DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
FEIERTAGSHINWEIS
MITTWOCH: In Japan bleiben die Börsen wegen des Verfassungstages geschlossen.
TAGESTHEMA
AMD hat im ersten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet als erwartet, angetrieben vom Geschäft mit Rechenzentren. Der Chiphersteller wies einen Gewinn von 1,38 (Vorjahr: 0,709) Milliarden Dollar aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,37 Dollar, verglichen mit im Konsens erwarteten 1,29 Dollar. Der Umsatz sprang um 38 Prozent auf 10,25 Milliarden Dollar, verglichen mit einer Analystenkonsensschätzung von 9,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz sprang um 38 Prozent auf 10,25 Milliarden Dollar, verglichen mit den Analystenschätzungen von 9,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Rechenzentren-Segment stieg im Jahresvergleich um 57 Prozent. CEO Lisa Su sagte, die Ergebnisse des Unternehmens seien von der beschleunigten Nachfrage nach KI-Infrastruktur angetrieben worden. Für das laufende Quartal erwartet AMD einen Umsatz von 11,2 Milliarden Dollar, plus oder minus 300 Millionen Dollar. Analysten erwarteten bislang 10,54 Milliarden Dollar.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
12:00 US/Kraft Heinz Co, Ergebnis 1Q
12:40 US/Walt Disney Co, Ergebnis 2Q
13:00 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 1Q
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht April
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: 84.000 Stellen
zuvor: 62.000 Stellen
ÜBERSICHT INDIZES
zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.307,50 +0,3 E-Mini-Future Nasdaq-100 28.338,50 +0,7 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.777,90 +1,1 Topix-500 (Tokio) Feiertag Kospi (Seoul) 5.093,54 +6,7 Shanghai-Composite 4.162,54 +1,2 Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.140,84 +0,9
FINANZMÄRKTE
OSTASIEN (VERLAUF)
Freundlich - Im Fahrwasser steigender Kurse und neuer Indexrekorde an der Wall Street geht es nach oben. Dabei helfen auch leicht gesunkene Ölpreise, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass die USA die Eskortierung des kommerziellen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, die die Spannung mit dem Iran nochmals erhöht hatte, aussetzen werden und dass ein Abkommen kurz bevorstehe. Trump sagte, es seien "große Fortschritte" in Richtung eines "vollständigen und endgültigen Abkommens" mit dem Iran erzielt worden. Spektakulär gestaltet sich das Geschehen am stark technologielastigen Aktienmarkt im südkoreanischen Seoul. Dort schießt der Kospi in einem neuerlichen Hausse-Schub auf ein erneutes Rekordhoch und baut das Plus seit Beginn des Jahres auf über 75 Prozent aus. Hintergrund ist eine KI-getriebene Rally bei Technologiewerten, die am Vortag bereits diverse Technologieaktien, vor allem aus dem Chipsektor, angetrieben hatte. Für neuerlichen Optimismus sorgt der Chipriese AMD, der am Vortag nachbörslich in den USA starke Quartalszahlen vorgelegt und einen optimistischen Ausblick für die Branche gegeben hatte. Für Rückenwind an den chinesischen Börsen sorgen laut Marktteilnehmern auch günstige chinesische Konjunkturdaten. Der private Indikator für die Dienstleistungsaktivität ist im April im Expansion anzeigenden Bereich stärker gestiegen als erwartet und steht damit im Gegensatz zum offiziellen Index, der eine Kontraktion zeigte. Unter den Einzelwerten schnellen in Seoul die Chipaktien Samsung Electronics um 15,1 Prozent und SK Hynix um 10,4 Prozent in die Höhe. Die Marktkapitalisierung von Samsung übersteigt damit erstmals die Marke von 1 Billion Dollar. In Hongkong verteuern sich die Halbleitertitel Hua Hong um 12,6 und SMIC um 9,4 Prozent.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 49.298,25 +0,7 +356,35 48.941,90
