kletterte der Auftragseingang: Der Konzern hat den Auftragseingang auf 1,48 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der süddeutsche Rüstungszulieferer. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Auftragseingang 1.483 +112% 1.235 +76% 701 Umsatz 496 +26% 484 +23% 395 EBITDA bereinigt 44 +47% 44 +45% 30 EBITDA-Marge bereinigt 8,9 -- 9,0 -- 7,6
LUFTHANSA
hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2026 gesteigert und ihren operativen Verlust stärker verringert als erwartet. Die Krise im Nahen Osten habe zwar die Kerosinkosten steigen lassen, doch die Passagierairlines verzeichneten im März einen starken Anstieg der Nachfrage und auch im Luftfrachtgeschäft nahm die Dynamik gegen Ende des Quartals zu. Derzeit sei an keinem der Lufthansa Group Drehkreuze mit Einschränkungen in der Kerosinversorgung zu rechnen, teilte der Airline-Konzern mit und bestätigte seine Jahresprognose. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 8.746 +8% 8.779 +8% 8.127 EBIT bereinigt -612 -15% -659 -9% -722 EBIT-Marge bereinigt -7,0 -- -7,6 -- -8,9 Ergebnis nach Steuern/Dritten -665 -25% -317 -64% -885 Ergebnis je Aktie -0,55 -26% -0,14 -81% -0,74 Free Cashflow bereinigt 1.380 +65% 1.407 +69% 835
RATIONAL
hat zum Jahresauftakt trotz Belastungen durch widrige Wechselkurseffekte einen Rekordumsatz verzeichnet. Auch wenn die Marge im ersten Quartal leicht nachgab, bestätigte der im MDAX notierte Großküchenausstatter seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen weiterhin ein Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge dürfte zwischen 25 und 26 Prozent liegen - und damit leicht sinken gegenüber dem Vorjahreswert von 26,4 Prozent. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 318 +8% 313 +6% 295 EBIT 76 +5% 78 +8% 72 EBIT-Marge 23,9 -- 24,8 -- 24,4 Ergebnis nach Steuern 59 +4% 60 +5% 57 Ergebnis je Aktie 5,21 +4% 5,35 +7% 5,00
REDCARE
hat im ersten Quartal nach einem kräftigen Umsatzwachstum auch einen überproportionalen Anstieg des operativen Gewinns gemeldet. Die im MDAX notierte Online-Apotheke bestätigte ihren Ausblick für das Gesamtjahr. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 58 Prozent auf 14,4 Millionen Euro zu von 9,1 Millionen im Vorjahr. Die EBITDA-Marge rückte auf 1,7 Prozent von 1,3 Prozent vor. Analysten hatten im Konsens mit 2,0 Prozent gerechnet.
TEAMVIEWER
ist mit einem Umsatzrückgang ins neue Jahr gestartet. Das Softwareunternehmen steigerte jedoch die Marge unerwartet und sieht sich auf Kurs für das Gesamtjahr. Nach der bereits angekündigten verhaltenen Umsatzentwicklung zum Jahresauftakt soll sich das Wachstum im zweiten Halbjahr beschleunigen. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 183 -4% 184 -3% 190 EBITDA bereinigt 83 +2% 79 -3% 82 EBITDA-Marge bereinigt 45 -- 43 -- 43 Ergebnis nach Steuern 34,2 +16% 31,2 +5% 29,6 Ergebnis je Aktie 0,22 +16% 0,19 0% 0,19
AMD
hat im jüngsten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet, da das Geschäft mit Rechenzentren die Ergebnisse weiter antreibt. Der Chiphersteller wies für das erste Quartal einen Gewinn von 1,38 Milliarden US-Dollar oder 84 Cent je Aktie aus, verglichen mit 709 Millionen Dollar oder 44 Cent je Aktie im Vorjahr. Der Umsatz sprang um 38 Prozent auf 10,25 Milliarden Dollar, verglichen mit den Analystenschätzungen von 9,9 Milliarden Dollar.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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May 06, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)
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