S&P-500 7.259,22 +0,8 +58,47 7.200,75
NASDAQ Comp 25.326,13 +1,0 +258,32 25.067,80
NASDAQ 100 28.015,06 +1,3 +363,24 27.651,82
Umsatzdaten
Dienstag Montag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,22 Mrd 1,19 Mrd
Gewinner 1.907 785
Verlierer 848 1.976
Unverändert 75 80
Freundlich - Für Rückenwind sorgte in erster Linie die positive Gewinnentwicklung vieler Unternehmen im Zuge der Berichtssaison. Für Mike Wilson von Morgan Stanley ist diese derzeit wichtiger als der Ölpreis oder der Zinstrend. Wohlwollend nahmen Händler zur Kenntnis, dass US-Präsident Donald Trump nach den militärischen Auseinandersetzungen des Vortages bislang darauf verzichtete, Teheran einen Waffenstillstandsbruch vorzuwerfen. Die Konjunkturdaten des Tages fielen eher schwächer als gedacht aus, sorgten aber für kein Störfeuer. Palantir Technologies verbuchte den größten jährliche Umsatzzuwachs jemals und schlug damit die Markterwartungen. Für die Aktie ging es dennoch um 6,9 Prozent nach unten. Die hohe Bewertung bleibe trotz starker Umsätze ein Anlass zur Sorge, hieß es. Intel schossen um 13 Prozent nach oben. Treiber war ein Bericht, wonach Apple Sondierungsgespräche mit Intel und Samsung Electronics über die Produktion von Hauptprozessoren führe. Apple tendierten 2,7 fester. PayPal will in den nächsten zwei bis drei Jahren 20 Prozent der Belegschaft abzubauen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person mitteilte. Der Kurs sackte um 7,8 Prozent ab.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,94 -0,02 3,96 3,92 5 Jahre 4,08 -0,02 4,09 4,05 10 Jahre 4,42 -0,02 4,44 4,40
Die Renditen der Anleihen kamen leicht zurück. Am Vortag waren sie deutlich gestiegen, angetrieben von Spekulationen über einen steigenden Finanzierungsbedarf im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden entsprechenden Mitteilung des US-Finanzministeriums.
DEVISEN
zuletzt +/- % 00:00 Di, 12:00 % YTD EUR/USD 1,1732 +0,3 1,1692 1,1690 -0,1 EUR/JPY 183,45 -0,6 184,59 184,26 -0,3 EUR/GBP 0,8635 +0,0 0,8633 0,8630 -0,9 USD/JPY 156,34 -1,0 157,87 157,60 -0,2 USD/KRW 1.456,20 -0,8 1.468,58 1.473,38 +1,1 USD/CNY 6,8177 -0,2 6,8300 6,8300 -2,5 USD/CNH 6,8181 -0,1 6,8267 6,8313 -2,3 USD/HKD 7,8355 -0,0 7,8359 7,8365 +0,7 AUD/USD 0,7244 +0,9 0,7182 0,7165 +8,6 NZD/USD 0,5941 +0,9 0,5886 0,5883 +3,2 BTC/USD 81.087,06 -0,7 81.636,11 80.683,11 -7,5
Beim Dollar tat sich wenig, der Dollarindex stieg ganz leicht.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.646,90 +2,0 90,86 4.556,04 Silber 75,54 +3,7 2,72 72,82 Platin 1.997,45 +2,3 44,55 1.952,90
Der Goldpreis gab im US-Handel um 0,8 Prozent nach.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 101,02 -1,2 -1,25 102,27 Brent/ICE 108,64 -1,1 -1,23 109,87
Die Rohölpreise sanken im US-Handel um knapp 4 Prozent auf 110,08 Dollar, nachdem die USA signalisiert hatten, dass die Waffenruhe mit dem Iran trotz jüngster Angriffe als intakt gelte. Kriegsminister Pete Hegseth fbetonte zudem, die USA hofften weiterhin, dass der Iran einem Abkommen zustimmen werde.
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
CHINA - Konjunktur
Chinas privater Indikator für die Dienstleistungsaktivität ist im April stärker gestiegen als erwartet und steht damit im Gegensatz zum offiziellen Index, der eine Kontraktion zeigte. Der Ratingdog Services Purchasing Managers' Index stieg auf 52,6 nach 52,1 im März.
THAILAND - Inflation
Die thailändische Inflationsrate lag im April bei 2,89 Prozent, deutlich über der Prognose von 1,50 Prozent.
ARISTA NETWORKS
hat im ersten Quartal einen höheren Gewinn und steigende Umsätze verzeichnet. Das auf Netzwerkinfrastruktur spezialisierte Unternehmen meldete einen Gewinn von 1,02 (Vorjahr: 0,814) Milliarden Dollar. Bereinigt und je Aktie waren es 87 Cent. Analysten hatten mit 81 Cent je gerechnet. Der Umsatz stieg auf 2,71 (2,00) Milliarden Dollar. Analysten hatten 2,62 Milliarden Dollar erwartet. Für das laufende zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn von rund 88 Cent je Aktie bei einem Umsatz von etwa 2,8 Milliarden Dollar. Analysten erwarteten bislang 86 Cent je Aktie bzw. 2,78 Milliarden Dollar.
COTY
erzielte in seinem dritten Geschäftsquartal einen Verlust von 411,4 Millionen Dollar, verglichen mit einem Verlust von 409 Millionen im Vorjahr. Der bereinigte Verlust je Aktie belief sich auf 3 Cent. Der Umsatz sank leicht um 1 Prozent auf 1,28 Milliarden Dollar, verglichen mit dem Analystenkonsens von 1,27 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet das Kosmetikunternehmen nun einen bereinigten Gewinn von 33 bis 35 Cent je Aktie und ein bereinigtes EBITDA von 838 bis 848 Millionen Dollar. Im Februar hatte Coty seine frühere Jahresprognose für das bereinigte EBITDA unter Verweis auf ein komplexes Umfeld im Kosmetikmarkt und den Führungswechsel zurückgezogen.
ELECTRONIC ARTS
hat für das vierte Quartal einen Gewinn von 461 (Vorjahr: 254) Millionen Dollar berichtet. Der Umsatz stieg auf 2,12 (1,90) Milliarden Dollar.
LIVE NATION
verbuchte im ersten Quartal einen Verlust von 389,1 Millionen Dollar, verglichen mit einem Gewinn von 23,2 Millionen im Vorjahr. Der Verlust je Aktie belief sich auf 1,85 Dollar. Analysten hatten mit einem Verlust von 35 Cent gerechnet. Das jüngste Ergebnis des Ticketvermarkters wurde durch eine Rechtskostenrückstellung von 450 Millionen Dollar geschmälert. Im vergangenen Monat hatte eine Bundesjury geurteilt, dass Live Nation den Ticketmarkt für große Konzerte in den USA illegal monopolisiert hat. Der Quartalsumsatz kletterte um 12 Prozent auf 3,79 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 3,57 Milliarden gerechnet.
LUCID
hat einen Erstquartalsverlust von 1,03 Milliarden Dollar berichtet, verglichen mit einem Verlust von 366,2 Millionen im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis belief sich auf -2,82 Dollar je Aktie. Analysten hatten einen Verlust von 2,53 Dollar erwartet. Der Umsatz stieg auf 282,5 (235) Millionen Dollar und verfehlte die Prognose der Wall Street von 358,5 Millionen Dollar. Lucid produzierte im Quartal 5.500 Fahrzeuge, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.
SUPER MICRO COMPUTER
hat im dritten Geschäftsquartal dank eines Umsatzsprungs einen höheren Gewinn erzielt. Der Hersteller von Server- und Computerprodukten verzeichnete einen Gewinn von 483,4 (Vorjahr: 108,8) Millionen Dollar oder bereinigt und je Aktie von 84 Cent. Analysten hatten mit 62 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg auf 10,24 (4,60) Milliarden Dollar. Die Wall Street hatte 12,39 Milliarden erwartet. Für das vierte Quartal erwartet Super Micro einen Umsatz von 11 bis 12,5 Milliarden und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 65 bis 79 Cent. Analysten rechneten zuletzt mit 11,06 Milliarden bzw. 55 Cent.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf/ros/gos
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May 06, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)
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